Georgetown und ein Abstecher nach Stocking Island

2 Conch-Muscheln am Strand der Bahamas

Georgetown ist die Hauptstadt von Exuma und wirkt tatsächlich fast wie eine Stadt. Natürlich ist sie sehr klein und eher gemütlich dörflich. Doch gibt es hier alles, was man so braucht: einen Supermarkt, einen Liquor Store (für kühles Kalik-Beer), eine Tankstelle, einen Hafen, eine Polizeistation und eine große Schule.


Wir erbummeln uns das Städtchen, probieren ein paar lustige Hütchen an den zentralen Marktständen an und kaufen dort noch ein bisschen frisches Obst. Im Peace & Plenty Hotel schauen wir ebenfalls vorbei, schließlich haben wir das auch in unserem Angebot. Und ganz typisch bahamaisch werden wir gleich zu einer Partie des Nationalsports eingeladen: Ein an einem Band befestigter Ring muss so geschwungen werden, dass er an einem an der Wand befestigten Haken hängen bleibt. Das Ganze erfordert eine gewisse Übung, und wir zeigen deutlich, dass wir noch Neulinge sind … So ein Stadtbummel ist eine ganz komische Erfahrung, wenn man vorher tagelang nicht einmal richtige Dörfer gesehen hat. Nur deshalb fühlen wir uns noch ein bisschen fremd.

Auf den Straßen Georgetowns Lustiger Hut in Georgetown, Bahamas

Am folgenden Tag steht Stocking Island auf dem Programm, ein kleines Inselchen, das vor Great Exuma liegt und uns wärmstens empfohlen wurde, soll es dort doch traumhafte Strände geben. Als ob wir in diesem kurzen Urlaub nicht schon einige gesehen hätten. Okay, wir nehmen den Hotelshuttle nach Georgetown, gehen dort zum Hafen und suchen nach dem Boot, das uns hinüberbringen soll. Die Ausschilderung ist hier eher rudimentär, aber nach der Beschreibung des Shuttle-Fahrers finden wir die richtige Stelle und schon bald kommt auch schon das kleine Motorboot, welches uns für $ 16 (Hin- und Rückfahrt) in zehn Minuten auf die vorgelagerte Insel bringt. Schon diese kleine Fahrt ist beeindruckend. Links und rechts liegen zig Segelboote unterschiedlichster Art und Größe – und nach unten haben wir stets Blick bis auf den Meeresgrund.

Auf Stocking Island gibt es eine bekannte Anlaufstelle: das Chat‘n‘Chill Café. Wir beschließen jedoch, uns erst mal ein schönes Eckchen Strand zu suchen, um die Sonne anzubeten. Den Strand links hinunter, dann kurz durchs Wasser watend um einen Felsvorsprung herum und schon haben wir es so einsam, wie wir es uns nur wünschen können. Wieder eine Bucht ganz für uns allein, weiße Segelboote auf türkisblauem Wasser im Blick, weiße Wolken am Himmel; was für sagenhafte Kontraste! Am Strand halten wir es gar nicht lange aus, sondern toben schnell ins flache, erfrischende Wasser. Ein halber Tag im nächsten Paradies …

Strand Stocking Island, Bahamas Kolja schwimmend in der Karibik, Bahamas

Manta Ray vor Stocking Island Chons vor Stocking Island

Am frühen Nachmittag treibt uns der Hunger ins Chat‘n‘Chill. Und das Timing könnte kaum besser sein: Als wir ankommen, ziehen die Wolken etwas zu und wenig später beginnt es zu regnen. Das Café füllt sich dann schnell, und in netter, lockerer Atmosphäre genießen wir unseren Conch-Burger. Eine gute Stunde später klart es auf. Uns bleibt noch etwas Zeit bis zum vereinbarten Rückfahrttermin nach Georgetown. Diese nutzen wir, um noch einmal auf die andere Seite von Stocking Island zu schauen und am Strand entlangzubummeln. Hier – unglaublich, aber wahr – umfüßeln uns zwei kleinere Manta Rays ganz zutraulich am Wasserrand.

Zum Abschluss unserer Reise verbleibt uns noch ein halber Tag. Was machen wir damit? Nach einem entspannten Frühstück packen wir in aller bahamaischen Ruhe unsere Koffer. Den Weg ins Gepäck finden unter anderem zwei Conchs, die sich auch in deutschen Wohnungen als schöne Erinnerung gut machen. Dann ein letzter Spaziergang am Strand und – nur wenige Hundert Meter vom Palm Bay Beach Club entfernt Richtung Georgetown liegen die Fish Fry Shacks. Ich weiß nicht, ob viele Touristen den Weg hierhin finden und der urtümlichen Aufmachung dieser Hütten vertrauen. Hier genießen wir die letzten bahamaischen Spezialitäten, genehmigen uns noch einen frischen Bahama-Mama-Cocktail und plaudern mit den Einheimischen. Eines können wir versichern: Wir kommen wieder!

Fish Fry Shacks in Georgetown, Bahamas Cocktails in den Fish Fry Shacks in Georgetown

Wir können die Bahamas, vor allem die Out Islands, die wir nun kennengelernt haben, wärmstens und buntestens empfehlen. Karibisches Lebensgefühl, leckeres Essen, freundliche Menschen, langsamer tickende Uhren und Entspannung sind einem hier gewiss. Selbst für eine gute Woche würden wir das jederzeit wieder machen!

Am Ende dieser Reise haben wir noch eine Nacht in Miami. Den Abend verbringen wir in einer coolen, sehr jugendlichen Location an der Coconut Grove Marina am South Bayshore Drive: In Monty‘s Raw Bar & Restaurant gibt es karibisch angehauchtes Essen, Cocktails und Live-Musik.

Den letzten Vormittag unserer zehntägigen Reise widmen wir noch mal South Beach. Ein Bummel die Lincoln Road hoch und runter bietet Gelegenheit für letzte Einkäufe und – genauso wie der Abstecher (über die Collins Avenue) an den Strand – unglaublich verrückte Anblicke mehr oder weniger ausgeflippter Locals und Touristen. People Watching ist hier eine echte Tagesbeschäftigung, so schnell wird das nicht langweilig. Einen Abschlusslunch nehmen wir im Van Dyke Café ein, hier wird abends Live-Musik gespielt und es gibt wirklich leckeres Essen zu vernünftigen Preisen.

In meinen Augen ist Miami immer wieder eine Reise wert – als Stopover oder als eigenes Reiseziel, es gibt hier unendlich viel zu entdecken!

Strand Bahamas

 

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29.Juni 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Bahamas  Autor:


Ein Kommentar für “Georgetown und ein Abstecher nach Stocking Island”

  1. Rantje sagt:

    Sehr schöne Bilder die für sich sprechen. Toller Blog mit informativen Artikeln. Danke

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