Unser letzter Tag im Yellowstone National Park

Firehole Basin, Yellowstone

Das Firehole Basin im Yellowstone National Park

Der Abschied vom Yellowstone National Park naht

Diesmal fuhren wir nicht ganz so früh los und ließen den letzten Tag im Yellowstone National Park langsam angehen. Unser erster Stopp war das West Thumb Basin, direkt am Lake Yellowstone. Das sanfte Sonnenlicht zauberte traumhafte Ausblicke auf den See. Das Wasser sah verlockend aus, sodass wir ein kurzes Fußbad wagten – das Wasser war eisig! Wir machten uns bereit für unseren Rundgang und zogen vorsorglich dicke Pullover und Hosen an. Ein eiskalter Wind blies uns entgegen, die Luft war klar und die Sicht einmalig. Der Rundweg verlief am Seeufer, die heißen Quellen verliehen dem Wasser unbeschreibliche Farben. Nach etwa einer Stunde erreichten wir verfroren wieder unser Fahrzeug und schalteten erst mal die Heizung an. Das sind die Vorzüge von einem rollenden Zuhause …

West Thumb Basin im Yellowstone National Park

Das West Thumb Basin

Kalt aber schön am West Thumb Basin

Kalt war es aber traumhaft schön!

Der Old Faithful Geyser

Die nächste Sehenswürdigkeit, die auf unserem Programm stand, war der berühmte Old Faithful Geyser und das Firehole Basin. Gegen elf Uhr vormittags kamen wir am riesigen Parkplatz an und gingen erst mal zum Visitor Center um den nächsten vorausgesagten Ausbruch des Geysirs in Erfahrung zu bringen. Wir hatten Glück: In wenigen Minuten sollte es so weit sein. Great Timing! Wir setzten uns auf eine der vielen Bänke und warten auf das Spektakel. Etwas später als angekündigt machte der Old Faithful seinem Namen alle Ehre – zuverlässig brach er aus und spukte mächtige Wasserfontänen in die Luft. Wir waren beeindruckt. Nach der imposanten Vorstellung gingen wir nochmals zurück zum Visitor Center und holten uns eine Broschüre über die empfohlenen Wanderwege rund um das Firehole Basin und machten uns auf Erkundungstour. Die Landschaft ist dort einfach unfassbar schön! Eine heiße Quelle folgte der anderen, Geysire, Dampf, warmer Wind bei den Quellen und kalter Wind auf den Strecken dazwischen … wir konnten die Schönheit der Natur gar nicht richtig fassen und uns gar nicht sattsehen an den schier unglaublichen Farben und Lichtspielen. Wir liefen ca. sechs Kilometer durch das Firehole Basin, nahmen jeden Abstecher mit und waren nach etwa drei Stunden wieder zurück am Visitor Center.

Old Faithful Geyser im Yellowstone National Park

Grandiose Fontäne des Old Faithful Geyser

Das Firehole Basin

Die wunderschönen Farben des Firehole Basins

Grand Prismatic Spring & Henrys Lake State Park

Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter zu den nächsten Highlights. Das Black Sand Basin mussten wir leider auslassen, da man dort nicht mit dem Wohnmobil reinfahren darf. Am Biscuit Basin fanden wir leider keinen Parkplatz, aber am Grand Prismatic Spring, einer der mit Abstand schönsten und größten Quellen im Park, hatten wir Glück. Auch hier machten wir einen ordentlichen Fußmarsch, doch das traumhafte Wetter mit stahlblauem Himmel tröstet unsere schmerzenden Füße. So einen Tag hatten wir den ganzen Urlaub nicht erlebt, es war einfach keine einzige Wolke am Himmel zu sehen. Als wir am späten Nachmittag den Yellowstone National Park durch den Westeingang wieder verließen, waren wir vollkommen erledigt, aber superglücklich. Wir waren uns einig, dass dies nicht unser letzter Besuch im Yellowstone National Park gewesen sein sollte. Wir hatten hier drei volle Tage und doch war dies zu wenig, um wirklich alles zu sehen.

Wir machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Campground im Henrys Lake State Park in Idaho. Der Caddis Campground war weniger als eine halbe Stunde vom Park entfernt, nigelnagelneu mit supersauberen Duschen und traumhaft schönen Stellplätzen direkt am See. Nach einem leckeren Abendessen fielen wir todmüde kurz nach Einbruch der Dunkelheit in unsere Betten und schliefen tief und fest.

Grand Prismatic Spring,Yellowstone National Park

Grand Prismatic Spring,die größte Quelle

Henrys Lake State Park Campground

Unser Stellplatz im Henrys Lake State Park

Mondlandschaften im Craters of the Moon National Monument

Am darauffolgenden Tag hatten wir ein ganzes Stück Strecke vor uns. Trotzdem frühstücken wir erstmal gemütlich, genossen noch ein wenig die wunderschönen Ausblicke auf den Henrys Lake und das wunderbare Wetter mit wolkenlosem blauen Himmel. Unser nächste gleichnamige KOA Campground lag am Craters of the Moon National Monument mitten in Idaho. Eine absolute Mondlandschaft, Lava pur. Hier hat die NASA für ihre Mondlandungen trainiert. Es gibt hier eine Loop Road, die komplett durch den Park führt, problemlos auch mit einem Wohnmobil befahrbar. Viele kleine und auch etwas längere Wander- und Spazierwege führen zu Aussichtspunkten und zu Höhlen, durch die man durchgehen kann. Wir erkundeten einige der Wege und bekamen einen tollen Eindruck von der Landschaft. Auch den Inferno Cone erklommen wir – der hat seinen Namen wirklich verdient … Schnaufend standen wir auf dem Gipfel und schauten in die zerklüftete Lavalandschaft. Danach ging es zurück zum Campground, der zur großen Freude der Mädchen mit free WiFi lockte.

Inferno Cone, Craters of the Moon

Auf dem Gipfel vom Inferno Cone

 

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17.Februar 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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