Mit dem Baby auf Wohnmobilreise durch die USA:Vom Saguaro National Park West zum Colossal Cave Campground

Ein kurzer Stopp beim Visitor Center des Saguaro National Park zeigt uns, dass es zahlreiche Trails und auch einen gepflasterten Weg für Erkundungen im Nationalpark gibt. Letzteren nutzen wir zunächst mit dem Kinderwagen und trauen uns dann mit Joni im Ergo Carrier auf dem Rücken, den Park auf den anderen Wegen zu erkunden. Wir wandern auf einigen kurzen Trails im Saguaro National Park, die alle am staubigen Loop Way ihren Ausgangspunkt haben. Überall stehen die riesigen Saguaros mit unterschiedlichsten Formen und Auswüchsen herum. Seit unserem Besuch im Museum wissen wir nun auch, dass diese Kakteen bis zu 250 Jahre alt werden können und so schwer wie ein Elefant. Bis zu 100 Jahre dauert es, bis ein Saguaro abgestorben ist. Bis dahin lebt er von seinen Reserven. Wir sind beeindruckt!

Mit unserem C30-Wohnmobil können wir den Rundweg gerade noch nehmen, mit größeren Fahrzeugen würde es hier schon etwas eng werden.

Mittags fahren wir dann weiter nach Tucson. Wir parken in einer Seitenstraße am Visitor Center und erkunden die Stadt auf dem Self-Guided Historic Walking Trail, der ganz nett, aber nicht spektakulär ist. Im Nachhinein betrachtet, wären wir lieber ins belebte Univiertel mit ein paar Shops und Cafés gegangen.

Da es aber schon vier ist, müssen wir uns allmählich nach einer Bleibe für die Nacht umschauen. Wir folgen dem Rat eines Kollegen und fahren in den Colossal Cave State Park,wo es einen schönen Campground geben soll. Dieser ist jedoch nicht lediglich elf Meilen entfernt wie beschrieben, sondern mindestens zwanzig, sodass wir erst um kurz nach fünf dort ankommen und leider vor verschlossenen Toren stehen. Ein netter Ranger, der gerade Feierabend machen will, lässt uns aber noch schnell auf den Campground. Dann verschließt er das Tor hinter sich und fährt davon. Im leichten Dämmerlicht stellen wir fest, dass wir hier wohl die Einzigen sind und finden es anfangs etwas unheimlich, aber irgendwie auch cool. Der Campingplatz ist eigentlich nur ein Zeltplatz und bietet weder Wasser- noch Stromversorgung. Immerhin eine Notrufsäule soll es irgendwo geben, die wir im Dunkeln jedoch nicht sehen können und zum Glück auch nicht brauchen.

Wir stellen den Camper einfach mitten auf der Straße des Campingplatzes ab, da es hier einigermaßen eben ist und vor neun Uhr morgen Früh ohnehin niemand vorbeikommen wird. Der Sternenhimmel ist gigantisch, aber nachdem wir in der Ferne einen Kojoten heulen hören, ziehen wir Großstädter uns lieber in den Schutz unseres rollenden Apartments zurück.

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22.Dezember 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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