Mit dem Baby auf Wohnmobilreise durch die USA:Von Tombstone über das Chiricahua National Monument nach Deming

In Tombstone besuchen wir noch das O.K. Corral Museum und Historama, um auch wirklich alle Legenden um die Westernstadt mitzunehmen und fahren dann weiter nach Bisbee, was etwa eine Stunde dauert. Bisbee ist auch eine alte Minenstadt, sie wurde in den 1970er-Jahren von den Hippies quasi wiederentdeckt und größtenteils liebevoll wiederhergestellt. Es gibt hier zahlreiche Art & Craft- und Schnickschnack-Shops mit lauter Dingen, die die Welt nicht braucht, aber auch ein paar nette Cafés und schöne alte Häuser. Wir legen einen kurzen Lunch-Stopp im Öko-Café ein und fahren dann weiter zum Chiricahua National Monument. Den Tipp haben wir von einem anderen Camper erhalten, und wir wissen gar nicht so richtig, was uns dort erwartet. Es ist Freitag, und wir bekommen um 16 Uhr gerade noch einen Platz auf dem Campingground im Park, für den unser Camper eigentlich viel zu groß ist. Es sind nur RVs bis maximal 29 Feet zugelassen. Mangels einer Alternative in dieser Region versuchen wir es trotzdem und passen tatsächlich auf einen Platz für ein 26-Feet-RV. Da es inzwischen schon 17 Uhr ist und es allmählich dunkel wird, können wir nur noch einen kleinen Spaziergang über den Self-Check-in-Campground (12 US-$) machen.

Am nächsten Tag stehen wir früh auf und fahren mit unserem Wohnmobil den 8-Meilen-Weg hoch bis zum Aussichtspunkt des Parkes. Wer in eine Lücke für 26-Feet-Fahrzeuge passt, sagen wir uns, kann auch eine Straße fahren, die nur für 29-Feet-Fahrzeuge ausgelegt ist. Und es stellt sich heraus, dass das gar kein Problem ist.

Wir frühstücken ganz allein bei herrlicher Aussicht auf dem Parkplatz und starten dann unsere Wanderung auf dem Echo Canyon Trail, mit der Absicht, nur die 1,6 Meilen zu den Grotten und zurück zu gehen. Wir sind dann aber so fasziniert, dass wir uns doch den ganzen Rundweg von 4,5 Meilen vornehmen. Jonathan findet es mittlerweile auch spannend, auf dem Rücken getragen zu werden und hält die zwei Stunden tapfer durch. Der Park ist super und für ambitionierte Hiker auch einen längeren Aufenthalt wert. Wir wollen Jonis Toleranz jedoch nicht überstrapazieren und fahren weiter. Es ist heute auch deutlich kühler und außerdem bewölkt.

Es geht in Richtung New Mexico, und wir versuchen, so viel Strecke wie möglich zu machen. Mit einem Baby an Bord ist das deutlich weniger als ohne, und so kommen wir heute bis Deming, wo wir auf einem unspektakulären RV Park übernachten.

Zwischendrin wollen wir uns noch die in dem Road Atlas von CANUSA erwähnte Shakespeare Ghost Town ansehen, aber nach ein paar Meilen Schotterpiste finden wir nur ein verschlossenes Tor, einen freundlichen Hund und ein überfahrenes Stinktier. Keine reiche Beute. Die Geisterstadt wird nur noch einmal im Monat am Wochenende oder nach Voranmeldung für die Öffentlichkeit freigegeben, lesen wir auf einem Schild.

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5.Januar 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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