Mit dem Baby auf Wohnmobilreise: Von Casa Verde nach Phoenix

Tonto State National Park

Die riesige Höhle im Tonto National Bridge State Park

Da wir erst morgen Nachmittag wieder in Phoenix sein müssen, fahren wir nicht auf direktem Wege zurück, sondern nehmen den östlich des Freeways gelegenen Highway 87 über Payson und kommen somit noch am Tonto National Bridge State Park vorbei.

Dieser Park hat einige nette Wanderwege zu bieten und vor allem eine große Höhle und eine natürliche 56 Meter hohe Felsbrücke, die 1877 von einem Schotten auf der Flucht vor Apache-Indianern entdeckt wurde. Der Aufenthalt dort macht uns noch einmal richtig Spaß. Ungefähr zwei Stunden sollte man für den Park einplanen, in dem man schön picknicken kann. Auch Übernachtungen sind dort möglich.

Wir fahren auf dem Highway 87 mitten durch einen Schneesturm die sehr bergige Strecke bis nach Fort McDowell, am nordöstlichen Rand von Phoenix gelegen. Dort ist es wieder gewohnt schön und auch relativ warm. Auf einem gut ausgestatteten, aber sonst eher unspektakulären RV Park bereiten wir uns und den Camper auf die Rückgabe vor.

Highway 87 mit Schnee bedeckt in Richtung Fort McDowell

Der schneebedeckte Highway 87

Höhle im Tonto National Bridge State Park

Die Höhle von der anderen Seite

 

 

 

 

 

 

Tiere im Tonto National Bridge State PArk

Auch Tiere fühlen sich wohl…

Tiere ganz nah beim Grasen

…und trauen sich ganz nah ran

 

 

 

 

 

 

Ich habe bereits im Voraus bei unserem Vermieter Cruise America angefragt, ob wir den Camper später zurückgeben können, da unser Flug erst abends um 21 Uhr gehen soll und wir mit Joni nicht unnötig viele Stunden am Flughafen verbringen wollen. Das war glücklicherweise gar kein Problem, da Cruise America zu der Zeit genügend Fahrzeuge vor Ort hatte.

Und so verbringen wir den Vormittag noch in der Shopping Mall The Mill (nicht so gut wie die bei El Paso) und bringen das Wohnmobil gegen 15 Uhr zurück. Bei der Übergabe läuft alles vollkommen problemlos. Es wird nur der Meilenstand einmal gecheckt und ein ganz grober Blick auf das Fahrzeug geworfen. Dann müssen wir von unserem rollenden Zuhause Abschied nehmen und uns auf den Weg zum Flughafen machen.

Um 17 Uhr können wir unser Gepäck einchecken; unseren Kinderwagen dürfen wir hier bis zum Gate behalten, was uns die noch verbleibenden vier Stunden Wartezeit erleichtert.

Der Rückflug ist angenehm. Wir haben erneut die guten Plätze in Reihe 40 bekommen und auch wieder den Kindersitz erhalten. Jonathan schläft relativ schnell ein. Leider haben wir während der Nacht häufiger kleine Turbulenzen, sodass wir den Kleinen immer wieder aus dem Sitz herausnehmen und auf dem Schoß anschnallen müssen. Deswegen lassen wir ihn zum Schluss einfach gleich auf dem Schoß schlafen und kriegen die Zeit bis zum Morgen auch so rum.

Im Londoner Terminal 5 müssen wir uns ziemlich beeilen, da unser Flieger rund 15 Minuten verspätet ist und wir somit nur eine knappe Stunde für alle Sicherheitschecks haben. Es klappt aber gerade so und wir kommen etwas gestresst als Vorletzte zum Boarding.

Und damit endet eine wunderschöne Reise, die uns tolle neue Eindrücke gebracht und viel, viel Spaß gemacht hat.

 

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2.März 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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