Mit dem Baby auf Wohnmobilreise durch die USA: Von Alamogordo über White Sands National Monument nach Las Cruces

Wir entdecken morgens den ersten kleinen Eiszapfen an unserem Dachfenster und beschließen, unsere Route zu ändern und nicht mehr viel weiter in Richtung Norden zu fahren. Wir wollen schnellstmöglich ins wärmere South Arizona zurückkehren.

Da wir aber für das Thanksgiving-Wochenende mit Freunden verabredet sind, um gemeinsam den Grand Canyon und das Monument Valley zu besuchen, müssen wir uns etwas überlegen. Bei länger anhaltenden Minusgraden muss man vorsorglich die Wasserversorgung des Campers ausstellen, um Schäden am Wohnmobil zu vermeiden. Darauf haben wir mit Jonathan an Bord keine Lust und beschließen deshalb, in nördlicher Richtung nur noch bis nach Flagstaff zu fahren. Für den gemeinsamen Trip mit unseren Freunden werden wir uns einen Mietwagen nehmen und in Hotels bzw. Motels übernachten.

Nach diesem Beschluss besuchen wir erst einmal das New Mexico Museum of Space History in Alamogordo, wo es eine Menge alter Raketen und anderen Weltraumkrams zu sehen gibt. Hier in New Mexico werden aufgrund des trockenen Klimas und der guten Sicht viele Raketentests durchgeführt. Anschließend fahren wir zum White Sands National Monument, einer beeindruckenden Gipswüste. Zuerst fühlen wir uns stark an die Dünen auf Sylt oder in Dänemark erinnert, aber irgendwie ist die Atmosphäre dann doch eine ganz andere. Wir genießen bei strahlend blauem Himmel die weißen Gipsdünen, in denen man an ausgewiesenen Stellen ungehindert herumtollen darf. Riesige Parkplätze und Picknickanlagen zeugen davon, dass der Park im Sommer ein beliebter Ausflugsort ist. Gerade auch Familien mit Kindern nutzen die Dünen dann wohl zum ausgelassenen Dünensurfen. Wir sind mit einer Handvoll anderer Touristen fast alleine unterwegs. Jonathan findet es herrlich, in den Dünen herumzukrabbeln, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo er sich den feinen Gipssand zum ersten Mal in die Augen reibt.

Zum Sonnenuntergang nehmen wir an einer der täglich stattfindenden kostenlosen Sonnenuntergangstouren teil. Ein Ranger, in unserem Fall eine sehr engagierte Dame, erläutert sehr anschaulich die Entstehung der Wüste, ihrer Flora und Fauna und beantwortet geduldig alle Fragen. Der kurze Spaziergang ist sehr lohnenswert und rundet den Besuch des Parks perfekt ab. Sobald die Sonne weg ist, wird es kalt und wir fahren schnell im Dunkeln zu einem unspektakulären Campground in Las Cruces, wo wir die Details unserer neue Route planen.

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20.Januar 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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