Familienautoreise: Let’s go to Tennessee

Ruby Falls Wasserfälle in Tennessee

Ruby Falls

Nach unserer Landung in Atlanta sind wir froh, endlich unser Gepäck entgegennehmen zu dürfen. Bisher kannten wir den Flughafen Atlanta nur zum Umsteigen, wobei immer alles reibungslos funktionierte. Jetzt ist Atlanta aber unser Zielflughafen, und wir stellen fest, dass es ein ziemlicher Weg quer durch die Terminals ist, um an der Gepäckausgabe zu landen. Aber dann haben wir unsere Koffer und es kann losgehen!

Mit einem Shuttle-Zug gelangen wir zur Vermietstation von Alamo. Hier werden wir und alle anderen Kunden überaus freundlich per Handschlag begrüßt – wir sind angenehm irritiert! Schnell sind alle Formalitäten erledigt und wir dürfen uns unseren fahrbaren Untersatz für die kommenden zweieinhalb Wochen aus den bereitstehenden Fahrzeugen frei wählen. Nach einer kurzen Einweisung in die Besonderheiten unseres Jeeps können wir starten.

Für die erste Übernachtung haben wir das Best Western Atlanta East gewählt, da wir am nächsten Morgen früh in Richtung Tennessee aufbrechen wollen. Das Hotel ist in der Regel auch das Transferhotel vor der Übernahme von Wohnmobilen in Atlanta.

Es ist bereits früher Abend und nach dem Essen in einer bekannten amerikanischen Schnellimbiss-Kette fallen wir müde in die Betten.

Der Jetlag hat unserer inneren Uhr den Kampf angesagt – und ihn bereits um vier Uhr morgens auch gewonnen … Somit sind wir unter den ersten Gästen im Frühstücksraum, der dankenswerterweise bereits ab fünf Uhr geöffnet wird. Wir sind froh, nicht mit leerem Magen aufbrechen zu müssen. Recht früh haben wir dann auch ausgecheckt und befinden uns auf dem Weg in Richtung Chattanooga in Tennessee. Zwischendurch decken wir uns noch mit Getränken und Obst für die kommenden Tage ein und starten dann gut gelaunt in den ersten Urlaubstag.

Aufnahme aus dem Lookout Mountain in Tennessee

Das innere des Lookout Mountain

Schon bald fängt es wie aus Eimern zu schütten an und das soll sich laut Wetterbericht auch in den kommenden Stunden nicht ändern. Als wir gegen Mittag in Chattanooga ankommen, ändern wir daher kurzfristig unsere Besichtigungspläne für diesen Tag. Unser erstes Ziel sind jetzt die bekannten Ruby Falls. Diese etwa 50 Meter hohen Wasserfälle liegen in einer Höhle im Inneren des Lookout Mountain, die man mit einem gläsernen Aufzug mit Blick auf die Felswände erreicht. Einige Zeit läuft man durch die engen Windungen einer Tropfsteinhöhle, bis man das Rauschen der Fälle vernehmen kann. Als wir die Wasserfälle erreichen, ist es wie ein kleiner magischer Moment. Die musikalische Untermalung und die farblich wechselnde Beleuchtung tragen maßgeblich dazu bei. Besonders, wenn man die Wasserfälle von der Rückseite her erreicht, ist es sagenhaft. Völlig gefesselt treten wir später den Rückweg an – übrigens auf derselben Strecke, denn die Höhle hat nur einen einzigen Ein- und Ausgang.

Tropfsteinhöhle im Lookout Mountain

Die beeindruckende Tropfsteinhöhle

Da es weiterhin regnet beschließen wir, erst mal im Hotel einzuchecken. Wir haben für die kommenden beiden Nächte eine Reservierung im neueröffneten Hampton Inn & Suites Chattanooga Downtown, das super gelegen ist, um diese tolle Stadt zu erkunden. Das Personal ist außerordentlich freundlich und zuvorkommend, die Zimmer sind sehr gemütlich mit warmen Farben im modernen Stil eingerichtet.

Wir machen uns auf den Weg in das nahegelegene Tennessee Aquarium. Die Eintrittspreise sind für das große Aquarium mit 25 $ für Erwachsene und 15 $ für Kinder vollkommen angemessen. Es gibt ein Gebäude für die Tierwelt der Meere und eines für die der Flüsse. Das absolute Highlight sind für uns alle drei ganz klar die Pinguine, die man hier beim Schwimmen und sogar Tauchen unter Wasser beobachten kann. Mit einem neu erworbenen Stoffpinguin verlassen wir nach guten zweieinhalb Stunden restlos begeistert, aber auch mit restlos leerem Magen, das Aquarium.

Chattanooga hat einen kleinen, überschaubaren und einladenden Stadtkern. Somit haben wir schnell den Big River Grille mit angegliederter Brauerei erreicht, wo wir sehr lecker zu Abend essen. Hier wird eigenes Bier gebraut, welches auch schon einige Preise gewonnen hat, und so gönnen wir uns noch einen Sampler: Für nur 6 $ kann man alle sechs Biersorten des Hauses und ein wechselndes Bier der Saison kosten.

Mit der schlafenden Josephine auf dem Arm treten wir durch den strömenden Regen unseren kurzen Rückweg ins Hotel an und hoffen für morgen auf besseres Wetter …

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10.Mai 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Familienautoreise: Let’s go to Tennessee”

  1. Heike sagt:

    Hallo Doro,
    die Höhlenfotos sind ja toll. Hoffentlich habt ihr besseres Wetter als wir letztes Jahre 🙂
    Bin neugierig, wei es weitergeht.
    Gute Fahrt.
    Heike, Max und Jo und Walli

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