Jana und Nele auf Azubireise in Washington D.C.

Das Martin Luther King Denkmal in Washington

Washington D.C. – endlich sind wir da. Nach dem knapp achteinhalbstündigen Flug von Frankfurt nach Washington D.C. kommen wir am Freitagnachmittag in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten an. Vom Dulles International Airport nutzen wir für 10 Dollar pro Person (Oneway; Return-Ticket: 18 Dollar pro Person) den Airport-Transfer bis zur West Falls Church Station, um dort in die orange Metro-Linie einzusteigen und nach Downtown zu fahren (4 Dollar pro Person). Da unser Hotel, das Holiday Inn Georgetown, direkt in Upper Georgetown liegt, müssen wir noch mit einem Bus weiterfahren und kommen gegen sieben endlich in unserem Zimmer an. Nach einem kleinen Bummel durch das angesagte Stadtviertel, das mit vielen verschiedenen Restaurants, historischen Häusern und Blicken auf den Potomac River sowohl Einheimische als auch Touristen anzieht, ziehen wir uns in unser einfaches, aber sehr sauberes und nettes Hotel zurück.

Den nächsten Tag beginnen wir im gemütlichen Bistro Wisely mit einem typisch amerikanischen Frühstück: Cream Cheese Bagels und Pancakes mit Ahornsirup und Früchten. Nur ein paar Meter weiter können wir gleich in den Hop-On-Hop-Off-Bus der gelben Linie von Big Bus Tours steigen und unsere Sightseeing-Tour beginnen. Der Veranstalter bietet drei verschiedene Busrouten durch Washington D.C. an, das Ticket kostet 40 Dollar für Erwachsene, 20 Dollar für Kinder und ist für 48 Stunden gültig. Neben den Hauptattraktionen im Zentrum der Stadt hat man die Möglichkeit, sich Georgetown, die National Cathedral, den Arlington National Cemetery und das Pentagon anzusehen. Aufgrund des regnerischen Wetters steigen wir zunächst bei Madame Tussauds aus.

Madame Tussauds in Washington Obama im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds

Hier hat man die Möglichkeit, sich mit jedem US-Präsidenten sowie einigen Celebrities fotografieren zu lassen. Das hiesige Madame Tussauds ist aber kein Vergleich zum Original in London. Unsere Bustour geht weiter und der nächste Stopp ist die National Mall: Als Erstes besuchen wir die National Gallery of Art, wo es gerade eine Sonderausstellung zu Andy Warhol gibt. Außerdem kann man amerikanische und europäische Malereien und Skulpturen aus acht Jahrhunderten bewundern. In Washington D.C. wird viel Wert darauf gelegt, die Weiterbildung zu fördern, sodass man die Museen kostenlos besuchen kann. Die fast zwanzig Museen werden von der Smithsonian Institution geleitet, dazu gehören unter anderem die National Gallery of Art, das National Museum of Natural History, das National Air and Space Museum und auch der National Zoo.

Das Capitol in Washington Lincoln Memorial in Washington

Innerhalb der National Mall ist es nicht schwer, die Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erkunden: Wir sehen innerhalb weniger Stunden das U.S. Capitol, das Washington Monument, das Weiße Haus, das World War II Memorial, das Lincoln Memorial, das Martin Luther King Memorial und das Jefferson Memorial.

Unser nächster Stopp ist das Old Post Office in der Pennsylvania Avenue NW, von wo man sich die Stadt aus dem 12. Stockwerk angucken kann – kostenlos. Washington D.C. präsentiert sich übrigens ganz unamerikanisch: Von Wolkenkratzern gibt es hier weit und breit keine Spur, da eine Höhenbegrenzung für alle Gebäude gilt.

Zum Abschluss laufen wir noch nach Chinatown: Hier erwarten uns saubere Straßen mit hübschen bunten Häusern und vielen verschiedenen Restaurants für jedes Budget. Der Eyecatcher ist das farbenfrohe chinesische Eingangstor. Alle Eishockey- und Basketballfans sowie Konzertgänger finden hier auch das Verizon Center.

