Mit dem Baby auf Wohnmobilreise durch die USA: Anreise

Vor einiger Zeit machten wir unseren ersten längeren Familienurlaub mit unserem ein Jahr alten Jonathan. Wir wollten mit dem Wohnmobil, mit einem C 30 von Cruise America, Süd-Arizona und New Mexico erkunden.

Abflug in Hamburg

Los ging die Reise am Hamburger Flughafen. Mit British Airways flogen wir über London-Heathrow nach Phoenix. Das Einchecken in Hamburg war problemlos. Anders als erwartet, mussten wir den Kinderwagen auch mit ins Sperrgepäck geben und konnten ihn nicht, wie wir anfangs dachten, bis zum Gate mitnehmen. Wir haben aber von BA direkt am Schalter einen kleinen Buggy bekommen, den wir bis zum Flugzeug mitnehmen konnten.

Für die Einreise in die USA benötigt auch ein Baby einen maschinenlesbaren Reisepass, also den ganz normalen weinroten. Diesen sollte man mindestens 6 Wochen vorher beantragen, darf es aber auch nicht zu früh machen, da die Kinder noch auf dem Bild zu erkennen sein müssen. Kosten: knapp 40 Euro. Das Mitnehmen von mehreren Gläschen flüssiger Kindernahrung mit über 100 ml Inhalt im Handgepäck war in Hamburg kein Problem. Wir mussten nicht einmal probieren, wie es die Vorschriften eigentlich verlangen. Statt Milch haben wir Milchpulver mitgenommen und im Flugzeug mit Wasser angerührt.

Der Flieger war voll und wir saßen ganz normal in einer Dreierreihe, Joni bei meinem Mann auf dem Schoß am Fenster. Das war auch gut, da hat er die ganze Zeit rausgeschaut und ist dann sogar noch auf dem Rollfeld eingeschlafen. Wir hatten also keine Probleme mit Druckausgleich bei Start und Landung. In London haben wir dann gleich nach einem Buggy gefragt und auch einen für die Zeit im Terminal 5 bekommen. Das gesamte Personal war sehr nett. Die Stunde im Terminal 5 haben wir in einem Café verbracht und Joni konnte noch ein bisschen im Wartebereich rumkrabbeln.

In Heathrow mussten wir am Sicherheits-Check eines der Gläschen öffnen und probieren, ansonsten wurden aber auch hier alle Babysachen problemlos durchgewunken. Am besten ist es übrigens, wenn man die gesamte Babynahrung, Cremes etc. in einer extra Tasche parat hat, dann sind die Sicherheitsleute gleich doppelt so nett. Wir wurden dann vor dem allgemeinen Boarding aufgerufen und durften mit Joni und den anderen Familien zuerst an Bord gehen. Unsere Plätze waren perfekt: 40 A/B, direkt hinter dem Servicebereich an der Wand, mit wirklich ausreichend Platz für die Füße. Auch jetzt war der Flieger voll, sodass jemand neben uns am Gang saß.

Für Jonathan haben wir nach dem Start einen Kindersitz bekommen, der auf einem Tisch vor uns an der Wand befestigt wurde. Dieser ist für Kinder bis 20 kg geeignet und kann in verschiedenen Positionen arretiert werden. Hier hat Joni einige Stunden verbracht und auch ein paar Stunden geschlafen, nachdem uns aus Sicherheitsgründen verboten wurde, ihn auf dem Fußboden vor uns schlafen zu lassen, was er eigentlich besser fand.

Ankunft in Phoenix

Bei der Einreise mussten wir knapp vierzig Minuten anstehen – es gab leider keine extra Reihe für Familien mit kleinen Kindern. Da Joni zu dem Zeitpunkt schon recht müde war, wurde uns die halbe Stunde zwar etwas lang, es war aber noch okay. Auch hier waren alle sehr nett und hilfsbereit, es gab aber keinen Buggy. Da man an das Gepäck erst nach der Immigration kommt, mussten wir den Kleinen die ganze Zeit tragen. Hier wäre es schlau gewesen, ein Tragesystem o.ä. im Handgepäck parat zu haben.

Nach einem Anruf im Hotel Holiday Inn Express Phoenix Airport wurden wir umgehend vom Shuttleservice abgeholt. Leider war das angefragte Babybett noch nicht auf dem Zimmer bereitgestellt, wurde uns auf Nachfrage aber gebracht. Ebenso half man uns schnell mit Wasser für die Milch aus, um den Kleinen zügig ins Bett zu bekommen. Das Hotel war okay, das Frühstück besser und umfangreicher als erwartet.

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3.November 2010  Rubrik: Aktuellster Beitrag, USA-Reisen  Autor:


5 Kommentare für “Mit dem Baby auf Wohnmobilreise durch die USA: Anreise”

  1. Svenja sagt:

    Hallo Patrizia,
    wow, 6-8 Wochen durch die USA. Da habt Ihr aber was Tolles vor. Ich bin schon wieder ganz neidisch!
    Gerne versuche ich Dir im Vorwege ein paar Fragen zu beantworten.
    Viel besser kann das vermutlich aber meine Kollegin Kirstin Denicke, die Du im Büro Hamburg erreichen kannst. Sie hat auch ein Kind, mit dem sie schon diverse Male mit dem Camper in Nordamerika unterwegs war. Ihre Kontaktdaten findest Du hier: http://www.canusa.de/mitarbeiter-canusa/mitarbeiter-hamburg.html
    Sie kennt sich dann auch mit den neueren Fahrzeugmodellen und den Besonderheiten der einzelnen Vermieter aus.

    Ansonsten kannst Du Deine Fragen aber auch gerne hier stellen, dann versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten.

    Viel Spaß bei den Vorbereitungen und vor allem nachher bei der Reise!
    Svenja

  2. Patrizia sagt:

    Hallo!

    Wir wollen nächstes Jahr für 6-8 Wochen durch die USA reisen, unser Sohn ist dann auch 1 Jahr alt. Ich würde mich freuen, wenn wir Euch ein paar Fragen stellen könnten bzw. mehr von Euch (Tipps etc.) erfahren würden.

    Danke!

  3. Kristin Bays sagt:

    Hallo,
    wir wollen im nächsten Jahr mit unserer dann 14 Monate alten Tochter durch die USA reisen. Somit stellt sich für uns auch das Kindersitz und Bett Thema. Würden in nächster Zeit das WoMo buchen … Würde mich daher sehr freuen, wenn ihr uns auch kontaktieren könntet, gerne per Mail.
    Danke und viele Grüße,
    Kristin

  4. CANUSA sagt:

    Hallo Denise, schreib uns einfach eine E-Mail mit deinen Kontaktdaten an blog@canusa.de. Wir stelle dann den Kontakt her.
    Liebe Grüße

  5. Denise sagt:

    Hallo,
    wir wollen nächsten Jahr auch mit dem WoMo durch Amerika (Florida). Unsere Große ist dann 5 Jahre, der Lütte dann 8 Monate alt.
    Könnt ihr uns kontaktieren? Wir haben da sicher viele Fragen, die ihr mit Euren Erfahrungen beantworten kann. Gerade, was Baby und WoMo angeht.

    Danke und Grüße,
    Denise.

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