Mackinac Island im Lake Huron

Mackinac Island-Fort Mackinac
Nachdem wir über achtspurige Highways gefahren sind, riesige Drive-through-Apotheken gesehen haben und an gigantischen Shopping Malls vorbeigekommen sind, können wir kaum glauben, dass es auch so etwas in den USA gibt: eine autofreie Insel, knappe zehn Quadratkilometer groß und bei Einheimischen wie auch Besuchern gleichermaßen beliebt – Mackinac Island! Nach gut drei Stunden Fahrt erreichten wir St. Ignace, wo wir am Hafen unser Auto kostenfrei abstellen konnten und nach einer Fährfahrt von zwanzig Minuten die Insel erreichten. Dort angekommen, verlud man unser Gepäck auf eine Pferdekutsche und brachte es in unser Hotel. Genau das macht den Charme dieser Insel aus: alles wird per Pferd, mit dem Fahrrad oder aber zu Fuß bewegt.

Mackinac Island-Fudge LadenZunächst schlenderten wir durch die Main Street und wurden sogleich vom leckeren Schokoladenduft der vielen Fudge-Läden angezogen. Wir überlegten nicht lange und versorgten uns gleich mit frisch zubereiteten Fudges und leckeren Salt Water Taffys. Die kurze Main Street wirkt trotz ihrer vielen Geschäfte idyllisch, da sie durchgehend von tollen Bauten aus dem 19. Jahrhundert gesäumt wird. Als wir im Island House Hotel ankamen – untergebracht in einem viktorianischen Gebäude und das älteste Hotel der Insel –, stand unser Gepäck schon parat, und wir konnten sofort unser Zimmer beziehen. Am Nachmittag bummelten wir noch ein wenig durch die kleinen Gässchen und machten jede Menge Fotos von den schönen alten Häusern und den vielen Kutschen. Als es Richtung Abendessen ging, kauften wir uns an der Rezeption sogenannte S’Mores und legten diese an der hoteleigenen Feuerstelle auf den Grill – Marshmallows zwischen zwei Keksen mit Schokolade, lecker!Mackinac Island-Veranda Island House Hotel

Am nächsten Morgen schauten wir uns zuerst das Fort Mackinac an, das über der Insel thront, sodass man von dort eine fantastische Aussicht über die Bucht, die Insel und weit hinaus auf den Lake Huron hat. Die Befestigungsanlage besteht aus vierzehn Gebäuden, in denen man das frühere Leben im Fort näher kennenlernen kann. Man trifft hier auf Leute in alten Uniformen, es werden Schiessübungen vorgeführt, und man kann sich die alten Wohnräume anschauen. Auch für Kinder wird ein spezielles Programm geboten. Mit der Eintrittskarte kann man übrigens noch fünf weitere Gebäude in der Nähe der Main Street besichtigen, zum Beispiel eine alte Schmiede und ein historisches Wohnhaus. Dort wurde auch gekocht, gebacken und von früheren Zeiten erzählt, während draußen die Kutschen vorbeifuhren – wir fühlten uns ins Jahr 1900 zurückversetzt – einfach nur toll!

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14.August 2014  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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