Legendärer Highway No. 1

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Nach einem tränenreichen Abschied in San Francisco geht die Reise für uns, Andreas und Julian, nun allein weiter. Wir nehmen den berühmten Highway No. 1 und fahren in Richtung Süden. Im Rückspiegel sehen wir, dass uns unsere bisherigen Mitreisenden noch eine Weile folgen. Nach einiger Zeit legen wir einen kurzen Fotostopp am Pazifik ein – und freuen uns, dass sich die anderen zur gleichen Idee hinreißen lassen. Weiter geht es auf dem Highway No. 1, vorbei an Gemüse- und Kürbisfeldern, wobei auffällt, dass sich der Kürbisanbau hier zur Zeit zu lohnen scheint. Etwas später biegen wir ab in Richtung Monterey. Hier trennen sich unsere Wege endgültig, da wir zu einer Besichtigung dieses schönen Örtchens den Highway verlassen und Richtung Hafen fahren. Wir sehen unsere Lieben weiterfahren, und uns wird etwas mulmig zumute, da die gemeinsame Zeit unseres Urlaubs nun tatsächlich vorbei ist. Nachdem wir problemlos und ganz schnell einen passenden Parkplatz für unser Wohnmobil gefunden haben, schlendern wir in Gedanken verloren entlang der Marina. Dieser wunderschöne Ort lässt uns zum Glück den Abschied etwas vergessen, und wir genießen den Blick über den Pazifik, auf die Boote im Hafen und die sich in der Sonne rekelnden Seelöwen.

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Zurück auf dem Highway genießen wir zahlreiche beeindruckende Aussichten – die Strecke ist wirklich großartig! Dann erreichen wir schließlich den Küstenstreifen Big Sur, wo wir uns spontan für eine Übernachtung auf dem Big Sur Campground & Cabins entscheiden. Für 55 Dollar haben wir hier einen wunderbaren Stellplatz unter den riesigen Bäumen und können Partial Hook-Up nutzen. Trotz der Nähe zum Highway ist es sehr ruhig, und der kristallklare Bach am Rande des Platzes bietet sich an heißeren Tagen bestimmt für eine Abkühlung an.

Heute bleiben wir auf dem Highway No. 1 und fahren weiter Richtung Los Angeles. Wieder sind wir begeistert von den unglaublich schönen Steilküsten, vom Blick auf den Pazifik und von dieser wundervollen Straße, die sich kurvenreich bergauf und bergab schlängelt. Unser nächstes Ziel ist Pismo Beach, ein charmanter Ort direkt an der Küste. Also verlassen wir den Highway, tanken und statten auch einem Outlet-Center einen kurzen Besuch ab. Es ist noch relativ früh, und wir beschließen, auf dem kürzeren, nicht an der Küste entlangführenden Weg weiter nach Santa Barbara zu fahren. Wir finden auch gleich unseren Stellplatz für die nächste Nacht: den Sunrise RV Park  – und wenn wir wollen, können wir auch noch länger dort bleiben. Hier kostet die Nacht ebenfalls 55 Dollar, aber dafür gibt es Full Hook-Up. Beim Check-in erhalten wir gute Tipps für einen Trip in die Stadt. Nachdem wir im rund 500 Meter entfernten Minimarkt unsere Vorräte aufgestockt und zu Abend gegessen haben, gehen wir müde von den vielen Eindrücken des Tages ins Bett.

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Die Sonne weckt uns nach einer erholsamen Nacht. Als Erstes verlängern wir unseren Aufenthalt in Santa Barbara für einen weiteren Tag und machen uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Nach etwa 20 Minuten erreicht man eine Haltestelle, von der aus Rundfahrten durch die Stadt angeboten werden (50 Cent pro Fahrt); zwei Routen zu den Highlights der Stadt stehen zur Auswahl. Wir wollen aber lieber am Strand entlang zum Hafen spazieren und machen unterwegs einen Abstecher auf die hölzerne Seebrücke. Danach besuchen wir das Seafood-Festival am Hafen und gehen anschließend im Harbor View Inn Mittag essen – sehr guter Service, sehr lecker und trotz der guten Lage mit Aussicht aufs Meer nicht teuer. Der Weg in die Innenstadt führt am Bahnhof vorbei, und hier gibt es viele Geschäfte, Arkaden und Passagen, die zum Entspannten und Bummeln einladen. Die Sonne scheint, die Stadt ist voller Menschen, und wir sind glücklich, dass wir uns zu diesem zusätzlichen Tag entschieden haben. Den Abend lassen wir mit Grillen und Plänen für die nächsten Ziele ausklingen.

Der Highway No. 1 führt uns am folgenden Tag vorbei an wunderschönen Stränden – wie zum Beispiel in Malibu – und dann über Santa Monica und Los Angeles bis nach San Diego. Gute sechs Stunden dauert die heutige Fahrt, dann erreichen wir unser Ziel, das Chula Vista RV Park & Resort. Hier zahlt man 59 Dollar pro Nacht, dafür haben wir neben der für uns inzwischen üblichen Ausstattung (Pool, Laundry etc.) den Vorteil, direkt an einem schönen Park mit Blick auf einen Jachthafen und über die South Bay von San Diego zu übernachten. Nach einem kurzen Spaziergang gehen wir am Hafen sehr lecker essen und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

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23.Oktober 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Legendärer Highway No. 1”

  1. Kristina sagt:

    Und wieder ein schöner Bericht mit tollen Bildern und bestimmt nicht der letzte Urlaub mit dem Wohnmobil und Euch!

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