Las Vegas und die umliegenden Nationalparks erleben

 Valley of Fire in Nevada

Unterwegs im Valley of Fire

Wanderungen in Nationalparks

Unsere Letze Station war Las Vegas und somit rückt auch der Abschied immer näher. Unglaublich, dass nun schon unsere Abreise gekommen ist. Aber dafür waren die letzten Tage wieder sehr ereignisreich. Zuvor deuteten wir ja schon an, eine Wanderung im Bryce Canyon unternehmen zu wollen, und wir waren alle sehr glücklich darüber, dass wir dort pünktlich ankamen. Wir liefen vom Sunrise Point zum Sunset Point, und der Wanderweg war gesäumt von wunderschönen Felsformationen, die wir in dieser Form noch nirgendwo sonst gesehen hatten.

Es war allerdings relativ kühl, und das Unwetter nicht weit von uns entfernt. Glücklicherweise hörten wir nur das Grummeln des Gewitters und bekamen lediglich ein paar Tropfen ab, sodass wir unsere Wanderung in vollen Zügen genießen konnten. Außerdem hatten die dunklen Wolken einen weiteren Vorteil: Der Kontrast zwischen den Felsen und dem Himmel war sehr deutlich zu erkennen. Hätten wir gewusst, was für eine Odyssee uns anschließend bevorstand, um den Campground zu finden, hätten wir wohl auf die Pizza verzichtet, aber Wandern macht eben hungrig. Wir hatten den King Creek Campground im Dixie National Forest  gebucht, der nicht weit vom Bryce Canyon National Park entfernt sein sollte. Allerdings war es schon fast dunkel, und die schlechten Straßenverhältnisse sowie die verwirrende Beschilderung führten dazu, dass wir erst sehr spät dort ankamen. Außerdem regnete es, was die Laune auch nicht gerade verbesserte.

Die tollen Farben des Bryce Canyon

Gewitter in weiter Ferne über dem Bryce Canyon

Zion National Park in Utah

Ausblick auf dem Zion National Park

                                                    Weiter zum Zion National Park

Da uns am nächsten Morgen sehr kalt war, erledigten wir schnell das Nötigste und machten uns früh auf den relativ kurzen Weg zum Zion National Park. Auf der Fahrt stellten wir fest, dass der Watchman Campground direkt im Nationalpark liegt, worüber wir uns nach der Erfahrung vom Vortag sehr freuten. Nach der abenteuerlichen Fahrt durch die beiden Tunnel im Zion National Park ruhten wir uns noch kurz aus und unternahmen am Nachmittag eine kurze Wanderung zum Lower Emerald Pool. Aufgrund des Regens und des wolkenverhangenen Himmels war der kleine See am Fuße des schönen Wasserfalls leider braun verfärbt und nicht blau-grün, aber die Wanderung hatte uns trotzdem Spaß gemacht. Und am Abend wurde das Wetter noch richtig schön, sodass wir beschlossen, uns zum Abendessen mal etwas Leckeres zu gönnen: Wir bekamen sofort einen Tisch auf der Terrasse des Red Rock Grill in der Zion Lodge. Das Essen dort ist wirklich sehr zu empfehlen, und in Verbindung mit der wunderschönen Aussicht war es ein unvergesslicher Moment für uns. Dort zu essen bedeutete für uns aber auch, dass wir erst auf unserem letzten Campingplatz dazu kommen würden, zu packen und das Wohnmobil wieder auf Vordermann zu bringen.

