Hollywood und Santa Monica wir kommen

Unterwegs in Santa Monica

Ausflug zum Santa Monica Pier

Hollywood Hills und Malibu Beach

In Malibu Beach reihen sich Häuser von zahlreichen Berühmtheiten aneinander – und wir waren auf unserem Campingplatz (fast) mittendrin! Den Malibu Beach RV Park  auf einem Hügel mit großartiger Aussicht fanden wir toll gelegen. Da wir Glück hatten und einen der oberen Plätze zugewiesen bekamen, hörten wir auch vom Lärm des Pacific Highway nichts. Kaum waren wir da, bestand unsere erste Mission darin, den Strand zu erkunden.

Wie zu erwarten, war es dort sehr schön, wenn auch recht windig, und Badeversuche wurden durch die großen Steine und den sehr starken Seegang fast unmöglich gemacht. Wer wirklich schwimmen gehen möchte, sollte es lieber etwas weiter in Richtung Santa Monica versuchen. Am nächsten Tag wagten wir etwas, das viele wahrscheinlich noch als unmöglicher erachten: Wir wollten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Los Angeles fahren. Zugegeben, der Bus von Malibu Beach nach Culver City war eine halbe Ewigkeit unterwegs, aber danach ging es. Und da wir nicht gerade wie Einheimische aussahen, waren wir (zum Glück) einem älteren Herrn aufgefallen, der uns sagte, man käme gut mit der Expo Line von Culver City nach Downtown und am besten ginge dies mit einer Tageskarte für insgesamt 6 Dollar. Leider war unsere Zeit durch die langen Fahrtwege sehr beschränkt, sodass wir unseren ersten Stopp erst in Hollywood einlegten. Ganz wie die gefühlten Millionen von anderen Touristen schossen wir Fotos von den Sternen, den Fußabdrücken, dem Hollywood-Zeichen, vielen Musikern und einem anscheinend berühmten Fernsehmoderator. Nach einem Snack beschlossen wir, uns in den wenigen Stunden, die uns noch blieben, lieber Santa Monica anzuschauen, da uns Hollywood dann doch nicht übermäßig in seinen Bann gezogen hatte. Dadurch verringerte sich auch das Risiko, den letzten Bus zurück nach Malibu zu verpassen. Auf der Santa Monica Pier war zwar auch viel los, aber durch den Wind war es wesentlich angenehmer als auf dem dunklen Asphalt in Hollywood. Nach einiger Zeit wurde der Wind dann allerdings doch etwas stark, und so machten wir uns auf den Rückweg, auf dem sich zur großen Freude aller auch noch ein Frozen-Yogurt-Laden befand.

Camperparkplatz in Malibu Beach

Angekommen in Malibu Beach

Walk of Fame in Los Angeles

Marilyn Monroe Stern auf dem Walk of Fame

Der Joshua Tree National Park und die Route 66

So waren wir auch einigermaßen früh zurück, schließlich hatten wir am nächsten Tag eine der längsten Strecken überhaupt vor uns: von Malibu zum Pirate Cove Resort in der Nähe von Needles. Glücklicherweise hatten wir uns inzwischen alle gut ans Fahren gewöhnt, sodass uns die Strecke von über 300 Meilen nicht allzu viel Angst einjagte. Es machte sogar richtig Spaß, da die anderen Autofahrer Respekt vor der Größe unseres Fahrzeugs und wir dadurch ein paar Freiheiten mehr hatten, als wenn wir mit einem Van unterwegs gewesen wären. Wie man(n) es erwartet, wenn vier Frauen zusammen unterwegs sind, kamen wir etwas später los als ursprünglich geplant. Nichtsdestotrotz ließen wir es uns nicht nehmen, einen Halt im Joshua Tree National Park einzulegen. Hier spürten wir zum ersten Mal die uns bevorstehende Wüstenhitze. Wir veranstalteten auch ein Fotoshooting mit den Bäumen im Vorder- und den Bergen im Hintergrund. Gern hätten wir uns noch etwas mehr vom Park angeschaut, nur lief uns leider die Zeit davon. Es lagen noch ein paar Stunden Fahrt vor uns, insbesondere, weil plötzlich der Highway 62 gesperrt war und wir einen kleinen Umweg fahren mussten. Aber man weiß nie, wofür eine gesperrte Straße gut ist: Nur dadurch kamen wir am letzten Fotostopp des Tages vorbei – an den Markierungen der berühmten Route 66 auf der Straße. Und da hier auf den Straßen so gut wie nichts los ist, waren die Fotos auch schnell im Kasten.

Malibu Beach RV Park in Kalifornien

Campen am Malibu Beach RV Park

Camper im Joshua Tree National Park

Im Joshua Tree National Park

 

 

Das Pirate Cove Resort am Colorado River

Im Pirate Cove Resort sind wir nach unserem Trip durch die Mojave-Wüste erst gegen 20 Uhr angekommen, als es auch schon dunkel wurde und die Bar leider bereits geschlossen hatte. Hätten wir das mal gewusst, bevor wir uns auf unsere einstündige Nachtwanderung zur Bar begaben. Die Ausmaße dieses Campgrounds sind ziemlich beeindruckend. Wir hatten dann auch ohne den ersehnten Cocktail das beste daraus gemacht und uns an den Sternen, den Sternschnuppen und dem schönen Strandabschnitt erfreut. Na gut – über das WiFi hatten wir uns natürlich auch gefreut. Auf dem Rückweg war die Wanderung dann dank des Kommentars eines Quad-Fahrers nicht ganz so unbeschwert, denn er rief uns zu: „Watch out, there’s a snake!“ Auf diese Weise liefen wir mit gezückten Taschenlampen und Handys etwas schneller zurück zu unserer Campsite am Colorado River … Nach einem kleinen Frühstück an unserem eigenen Strandabschnitt erwartete uns dann eine böse Überraschung: Der Captain für unsere Bootstour hatte uns leider vergessen. Das fanden wir schon ärgerlich, aber wir ließen uns die gute Stimmung nicht vermiesen und badeten ausgiebig im Fluss, was bei 35 Grad eine willkommene Abkühlung war. Zudem wussten wir nun, dass die Cabins im Pirate Cove Resort sehr hübsch eingerichtet sind. Gerne hätten wir auch den Rest des Tages in dieser entspannten Umgebung verbracht, aber stattdessen lagen viele Meilen und einige Einkäufe vor uns. Nun würden wir in Kürze unser nächstes Etappenziel erreichen: den Grand Canyon. Und am Tag darauf würde „Papa Schlumpf“ dann auch mal einen Tag Pause haben, während wir den Canyon erkunden.

Joshua Tree National Park Straße

Unterwegs im Joshua Tree National Park

Pirate Cove Resort

Pirate Cove Campground am Colorado River

 

 

 

 

 

 

 

 

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6.April 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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