Familienautoreise: Atlanta – „The Big A“!

Familie vor Relief im Stone Mountain Park, Atlanta

Mit der Familie unterwegs in und um Atlanta

Heute wollen wir die Metropole und ehemalige Olympiastadt von 1996, Atlanta, erkunden. Die Stadt bietet, wie nicht anders zu erwarten, eine Fülle an Attraktionen für die ganze Familie. Wir entscheiden uns zunächst für The World of Coca-Cola, ein riesiges Museum (16 $ für Erwachsene und 12 $ für Kinder), das sich eindrucksvoll mit dem weltweit beliebten Erfrischungsgetränk beschäftigt. Hier erfährt man mehr über dessen Geschichte, seine große Rolle im Bereich Sport-Sponsoring und den unvergleichlichen Geschmack. Viele Ausstellungen und Shows zeigen wirklich alles Denkbare rund um Coca-Cola und deren Werbung in den letzten Jahrzehnten. Ein Highlight ist das 4-D-Kino. Der hier gezeigte Film dreht sich um die geheime Formel zu Herstellung von Coca-Cola und ist einzigartig unterhaltsam inszeniert. Das Rezept an sich mit den Zutaten und den dazugehörigen Mischverhältnissen zählt jedoch bis heute zu den bestgehüteten Geheimnissen der Welt. Die Lust auf einen erfrischenden Schluck Coke wächst zunehmend, doch erst ganz zum Schluss gelangt man in die Halle mit dem alles sagenden Namen „Taste it“. Unterteilt in alle Kontinente der Welt, kann man 60 verschiedene Getränkesorten testen, die zur Coca-Cola-Company gehören. Deutschland beispielsweise wird hier durch Mezzo Mix repräsentiert. Wir versuchen, uns durch fast alle Getränkesorten zu probieren, gelangen aber bald an unsere Grenzen, denn so viel Kohlensäure verträgt der stärkste Magen nicht. Hinzu kommt, dass wir bald noch nicht einmal mehr die heißersehnte Coke erschmecken können, da unsere Geschmacksnerven völlig überstrapaziert sind. Nur ganz kurz lassen wir den Gedanken darüber zu, wie viele Kalorien wir wohl zu uns genommen haben …

Merchandise von Coca-Cola im Coca-Cola Museum

Coca-Cola Merchandise

Eisbären Maskottchen von Coca-Cola

Das Maskottchen von Coke

 

 

 

 

 

 

 

Nach Verlassen der World of Coca-Cola wollen wir eigentlich den Centennial Park (ehemaliger Olympic Park) durchqueren und freuen uns bereits auf den Brunnen in Form der Olympischen Ringe, werden jedoch enttäuscht, da der Park wegen der 125-Jahr-Feier von Coca-Cola für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Kurzum entschließen wir uns daher, Imagine It!, Atlantas Kindermuseum, zu besuchen. Für 11 $ pro Person können hier jedoch nur die wirklich Kleinen viel Spaß haben, weshalb Josephine dann auch nach etwa einer Stunde genug gesehen und gespielt hat.

Es wird Zeit, die Megacity aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen – und zwar von ganz weit oben! Die bekannte Sun Dial Bar befindet sich im 72. Stock des zentral gelegenen Westin Peachtree Hotels, das übrigens auch über einen eigenen Starbucks in der Lobby verfügt. Die rasante Fahrt hinauf mit dem gläsernen Aufzug ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, jedoch genießt man von hier aus den ultimativen Ausblick auf die ganze Stadt mit ihren imposanten Gebäuden. Und man bekommt auch einen Eindruck von der umliegenden Gegend. Sechsspurige Highways schlängeln sich nahezu um den gesamten Stadtkern herum, aber auch jede Menge grüner Flächen rund um Atlanta lassen sich von hier oben aus erkennen.