Auf dem Weg ins Valley of Fire

Die Straße ins Valley of Fire

Valley of Fire in Nevada

Die unendlich Weiten des Valley of Fire

Der Petroglyph Canyon im Valley of Fire

Am nächsten Morgen machte „Papa Schlumpf“ an der Dumpstation dann leider doch noch Bekanntschaft mit einer Steinsäule, die an der Seite die Plastikverkleidung entlangschrammte. Es ist glücklicherweise nichts wirklich kaputtgegangen, und der Schaden belief sich letztlich auf nicht mal 80 Dollar – aber um ehrlich zu sein: Wir haben uns alle gewundert, dass bei einer reinen Mädelsgruppe, die mit einem fast 10 Meter langen Fahrzeug unterwegs war, nicht mehr passiert ist. Und dank der Null-Selbstbehalt-Versicherung bekamen wir das Geld ja auch wieder. Nun aber noch etwas zu unserer letzten Übernachtung im Wohnmobil: Wir fuhren zum Valley of Fire State Park und konnten uns dank unserer frühen Ankunft einen Platz auf dem Campground aussuchen, bei dem das Prinzip „First-come, first-served“ gilt. Die Campingplätze in diesem State Park sind sehr schön, und der Park selbst bietet viele sehenswerte Gegenden. Deshalb wollten wir vor der großen Putzaktion unbedingt noch etwas sehen und wanderten durch den Petroglyph Canyon, in dem man indianische Felszeichnungen bestaunen kann. Die Atmosphäre, die Ruhe und die Malereien machen diesen Canyon zu einem ganz besonderen Ort. Danach fuhren wir noch kurz zum Arch Rock, ein Felsen, auf dem sich über die Jahrhunderte eine kleine Brücke gebildet hat. Die Treppe an der Seite war leider gesperrt, aber diese ungewöhnliche Steinformation sieht auch von unten beeindruckend aus. Und dann lag die Aufgabe des Tages vor uns: putzen und packen. Wir hatten uns bei Walmart noch einen Besen besorgt, und da wir natürlich alle vier wahre Packprofis und kleine Putzteufel sind, waren wir schnell damit fertig.

Willkommensschild in Las Vegas

Willkommen in Las Vegas

Bally’s Hotel in Las Vegas

Zum Abschluss ein bequemes Bett im Bally’s Hotel

The Venetian Gondeln in Las Vegas

Gondelfahrt im The Venetian in Las Vegas

Pary in Las Vegas

Feiern in Las Vegas

Das Nachtleben in Las Vegas

Am nächsten Tag klingelte schon um halb sechs der Wecker, weil wir den Camper wegen der Schramme so früh wie möglich zurückgeben wollten. So erreichten wir die Station von Cruise America um halb zehn. Die Angestellten dort waren sehr freundlich und verständnisvoll, sodass die Formalitäten schnell erledigt waren und wir noch vor 12 Uhr unser Hotel, das Bally’s, erreichten und auch schon einchecken durften.
Wir waren alle froh, nach dieser spannenden Reise unser Ziel erreicht zu haben und erholten uns erst mal am Pool. Allerdings verschwand die Sonne bald hinter einer großen grauen Wolke, und es ist ja klar, auf welche Aktivität Frauen dann ausweichen: richtig, shoppen im Outlet! Und am Abend stand dann selbstverständlich Feiern auf dem Programm. In Las Vegas muss man sehr lange anstehen und sollte früh da sein, wenn man kostenlos eine Show von berühmten Musikern oder DJs besuchen möchte. Also standen wir zwei Stunden lang am Nachtklub im MGM Grand an, um schließlich zu erfahren, dass es zu spät war und wir 50 Dollar zahlen mussten, um reinzukommen. Na ja, aber in Las Vegas finden vier Frauen in hübschen Kleidern sehr schnell andere Möglichkeiten, das Nachtleben zu testen. Die erste Hotelübernachtung hätten wir im Grunde genommen gar nicht gebraucht, weil wir die ganze Nacht durchfeierten, und am nächsten Morgen durften wir kostenlos im Bellagio Hotel frühstücken. Die restliche Zeit verbrachten wir ganz typisch mit Entspannung am Pool, dem Verspielen von Kleingeld und damit, zu essen.

Ein paar Stunden danach stiegen wir schon ins Flugzeug, das uns zuerst nach New York brachte, bevor wir nach einem kurzen Stopp in Manhattan in den Flieger nach Hamburg stiegen. Wir hatten eine unglaublich großartige und lustige Zeit, für die wir uns ganz herzlich bei CANUSA bedanken möchten – you rock!

Empire State Building in New York

Ein letzter Blick auf New York

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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11.April 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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