Mit dem Baby auf Wohnmobilreise durch die USA: Von Prescott über Monument Valley und Antelope Canyon nach Page

Wir fahren auf dem schönen Highway 89A über Jerome durch die Berge nach Sedona. Hier machen wir eine ausgiebige Mittagspause und schlängeln uns am Nachmittag durch den schönen Oak Creek Canyon mit seinen zahlreichen Aussichtspunkten die 30 Meilen bis nach Flagstaff.

Hier checken wir ins Motel 6 ein, was bei den herrschenden Minusgraden eine gute Idee ist. Den Camper dürfen wir netterweise so lange bei der kleinen, sehr unscheinbaren Cruise-America-Station in Flagstaff stehen lassen.

Am nächsten Tag geht es vormittags mit dem Mietwagen in einem Rutsch die 130 Meilen durch die Einöde des Indianerreservates bis Kayenta. Dort checken wir im Best Western Wetherill Inn ein, welches am Ortsausgang in Richtung Monument Valley liegt und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Nach einem Lunch im urigen Indianer-Café „Golden Sands“ nebenan fahren wir die 20 Meilen zum Monument Valley und verbringen zwei Stunden bis Sonnenuntergang (daran orientieren sich die Öffnungszeiten des Parks) auf dem staubigen Rundweg durchs Valley. Mit dem Camper wäre das nicht gegangen! Es gibt wirklich tolle Ausblicke an den zahlreichen Lookouts, aber leider darf man nirgends auf eigene Faust herumlaufen. Dafür müsste man eine organisierte Tour mitmachen.

Am nächsten Morgen fahren wir in ungefähr anderthalb Stunden die hundert Meilen nach Page und machen vormittags mit unseren Freunden die Tour durch den Antelope Canyon. Wir haben Glück, denn es ist Thanksgiving und eigentlich ist so gut wie alles geschlossen. Dieses ist für heute die einzige Tour. Wir haben sogar doppelt Glück, da wir ursprünglich vorhatten eine Nachmittagstour zu machen, bei der wir aber zu dieser Jahreszeit durch die tief stehende Sonne kaum etwas von dem spektakulären Farbenspiel des Canyons gesehen hätten. Selbst bei unserer Tour konnten wir den Canyon nicht in seiner vollen Pracht erleben, dieses geht wohl ausschließlich in den Monaten von April bis August. Man sollte in den anderen Monaten also auf jeden Fall die Mittagstour einplanen, um nicht enttäuscht zu werden. Nachmittags erkunden wir noch die Umgebung, schauen uns den Staudamm an (Visitor Center geschlossen, da Thanksgiving) und wandern am Lookout zum Horseshoe Bend; ein sehr empfehlenswerter Abstecher, für den man ungefähr eine Stunde einplanen sollte.

Abends machen wir in einem Restaurant ein typisches Thanksgiving-Buffet mit und übernachten wieder im Motel 6, welches eher wie ein Hotel aufgebaut ist und uns gut gefällt.

Seit Flagstaff sind trotz der Jahreszeit immer mehr Touristen unterwegs. In den Wochen zuvor haben wir fast ausschließlich Snowbirds getroffen, Leute aus dem Nordosten, dem Mittleren Westen oder Kanada, die es vorziehen, den Winter zum Beispiel in Arizona zu verbringen.

VORHERIGER BEITRAG

ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE

NÄCHSTER BEITRAG 

PREISKNÜLLER WOHNMOBILE

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



16.Februar 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]