In New York fängt alles an

New York, Manhatten Skyline Wasserseite

Unsere erste USA-Reise führte meinen Freund und mich, Odette Landmeier aus der Internetabteilung von CANUSA in Hamburg, nach New York und im Anschluss auf eine Tour durch Neuengland. New York und Boston zu sehen, davon hatten wir schon lange geträumt – im Herbst 2012 waren wir endlich dort!

Nachdem wir in New York am John F. Kennedy International Airport angekommen sind, haben wir unseren vorab online gebuchten Bustransfer mit NYC Airporter nach Manhattan genutzt und sind anschließend mit der U-Bahn nach Brooklyn zu unserer Unterkunft gefahren. Den Busshuttle kann ich wirklich sehr empfehlen: einfach online buchbar, an jedem Flughafenterminal (immer am Ausgang Richtung Taxistand) problemlos zu finden, schnell (rund 45 Minuten nach Manhattan) und günstig.

Unser erster Eindruck von New York, spät abends in den Häuserschluchten: überwältigend! Trotzdem machten wir uns erst mal auf den Weg zur Unterkunft, damit wir für unsere Entdeckertour durch die Stadt am nächsten Tag ausgeschlafen sind.

New York, China Town 3 New York, Fairmont Hotel

Während unserer drei Tage in New York hatten wir herrlichsten strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel. Daher haben wir Manhattan und Brooklyn vor allem zu Fuß erkundet und nur selten die U-Bahn genutzt – sehr zu empfehlen! Die klare Gliederung der Stadt in Avenues (verlaufen von Norden nach Süden) und Streets (von West nach Ost) sowie die deutliche Beschilderung machen es einfach, sich schnell zu orientieren. Zu Fuß kann man die Vielfalt des Straßenbildes, die vielen Gebäude, die unzähligen Häuserschluchten und vor allem auch die interessante New Yorker Bevälkerung sehr gut auf sich wirken lassen. Und ganz nebenbei entdeckt man auf diese Weise viele kleine, schnuckelige Cafés und Bars. U-Bahn- und Stadtpläne gibt es übrigens in jedem Hotel oder Hostel und an jeder Straßenecke bei den Hotdog-Verkäufern.

Am ersten Tag spazierten wir vom Empire State Building über den Times Square und durch den Central Park in Richtung American Museum of Natural History. Ein Besuch dort lohnt sich schon allein, um einen Blick in das imposante Gebäude zu werfen und die kostenlose Dauerausstellung zum Thema Dinosaurier anzuschauen; die Sonderausstellungen sind kostenpflichtig. Der Central Park vist die grüne Lunge Manhattans und bietet sowohl den New Yorkern als auch den Besuchern Ruhezonen und Sport- sowie Erholungsmöglichkeiten. Es lohnt sich übrigens, nicht nur im Süden des Parks spazieren zu gehen, sondern auch den Norden zu erkunden. Dort gibt es zwar keine großen Liegewiesen und keine Pferdekutschen, dafür aber die Chance auf etwas Ruhe und Ein- oder Zweisamkeit im Großstadtdschungel. Unser Tipp: Am nördlichen Ufer des Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir hat man einen tollen Blick auf den See, den Central Park und die Skyline von Manhattan!

New York, Central Park New York, Empire State Building interior

Vom Central Park aus nahmen wir die U-Bahn, erreichten nach ein paar Stationen den Stadtteil SoHo (Haltestelle Canal Street) und spazierten dort durch die Straßen. Zufällig sind wir dabei zu einer der besten Pizzerien SoHos (laut einiger New Yorker sogar ganz Manhattans) gelangt: Famous Ben’s Pizza – auf jeden Fall ein Tipp! Dort sind sowohl die Pizza Slices wie auch die ganzen Pizzen und das Knoblauchbrot sehr lecker und preiswert. Während man draußen auf den Stühlen an der Straße seine Pizza genießt, gewinnt man auch einen guten Eindruck vom sehr sympathischen Viertel: typische rote Backsteinhäuser mit Feuerwehrleitern, kleine Cafés und Boutiquen sowie für New Yorker Verhältnisse viele Bäume an den Straßen.

Von SoHo sind wir durch Chinatown und das angrenzende Little Italy geschlendert. Sehr witzig sind die Straßen zwischen den beiden Vierteln: auf der einen Seite sind chinesische, auf der anderen italienische Schilder zu sehen. Auf dem Weg zur Manhattan Bridge sind wir durch Chinatown spaziert und haben einen Eindruck vom Viertel bekommen, auch vom Einkaufsangebot, das im Wesentlichen Lebensmittelspezialitäten mit entsprechenden Düften umfasst. Hier hatten wir den Eindruck, in einem ganz anderen New York zu sein – nicht nur die Schrift an den Läden und die Menschen, auch die Atmosphäre und der Geruch in den Straßen (chinesische Gewürze statt Hotdogs) unterscheiden sich deutlich von anderen Stadtteilen Manhattans.

New York, China Town 2 New York, SoHo

Von Chinatown aus erreichten wir die Manhattan Bridge, die wir überquerten und schließlich Dumbo (ein Viertel von Brooklyn) erreichten. Der Name steht für Down Under the Manhattan Bridge Overpass. Der Gang über die Brücke ist laut (neben dem Fußweg verläuft die U-Bahn und oben auf der Brücke fahren die Autos), aber aufgrund des einmaligen Ausblicks auf Chinatown, die Brooklyn Bridge und die Skyline Manhattans absolut empfehlenswert. Man sollte dafür eine gute halbe Stunde einplanen. Am Ufer des East River in Brooklyn hat uns schließlich der Sonnenuntergang erwartet. Die Lichter Manhattans gehen von Nord nach Süd nacheinander an, bis die ganze Stadt erleuchtet ist – sehr beeindruckend!

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22.Mai 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “In New York fängt alles an”

  1. Malina Lutz sagt:

    Hallo zusammen ich war das letzte mal 2011 in NY City und habe 7 AV und 33 Straße im Hotel gewohnt,genau vorm Madison Square Garden und ich war genau in der Woche zum Thanks Giving Umzug da, den ich selber ansehen konnte,Wärend meines Aufenthaltes binn ich mehrfach mit der Metro gefahren zu Fuss im Cental Park gewesen habe eine 1,5 h lange Bootstour auf den Hudson und um die Südspitze von Manhatten gemacht und zum Abschluss über die Brooklyn Bridge zu Fuss gegangen nach dem ich auf dem 9/11 Memoral, war ein echt toller Aufenthalt den ich nicht bereue nur eines war verbesserungswürdig das Wetter 3,5 Tage Nieselregen und das obwohl Sonne angesagt worden war! Zur zeit arbeite ich mit meinen Kolegen an einen Projekt für das neue Withney Museum welches am Hudson in NY City im Meat Packing Districkt entsteht aber erst 2015 eröffnet werden wird, auf Grund dieses Auftrages bekomme ich immer mal wieder neue Infos aus NY auch Fotos und ich muss immer wieder an meinen Urlaub dort denken ! Ich würde immer einen Aufenthalt in NY machen wenn ich wieder in den USA sein würde denn NY ist einfach eie Weltstadt mit Ecken und Kanten aber ohne Langeweile! mfg

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