Kauai mit der berühmten Napali Coast

Lae Nani auf Hawaii

Lae Nani

Nach drei Übernachtungen im Paniolo Greens Resort verließen wir schweren Herzens das Hotel – wir hätten noch eine Woche oder länger bleiben können, weil wir uns dort einfach wie zu Hause fühlten. Nun fuhren wir aber auf die östliche Seite der Insel. Unterwegs konnten wir viele schön Plätze bestaunen. Was man keinesfalls auf dieser Route missen sollte, ist der Akaka Falls State Park – einfach zauberhaft!

Eine Sache sollte aber erwähnt werden: Die Runde ist zwar nicht lang, aber man läuft erst runter und dann wieder unzählige Stufen nach oben – nach hundert haben wir mit dem Zählen aufgehört. Aber die Natur ist atemberaubend! Etwas später checkten wir im Hotel Naniloa Hilo ein, es wurde gerade renoviert, hat eine tolle Lage und ist für eine Übernachtung gut geeignet. Direkt danach ging es dann auch gleich weiter, denn auf unserem Programm durfte der Hawaii Volcanoes National Park natürlich nicht fehlen! Von Hilo ist er rund 40 Minuten entfernt und bietet viele Möglichkeiten, zu wandern und die Lava zu bestaunen. Wir steuerten einen Lookout am Ende der befahrbaren Straße an, von dem aus wir einen sehr guten Ausblick genießen konnten. Dort warteten wir dann bis zum Einbruch der Dunkelheit und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt.

Der Hawaii Volcanoes

Hawaii Volcanoes

Der Akaka Falls State Park auf Hawaii

Akaka Falls State Park

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen verließen wir Big Island vom Flughafen Hilo aus, der nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt war. Das übliche Prozedere führten wir durch: Auto abgeben, einchecken, starten und fast gleich wieder landen, Auto übernehmen … Alles war für uns bereits eine Routine und lief wie geschmiert! Nun waren wir also auf Kauai, der Garteninsel, auf der es auch einen der regenreichsten Punkte der Erde gibt. Vom Flughafen Kapalua war unsere Unterkunft in Kapaa nur 15 Autominuten entfernt. Die Lae Nani Condominiums sind eine mit viel Liebe und sehr geschmackvoll angerichtete Anlage für Selbstversorger. Von unserer Terrasse schauten wir direkt zum Wasser, und zu unserer Freude waren auch Barbecue-Plätze vorhanden. Einen Swimmingpool konnten wir in der Anlage auch nutzen, ebenso wie einen privaten Strand, der sehr schön und ruhig ist. Ach, wenn man nicht so viel vorhaben würde, könnte man einfach mit einem Buch den ganzen Tag am Strand unter einer Palme verbringen – aber die Insel hat zu viel zu bieten! Die Idee, in Kapaa zu wohnen, war für uns einfach unschlagbar: der Flughafen ist nicht zu weit entfernt, nördlich liegt die Napali Coast, südlich der Poipu Beach und der Waimea Canyon. Alles ist recht schnell zu erreichen, und in Kapaa selbst fehlen keine Einkaufsmöglichkeiten: Coconut Shopping Center, Foodland und Safeway.

Wieder stand ein Ausflug auf unserem Tagesplan, und zwar noch mal einer auf dem Seeweg, diesmal mit der „Northern Star“. Die Gruppe war nicht allzu groß, es gab nur ungefähr dreißig Leute, sodass man nach eine Stunde schon praktisch jeden kannte. Der Kapitän ging auch herum und sprach mit den Reisenden. Die Jacht startete in Port Allen und nahm Kurs in Richtung Napali Coast. Unterwegs waren Delfine und Schildkröten unsere Begleiter. Und dazu: Blauer Himmel! Blaues Wasser! Respekteinflößende Landschaft! Man möchte vor Begeisterung am liebsten einfach schreien: „Leute! Das Leben ist so schön!!!“ Zur Begrüßung gab es an Bord ein Frühstück, und die Erwachsenen waren unterwegs genauso begeistert wie die Kinder. Die Tour ging 5,5 Stunden, eine Stunde konnten wir nutzen, das Wasser zu genießen, außerdem wurden wir auch mit einem schönen Barbecue verwöhnt. Nachdem wir uns die Napali Coast von der Seeseite aus angeschaut haben, konnten wir kaum erwarten, mit dem Auto durch diese schöne Landschaft zu fahren, also machten wir uns gleich auf den Weg nach Norden. Wir fuhren bis Ke’e Beach, von dort aus gab es dann leider keine Straße mehr. Die Natur, an der wir unterwegs vorbeifuhren, fanden wir unbeschreiblich schön, auch wenn es immer wieder leichten Regen gab. Eine Weile blieben wir am Strand, um uns von dem ereignisreichen Tag zu entspannen.

Northern Star Segelschiff auf Hawaii

Northern Star Segelschiff

Landschaft von Kauai auf Hawaii

Landschaft auf Kauai

Unsere nächste aufregende Aktion war dann das Zip-Lining. In der Agentur Zipline Eco Adventure ließen wir uns wiegen, um sichergehen zu können, dass mein Mann und ich nicht zu schwer sind und unsere Tochter nicht zu leicht ist. Juhu, wir durften! Die Tour wurde in einer kleinen Gruppe durchgeführt, wir waren sieben Leute und zwei Coachs. Achtmal konnte jeder von uns durch die Luft über die Bäume sausen. Es war unser erstes Zip-Lining überhaupt, und die Begeisterung war grenzenlos, wir bekamen einfach nicht genug davon!

Auf dem Weg zurück hatten wir die spontane Idee, eine Kaffeeplantage zu besichtigen, wo sich alles um den Kauai Coffee drehte. Dort konnten wir Kaffee bis zum Umfallen probieren, und es gab auch die Gelegenheit, einen Spaziergang durch die Plantage zu unternehmen. Und natürlich sahen wir dort auch ein Souvenirshop. Danach hatten wir – weil wir gerade in der Gegend waren –, eine ganz spontane Idee: dem Poipu Beach einen Besuch abzustatten. Der Strand war ziemlich voll, aber auch sehr weitläufig. Die Kleine war gerade im Wasser und wir cremten uns ein, als mein Mann plötzlich sagte: „Oh, da ist ja Valentina!“ Ich hatte den Eindruck, dass er sich wohl wieder mal ein Späßchen erlaubte. Valentina ist nämlich die Tochter meiner Freundin, wohnt in San Diego und hat vor zwei Wochen geheiratet. Ich musste wirklich dreimal hinschauen, bis ich endlich begriff, dass es sein absoluter Ernst war. So etwas kann doch gar nicht in Wirklichkeit passieren! Aber die Welt scheint manchmal wirklich sehr klein zu sein …

Kaffee Plantage auf Kauai Hawaii

Kaffee Plantage auf Kauai

Zip Line Adventure auf Hawaii Kauai

Zip Line Adventure

 

 

 

 

 

 

 

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21.Oktober 2015  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Hawaii  Autor:


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