Chinatown in Washington

Am nächsten Morgen frühstücken wir frische Bagels und Donuts, die wir im nur wenige Blocks von unserem Hotel entfernten Supermarkt kaufen. Dort befindet sich natürlich auch noch ein Starbucks, der das typisch amerikanische Einkaufserlebnis abrundet. Auch heute nutzen wir den Hop-On-Hop-Off-Bus, um uns bei trockenem Wetter noch mal einen besseren Blick auf Washingtons Sehenswürdigkeiten zu gönnen.

Am Nachmittag machen wir uns dann auf den Weg zum National Zoo (auch hier ist der Eintritt kostenlos). Dazu durchqueren wir das Stadtviertel Adams Morgan, wo es ebenfalls viele Lokale gibt. Im Tierpark gibt es viel zu sehen – unser absolutes Highlight waren die beiden Pandas. Der Zoobesuch ist eine tolle Familienaktivität und übrigens auch bei Regen – wie heute Nachmittag – lohnenswert, da man oft die Möglichkeit hat, die Tiere wettergeschützt zu beobachten, zum Beispiel Gorillas, Orang-Utans, kleinere Säugetiere oder auch Reptilien.

Diesen dritten und letzten Tag in Washington D.C. lassen wir in der M Street in Georgetown ausklingen, die für ihre vielen kleinen Geschäfte und noble Boutiquen bekannt ist.

Unsere Tipps für Washington D.C.:

Georgetown
Das meiste Leben spielt sich um die Kreuzung M Street/Wisconsin Avenue ab; es ist ein tolles Viertel, um zu übernachten und auszugehen.

U.S. Capitol
Um das Capitol kostenlos besichtigen zu dürfen, muss man die Tour vorab online unter www.visitthecapitol.gov buchen. Wichtig ist es, mindestens 45 Minuten vor dem eigentlichen Beginn am Visitor’s Center zu sein, da man vor der Tour noch durch einen Security-Check muss.

Old Post Office
Eine lohnenswerte Alternative, um die Stadt von oben zu betrachten, wenn das Washington Monument geschlossen hat. Aktuell: Das Monument hat aufgrund des letzten Erdbebens an der Ostküste bis Ende 2011 geschlossen; generell ist der Besuch der Aussichtsplattform ebenfalls kostenlos.

 

ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE | NÄCHSTER BEITRAG |


 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



7.Oktober 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


3 Kommentare für “Jana und Nele auf Azubireise in Washington D.C.”

  1. Lisa sagt:

    Moin moin, ihr Entdecker! 🙂
    Da kann man euch wirklich beneiden… klingt super, was ihr so treibt und wie ihr die Stadt erkundet.. Ich bin besonders gespannt auf Boston – wäre so gern dabei! Lasst es euch weiterhin gut gehen bei Pancakes, Bagels und Frozen Jogurt und genießt euren Aufenthalt! 😉
    Und nicht vergessen: Unsere Wand muss mit mindestens 1 weiteren Postkarte geschmückt werden! 😛
    Liebsten grauen Gruss aus Deutschland! Lisa

  2. Maja sagt:

    Hi Ihr Azubis, das hört sich ja schon echt Klasse an! Bin schon gespannt auf euren Bericht aus New York. Wenn Ihr bei Pinkberrys vorbei kommt, wäre es möglich mir einen Frozen Jogurt mit Mango und White chrisps mitzunehmen? Danke 😉 Ganz viele Spass weiterhin auf eurer tollen Reise!! Maja

  3. Cindy sagt:

    Hey Girlz 😉 , das klingt ja schon nach einem aufregendem Start eurer Reise … ich freue mich schon auf euren nächsten Beitrag. Viel Spaß weiterhin und passt auf euch auf. Liebe Grüße aus dem herbstlichen Hamburg, Cindy

Kommentar schreiben

[huge_it_share]