Hula zu Ukulele-Klängen

 

Hula-Tanz auf Oahu

Hula auf Oahu

Heute Morgen haben wir den Diamond Head, den Krater am Ende der Bucht von Waikiki Beach, bestiegen. Bis in den Krater kann man mit dem Auto fahren. Dann beginnt der Aufstieg zu Fuß, anfangs noch sehr amerikanisch auf asphaltiertem Weg, später dann aber deutlich schmaler direkt auf dem Fels. Und selbst morgens gegen 9 Uhr ist das schon schweißtreibend. Die Aussicht entschädigt jedoch für die Mühen.

Zur Belohnung geht es danach an die Ostküste. Am Sandy Beach bestaunen wir noch einmal die Bodysurfer, die höchstens mit kleinem Bodyboard (meist jedoch ohne) und Flossen bewaffnet den Kampf mit den gigantischen Wellen aufnehmen. Wir werden gleich beim Betreten des Strandes als Touristen enttarnt und gewarnt, bei dieser gefährlichen Brandung bloß nicht ins Wasser zu gehen. Auf die Idee wären wir auch kaum gekommen, aber zum Sonnen und Fotografieren legen wir uns genüsslich in den Sand.

Sandy Beach, Oahu Bodysurfer am Sandy BeachNach einem kleinen Abstecher zur vor Wellen geschützten Hanauma Bay, in der man wunderbar schnorcheln kann, was auch schon Mr. President Obama vor ein paar Monaten machte, stürzen wir uns ins Getümmel des Strands vor unserem Sheraton Waikiki Beach. Hier ist es fast wühlig. Jung und alt können ungefährdet baden, sonnen und surfen.

 

Am Nachmittag dann der Höhepunkt des Tages – wir sind zum Starlight Luau, einem traditionellen hawai’ianischen Fest ins Hilton Hawaiian Village geladen. Ein Besuch, den man nicht verpassen sollte. Auf dem Dach des Convention Center zwischen den Hochhäusern des Hotels und mit Blick aufs Meer gelegen werden hier beim Hula-Tanz die Hüften geschwungen und zur Musik einer Live-Band verschiedene polynesische Tänze vorgeführt. Dazu gibt es eine große Auswahl hawai’ischer Speisen, allen voran das zarte, im Erdofen (imu) gebackene Schwein. Ein Mai Tai Cocktail in dieser Atmosphäre krönt das ganze. Ach nein, die Krönung: Ich werde (mit zwei weiteren Gästen) auserkoren, am Muschel-Blas-Wettbewerb teilzunehmen. Keine leichte Aufgabe, war doch mein letztes Blasinstrument eine Blockflöte in der Grundschule … Doch ich schlage mich wacker und verdiene mir mit dem gekonntesten Laut aus der Muschel in Kopfgröße vier Freigetränke. „Mai Tai, bitte …“

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23.März 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Hawaii, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Hula zu Ukulele-Klängen”

  1. dagmar sagt:

    Moin,
    congrats zu deinem Mai Tai.. Super Idee mit You Tube das ganze noch lebendiger zu gestalten…
    Da kann man mal sehen, wozu die Grundschule doch gut ist.. Obwohl sich dein Name eher nach „Kola“ anhörte als nach „Kolja“. Nevertheless, lieber Kolja, viel Spaß und Freude weiterhin mit deiner Familie.
    lg aus dem frühlingshaften H.-U.
    Dagmar

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