Grand Teton National Park

Fotomotiv Morning Glory Pool im Yellowstone National Park

Strahlende Farben des Morning Glory Pool im Yellowstone National Park

Die Fahrt geht weiter zum Grand Teton National Park

Wir wollten noch einen halben Tag lang den Yellowstone National Park erkunden, bevor es weiter in den benachbarten Grand Teton National Park ging. Um den Menschenmengen aus dem Weg zu gehen, starteten wir bereits um 8 Uhr und fuhren zu dem Geysir Old Faithful. Zu dieser Zeit ließ uns der riesige Parkplatz nur erahnen, wie voll es hier später werden würde. Unser Timing war perfekt, genau als wir die Old Faithful Snow Lodge erreichten, fing der bekannteste Geysir des Parks an, das Wasser auszustoßen.

Old Faithful Geysir im Wyomong

Old Faithful Geysir

Türkisfarbenes Wasser im Upper Geyser Basin

Upper Geyser Basin

Am Visitor Center konnten wir nachschauen, wann voraussichtlich die nächsten Ausbrüche sein würden. Man kann übrigens auch vorher anrufen, falls man aus einer anderen Ecke des Parks kommen sollte. Es war noch nicht zu voll an diesem Morgen, und die Stimmung bei blauem Himmel und Sonnenschein fanden wir bestens. Wir bestaunten die Wassermassen des Old Faithful für ein paar Minuten und schauten uns dann den Rest des Geysir-Beckens an. Obwohl es gerade erst 9 Uhr morgens war, wärmte uns die Sonne schon richtig durch. Wir genossen den schönen Spaziergang entlang der farbigen Pools und rund um die verschiedenen Geysire, unter denen auch größere zu sehen sind, wie der Castle Geyser und der Grotto Geyser. Wann sie ausbrechen würden, ist für die meisten dieser Naturphänomene nicht vorhersehbar, aber der Trail Guide, den wir für einen Dollar erwerben konnten, gab einige ungefähre Schätzungen an. Am Ende des Trails bewunderten wir den Morning Glory Pool, eines der wohl bekanntesten Fotomotive im Park. Leider hatten über die Jahre viele Besucher Gegenstände in den gelblich blau schimmernden Pool geworfen, sodass er unwiederbringlich verändert wurde. Da kann man wirklich froh sein, dass diese Naturwunder nicht schon komplett umzäunt wurden. Im Old Faithful Inn, einem historischen Gebäude komplett aus Holz gebaut, holten wir uns einen leckeren Cappuccino und genossen die Aussicht von der Holzterrasse auf das Geysir-Becken. Wir freuten uns über das gute Wetter, und die Fotos wurden richtig toll!

Grand Teton National Park Eingangsschild

Eingang zum Grand Teton National Park

Historische Mormon Row im Grand Teton National Park

Mormon Row vor der Kulisse der Teton Range

Bison Warnschild im Upper Ggeyser Basin

Hinweisschild auf Bisonherden

Jackson Lake in Wyoming

Jackson Lake im Grand Teton National Park

Die Teton Range und der Jackson Lake

Weiter ging es gegen Mittag in Richtung Grand Teton National Park. Den landschaftlichen Unterschied zum Yellowstone National Park konnten wir schnell erkennen. Auf der rechten Seite kamen die majestätischen Berge der Teton Range in den Blick, während der Jackson Lake mit seinem tiefblauen Wasser davor glitzerte und eine geradezu postkartenartige Aussicht bot. Wir hielten immer wieder an, um diese tolle Kulisse mit schneebedeckten Gipfeln auf Fotos festzuhalten. Am Colter Bay Visitor Center erfuhren wir dann, dass bis auf einen bereits alle anderen Campingplätze voll belegt waren. Das änderte unseren Plan natürlich gewaltig, denn nun mussten wir auf direktem Weg zum Gros Ventre Campground fahren, um noch einen Platz für uns zu sichern. Nach fast 40 Meilen wurden wir leider enttäuscht – der Campground war schon restlos ausgebucht. Es war wohl ein langes Wochenende in Utah, und alle Leute waren aufgrund des guten Wetters zum Camping aufgebrochen. Die nette Rangerin empfahl uns, in den Bridger-Teton National Forest zu fahren, da es dort noch drei weitere Campingplätze geben würde. Und zur Not sollten wir uns einfach auf einen Parkplatz dort stellen, das sei im National Forest anders als im National Park erlaubt. Und so kam es dann auch. Auf einem etwas größeren Parkplatz an der holprigen Straße fanden wir uns gemeinsam mit einem anderen Truck Camper und zwei großen Class-A-Wohnmobilen ein. Wir waren uns einig, gut miteinander auszukommen, wenn wir hier alle gemeinsam die Nacht verbringen würden. Zumindest war dieser Stellplatz für uns kostenfrei und bot uns einen Blick auf den Wald und die Berge, der auch nicht zu verachten war. Man sollte eben flexibel bleiben …

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29.April 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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