Unterwegs entlang des Logan Pass in Montana

Der Hidden Lake des Glacier National Parks

Der Blick über den Hidden Lake

Am Logan Pass gibt es viel zu entdecken

Nachdem wir gefrühstückt und abgewaschen hatten, fuhren wir gleich um 9 Uhr in den Park. Eigentlich wollten wir auf dem St. Mary Campground unterkommen, auf dem man ebenfalls keinen Platz reservieren kann. Bereits an der Ranger-Station sahen wir, dass dieser ausgebucht war – schon wieder waren wir zu spät … Wir fuhren trotzdem hin, um unser Glück zu versuchen, aber direkt vor uns wurde leider gerade der letzte Platz vergeben. Man empfahl uns jedoch, 6 Meilen weiter zum Rising Sun Campground zu fahren, weil es dort noch freie Plätze geben sollte, und tatsächlich bekamen wir einen der fünf letzten. Man sucht sich dann selbst einen freien Platz aus, registriert sich per Formular und gibt einen Umschlag mit Bargeld am Eingang ab. Wir freuten uns über die tolle Alternative und gingen zu Fuß zur Shuttle-Haltestelle, die nur ein paar Hundert Meter entfernt liegt. Die Shuttle-Busse fahren morgens alle 30 bis 40 Minuten und haben jeweils für etwa 12 Personen Platz. Wir hatten Glück, erwischten direkt einen freien Van und fuhren in Richtung Logan Pass.

Die Shuttle-Busse fahren von der Ostseite des Parks bis zum Logan Pass, und wer weiter auf die Westseite möchte, muss dort umsteigen. Wir blieben aber zunächst am Logan Pass und wanderten zum Hidden Lake. Der Trail ist gut ausgebaut, weshalb dort auch viele Wanderer unterwegs sind. Wir genossen die tollen Ausblicke auf die benachbarten Berge und freuten uns, dass das Wetter besser und der Himmel blau wurde. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erreichten wir den Hidden Lake und stärkten uns mit unseren mitgebrachten Cookies bei herrlichen Ausblicken auf den See und die beeindruckende Bergkette.

Der Glacier National Park und der Hidden Lake

Der Ausblick auf den Hidden Lake

Der Hidden Lake Trail im Glacier National Park am Logan Pass

Der Weg des Hidden Lake Trails am Logan Pass

Unterwegs auf der Going-to-the-Sun Road

Nachdem wir zurück am Logan Pass waren, nahmen wir den nächsten Shuttle-Bus in Richtung Lake McDonald. Dieser Teil der Going-to-the-Sun Road ist spektakulärer als auf der Ostseite. Hinter jeder Kurve wartete ein neuer toller Ausblick auf uns. Wir waren ganz froh, nicht mit unserem Camper auf dieser Strecke unterwegs zu sein, denn die Serpentinen fanden wir stellenweise ganz schön eng. Am Lake McDonald kehrten wir in der Lodge ein, um mittagzuessen. Den Blick fanden wir richtig schön und das Essen lecker. Wir machten einige Fotos am See und versuchten, kurzfristig noch Tickets für eine Bootstour zu bekommen. Leider gab es erst für eine spätere Abfahrt freie Plätze, und da wir noch über den Logan Pass wieder zu unserem Campground zurückfahren mussten, ließen wir die Bootstour leider ausfallen. Der Weg zurück dauerte insgesamt etwa zwei Stunden. Zunächst ging es mit dem Shuttle-Bus zum Avalanche Creek, dort stiegen wir um und fuhren weiter zum Logan Pass, wo wir noch mal umsteigen mussten, um nach Rising Sun zu kommen. Zwischendurch hatten wir noch etwas zu warten, da es für uns keinen Platz gab. Dafür sollte man auf jeden Fall ein bisschen Zeit einplanen, denn der letzte Shuttle-Bus ab Logan Pass fährt um 19 Uhr ab. Auch wenn wir uns mitten in den Bergen befanden, war es noch angenehm warm, als wir am Rising Sun Campground ankamen. Wir saßen auf unseren Campingstühlen und genossen die Sonne, die Ruhe und die schöne Aussicht, bevor wir dann ein Feuer machten.

Der Lake McDonald im Glacier National Park in den USA

Der Blick über das Wasser des Lake McDonalds

Der Rising Sun Campground Glacier National Park in den USA

Der Rising Sun Campground

Weiter in Richtung Yellowstone National Park

Am nächsten Tag erwarteten uns nur wenige Highlights, wir mussten ja vor allem die Strecke in Richtung Yellowstone National Park zurücklegen. Parallel zur Glacier Mountain Range fuhren wir auf schnurgeraden Straßen in Richtung der Stadt Great Falls, wo wir erst einmal einkaufen und auftanken wollten. Im Supermarkt Albertsons deckten wir uns ausgiebig mit Obst, Gemüse, Fleisch und allen wichtigen Dingen ein. Nun waren wir für einige Tage versorgt und unabhängig. Danach wollten wir uns Helena ansehen, die Hauptstadt Montanas mit dem State Capitol. Aber als wir ankamen, regnete es leider richtig heftig, sodass wir lieber weiterfuhren. Für diese Nacht hatten wir keinen bestimmten Campground-Platz vorab gebucht, aber immerhin grob einen Platz am Canyon Ferry Lake angepeilt. Auf dem Indian Creek Campground in der Nähe von Townsend schlugen wir dann unser Nachtlager auf. Der Platz ist sehr gepflegt und hat einen Feuerring sowie einen Picknicktisch – was will man mehr? Schnell hatten wir unseren Grill ausgepackt, und mit den gerade besorgten Zutaten zauberten wir in Windeseile einen leckeren Salat und ein Steak. Auf den beiden Campingstühlen machten wir es uns danach am knisternden Feuer bequem und freuten uns auf die kommenden Höhepunkte unserer Tour.

Der Blick auf den Glacier National Park

Der Glacier National Park

Ein Kleintier im Glacier National Park

Die Tierwelt des Glacier National Parks

 

 

 

 

 

 

 

 

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22.April 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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