Kauai – Mark Twain, James Cook und Jenseits von Afrika

Am Pool des Kauai Beach Resorts

Auf dem Gelände des Kauai Beach Resorts

Der Blick auf eine Hütte im Kauai Beach Resort

Hütte im Kauai Beach Resort

Kauai ist, wie die anderen hawaiischen Inseln auch, viel mehr als nur Strand und Palmen. Neben einer sehr bewegten Geschichte steht Kauai primär für Natur – und das in gewaltiger Vielfalt.

Am zweiten Tag unserer Entdeckungsreise auf der Insel Kauai fahren wir heute in den Süden und Westen der Insel. Nach einer ausführlichen Hoteltour im Sheraton Kauai Beach Resort besichtigen wir noch die äußerst komfortablen Apartments im Aston at Poipu Kai Resort sowie die weitläufige Anlage des Grand Hyatt Kauai Resort and Spa, seit Jahren eines der führenden Häuser der Insel. Insbesondere die Poolanlage sollte sich keiner entgehen lassen.

Von Poipu fahren wir über den Kaumuali Highway in den Westen der Insel. Kurz hinter Hanapepe liegt der Flugplatz Port Allen, von dem auch Rundflüge mit dem Hubschrauber angeboten werden – man spart sich dann die Fahrt nach Lihue. In der Kleinstadt Waimea wurde große Geschichte geschrieben. Am 20. Januar 1778 landete James Cook während seiner dritten Pazifikreise auf der Insel Kauai, die bereits am 18. Januar gesichtet worden war. Zu seinen Ehren wurde hier die Statue aufgestellt. Das Original steht in seiner Heimatstadt Whitby in England.

Ganz in der Nähe befinden sich die Waimea Plantation Cottages.

http://www.waimea-plantation.com

Sobald man die Lobby des alten Plantagengebäudes betritt, fühlt man sich an Karen Blixens „Jenseits von Afrika“ erinnert. Ihr 1937 geschriebenes Meisterwerk wurde 1986 mit Meryl Streep verfilmt – und genauso wie in Kenia finden sich in der Umgebung von Waimea die größten Kaffeeplantagen Nordamerikas. Heute bietet die Waimea Plantation, die noch immer in Familienbesitz ist, eine weitläufige Garten- und Parkanlage mit zahlreichen, freistehenden Holzhäusern, die über ein bis fünf Schlafzimmer verfügen. Genießen Sie die Ruhe und Abgeschiedenheit in dieser Oase.

Kurz hinter Waimea verlassen wir die Küstenstraße und fahren nach Norden – zu unserem absoluten Highlight dieses Tages. Mark Twain nannte ihn den „Grand Canyon of the Pacific“ – heute bekannt als Waimea Canyon. Obwohl Mark Twain 1866 auf Hawaii war – die Insel Kauai hat er nie besucht. Der Waimea Canyon ist etwa 16 Kilometer lang, 1 bis 1,6 Kilometer breit und bis zu 1.200 Meter tief. Ein gewaltiges Naturschauspiel!

Die kurvenreiche Straße führt von Meereshöhe hinauf auf über 1.200 Meter. Am Straßenrand gibt es einige Haltepunkte sowie zwei größere Aussichtsplattformen. Bringen Sie etwas Zeit mit – das Wetter ändert sich manchmal alle zwei Minuten. Auch von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt kann es sehr wechselhaft sein.

Am späten Nachmittag fahren wir dann wieder zurück zu unserem Resort am Poipu Beach. Schnell die Koffer gepackt, in der Lobby für unseren Flug mit United Airlines eingecheckt und um 19 Uhr geht es zurück zum Flughafen Lihue, wo wir gegen 20:40 Uhr abfliegen werden.

Dann geht es auf nach Los Angeles – und ganz ehrlich – wir hoffen noch auf etwas Sunshine! Aber dazu morgen mehr.

Blick auf den Waimea Canyon in Kauai

Der Waimea Canyon

Der Waimea Canyon Lookout in Kauai

Der Waimea Canyon Lookout

 

 

 

 

 

 

 

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10.April 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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