Inselhopping: San Juan Island und Vancouver Island

Wohnmobilreise

Es bleiben uns nur noch zwei Tage mit unserem Camper, und wir haben beschlossen, im Schnelldurchgang noch die San Juan Island kennenzulernen. Über Port Townsend erreichen wir noch rechtzeitig Anacortes, um von dort mit einem Schiff der Washington State Ferries nach San Juan Island zu fahren. Eine wunderbare Passage von rund einer Stunde, die Route führt vorbei an unzähligen Inseln und gehört sicher zu einer der schönsten Fährfahrten, die man im Nordwesten der USA machen kann.In Friday Harbor ist heute Abend Dinner im Restaurant mit Blick auf den Hafen angesagt. Sofort nach der Ankunft können wir die ruhige, angenehme Stimmung hier genießen – typisch für US-amerikanische Inseln. Da wir keinen Stellplatz für unseren Camper gebucht haben, entschließen wir, wild zu campen. Bei unserer Suche nach einem geeigneten Platz fahren wir über die ganze Insel (sie ist nicht sehr groß), wobei sich uns dieses Juwel erst richtig erschließt. Die Aussicht auf den Olympic National Park und Vancouver Island ist einfach grandios!

Mit der Fähre nach San Juan Island fahren Die schöne Insel San Juan Island
Altes Taxi auf San Juan Island

Am nächsten Morgen verlassen wir San Juan Island wieder und erreichen nach einer rund einstündigen Fährfahrt Sidney auf Vancouver Island. Nach kurzer und vollkommen unkomplizierter Grenzkontrolle – keine Fragen nach offenen Lebensmitteln oder dem Woher und Wohin – geht’s direkt nach Victoria, der Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia.

Mit der Fähre nach Vancouver Island fahren

Wir halten uns den Tag über in der Stadt auf, um am Abend mit BC Ferries von Swartz Bay nach Tsawwassen zu fahren. Die Strait of Georgia, das Meer vor Vancouver, macht einem mit großartigen Ausblicken den Abschied von dieser wundervollen Region nicht leicht.

Die letzte Nacht auf dieser Tour verbringen wir auf dem tadellos sauberen und ideal gelegenen Burnaby Cariboo RV Park. Man steht hier nicht so großzügig wie auf den State Parks, aber es ist ideal, um die Rückgabe seines Fahrzeugs vorzubereiten.

Zum Schluss noch ein paar nützliche Tipps:

Für das Auffinden von Campingplätzen raten wir zum Oregon beziehungsweise Washington Campground Guide. Diese umfassen wirklich fast alle Plätze, beschreiben und klassifizieren diese auch. Statt Sterne werden hier Tannen zur Kategorisierung vergeben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Plätze mit weniger Tannen oftmals sogar die schöner gelegenen sind, wenn auch nicht unbedingt die mit den besseren sanitären Anlagen.

Beim Einkaufen sollte man sich durchaus in die kleinen alteingesessenen Geschäfte in den Dörfern wagen. Wir haben diverse Male gerade dort tolles Grillfleisch gekauft und dabei die authentische Atmosphäre genossen.

WLAN … das ist ein Thema für sich. Auf den von uns ausgewählten Campingplätzen: keine Chance. In den Orten hat man manchmal und nur zufällig vor einem Geschäft, in einem Restaurant oder Hotel Empfang. Aber das ist immer etwas mit Glück verbunden und braucht Zeit. Ein Tipp, den ich erst nach der Reise bekam: http://prepaid-phones.t-mobile.com/prepaid-plans – die SIM-Karte kauft man im T-Mobile-Shop in den USA. Für 50 Dollar gibt es unbegrenztes Internet und Telefonieren innerhalb der USA. Die Karte ist 30 Tage gültig. Gegen einen Zuschlag in Höhe von 10 Dollar sind auch alle internationalen Telefonate ohne zusätzliche Kosten enthalten.

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7.Mai 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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