Maui – Welcome to Paradise

Es ist Mitte Januar – und auf dem Flughafen in San Francisco sitzen die Leute in Shorts und mit Flip-Flops. Auch die bunten Hawaii-Hemden dürfen nicht fehlen.

Da kommt doch gleich Urlaubsstimmung auf. An Bord der Boeing 777 von United Airlines werden kurz nach dem Start schon mal die ersten Mai-Tai-Cocktails gemixt (es ist immerhin 9:30 Uhr) und wie immer folgt das Gewinnspiel „Halfway to Hawaii“. Hier muss anhand der vom Flugkapitän genannten Daten wie Geschwindigkeit, Windrichtung etc. errechnet werden, wann die Hälfte der Route zurückgelegt ist – und zwar nach Möglichkeit auf die Sekunde genau. Die Amerikaner lieben solche Sachen.

Da die Winde uns wohlgesonnen sind, beginnen wir bereits nach etwas mehr als vier Stunden mit dem Landeanflug und eine halbe Stunde später landen wir in Kahului auf Maui. Die reguläre Flugzeit war mit 5:20 Stunden angegeben. Bei fast klarer Sicht überfliegen wir erst Big Island/Hawaii und dann einen Teil von Maui.

Vom Flughafen fahren wir mit dem Shuttlebus in zwei Minuten zur Vermietstation von Alamo. Alle Autovermieter verfügen über eine Station in der Nähe des Terminals. Die Abwicklung ist wie immer unproblematisch – die Mietverträge werden wie bei Alamo üblicherweise in Deutsch und Englisch ausgestellt.

Wir haben uns für einen Jeep Wrangler entschieden – dieses Mal sollte es ein knallroter sein. In der Regel kann man sich an den größeren Stationen das Fahrzeug der gebuchten Kategorie auf dem Parkplatz auswählen. Der viertürige Jeep bietet ausreichend Platz für vier Personen mit Gepäck. Selbst beim vorbestellen Kindersitz können wir auswählen. Von der Ankunft auf Maui bis zur Abfahrt mit dem Mietwagen benötigen wir rund 45 Minuten.

Für den ersten Teil unserer Reise haben wir das Fairmont Hotel Kea Lani in Wailea im Südwesten von Maui ausgewählt. Vom Flughafen Kahului im Zentrum der Insel fahren wir zuerst nach Süden bis Kihei und dann entlang der Küstenstraße. Alternativ kann man über den State Highway 31 (Piilani Road) fahren – ist etwas schneller, führt aber dafür nicht am Meer entlang. Wobei ein Highway auf Maui eher mit einer Bundes- oder Schnellstraße im weitesten Sinn zu vergleichen ist.

Die ersten Eindrücke sind unbeschreiblich. Sattes Grün im Landesinneren, palmengesäumte Straßen, türkisblaues Meer und dazu angenehme 26 °C bei leichter Brise. Und nach wenigen Minuten haben wir den Winter und Deutschland ganz weit hinter uns gelassen. Im Radio läuft typische Hawaii-Musik, in den Parks am Meer sitzen die Familien beim sonntäglichen BBQ, und Surfer sowie Stand-Up-Paddler kreuzen die Wellen.

Nach nicht einmal 30 Minuten haben wir unser Hotel am Ende von Wailea erreicht. Das Fairmont Kea Lani liegt, wie fast alle anderen Hotels in Wailea, direkt am Meer. Die weitläufige First-Class-Anlage ist ideal für alle Altersgruppen – egal ob mit oder ohne Kinder. So gibt es Pools nur für Erwachsene und auf der anderen Seite zwei Pools für Kinder. Bei unserem Hotel handelt es sich um ein All-Suite-Hotel, das heißt alle Zimmer verfügen über separate Wohn- und Schlafzimmer.

Nach genau 15 Minuten sind wir im Pool. Es ist unbeschreiblich schön. Die Palmen wiegen sich langsam im Wind, die Brandung des Pazifiks bricht sich in leichten Wellen über dem feinen Sandstrand und der Himmel ist ein Wechselspiel aus Blau und Weiß.

Und wenn man denkt, das ist so perfekt, dann kommt einer der zahlreichen guten Geister des Hotels und reicht frisch geschnittene Ananas oder gekühlte Tücher … E komo mai – welcome to Hawaii.

Und das ist dann das erste (oder eventuell schon das zweite) Mal, wo man sich fragt: Warum eigentlich nur zwei Wochen? Oder: Warum eigentlich überhaupt wieder zurück?

Urlaub in den USA – und das gilt insbesondere für Hawaii – ist immer völlig unkompliziert und mit Kindern geradezu ideal. Jedes Hotel auf Hawaii ist auf Kinder eingestellt, in jedem Restaurant sind Kinder willkommen, es gibt immer eine Kinderkarte zu teilweise wirklich fairen Preisen (oder Kinder essen auch mal umsonst) – Kinder sind einfach ein fester Bestandteil der Gesellschaft und werden nicht mal ansatzweise als störend angesehen. Auf den hawaiischen Inseln ist immer alles ganz easy. Dresscode – das sind T-Shirts und Shorts, selbst in den besten Hotels.

Aber so langsam holt auch uns der Zeitunterschied von elf Stunden etwas ein – und so ist der erste Tag auf Maui nach einem frühen Dinner und einem letzten Drink auf der Terrasse bald zu Ende.

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19.Januar 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Hawaii  Autor:


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