Hardrock-Café in Atlanta, Georgia

Das Hardrock-Café in Atlanta

Ausblick vom 72. Stock des Westin Peachtree Hotel

Ausblick aus dem 72. Stock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, nehmen wir noch die zahlreichen Exponate im nahegelegenen Hard Rock Cafe in Augenschein, statten uns dort noch mit den beliebten T-Shirts mit Atlanta-Emblem aus und machen uns auf den Weg zu unserem Auto, um rechtzeitig zum Dinner bei Carina und Brian zu sein. Der Abend endet beim Mexikaner mit gutem Essen und noch besseren Margaritas.

Unser Morgen beginnt mit einem üppigen Frühstück mit Speck, Rühreiern und Pancakes (für insgesamt nur 3 $) bei Vittles, einem sehr skurrilen Laden. An allen Wänden hängt kitschiger Krimskrams, den man sogar kaufen kann. Es gibt hier keine Ecke, die nicht mit irgendeinem Nippes bedeckt ist. Manchmal fragt man sich, wie lange die Sachen wohl schon dort hängen, aber es ergibt ein stimmiges Bild.

Gleich im Anschluss packen wir für ein Picknick, den wir wollen hinaus vor die Tore Atlantas fahren, in den Stone Mountain Park. Dieser Park ist ein typisches Ziel für Wochenendausflüge, man benötigt etwa eine halbe Stunde vom Zentrum dorthin. Der Eintritt liegt bei 10 $ pro Auto, jedoch werden darüber hinaus noch weitere Aktivitäten, wie etwa Boots- und Zugfahrten sowie die bekannten Duck Tours angeboten, die zusätzlich zu zahlen sind. Der Stone Mountain an sich ist der weltweit größte frei liegende Granitblock, und er ist gigantisch, wenngleich nur ein kleiner Anteil überhaupt sichtbar ist, da der wesentlich größere Teil unterirdisch liegt. Ein etwa fußballfeldgroßes Relief, das Präsident Jefferson Davis und die Generäle Robert E. Lee und Thomas Jackson zeigt, wurde hier in den Granit gemeißelt. Wir entschließen uns, den Stone Mountain zu Fuß zu erklimmen. Die Strecke nach oben ist etwa eine Meile lang und mit Josephine haben wir diese in etwa 45 Minuten gut geschafft. Von hier aus hat man einen grandiosen Ausblick auf die Skyline von Atlanta und weit darüber hinaus.

Relief im Stone Mountain

Das Relief im Stone Mountain

Ausblick vom Gipfel des Stone Mountain im Stone Mountain Park

On top of the mountain

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem ausgiebigen Sonnenbad on top of the mountain und leckerem Picknick mit Carinas selbst gebackenem Banana-Bread geht es mit der Gondel Ski-Ride (6 $ pro Person für eine Strecke) wieder nach unten. Eine Weile spazieren wir noch durch den grünen Park, fahren dann aber schon am frühen Nachmittag wieder zurück, um noch einige Zeit auf einem Spielplatz zu verbringen. Zeit hierfür muss man bei Reisen mit kleinen Kindern unbedingt einplanen, denn auch wenn alle Programmpunkte bestens für Kinder geeignet sind, so sind es dann doch immer wieder die ganz einfachen Dinge, die die Kids vermissen.

Gondel im Stone Mountain Park

Die Gondel bringt einen zum Gipfel

Ausblick aus der Gondel

Den Ausblick während der Fahrt genießen

 

 

 

 

 

 

 

Zum späten Lunch oder frühen Dinner entscheiden wir uns ganz klassisch für Burger und Pommes, gehen danach in eine nahe gelegene Bowling-Bahn und haben ziemlich viel Spaß. Auch für Josephine ist es ein tolles Erlebnis, denn wir waren vorher mit ihr noch nie Bowlen.

 

Familie auf dem Stone Mountain

Noch ein Familienfoto und schon gehts weiter

Bis ganz bald aus Historic Savannah!

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13.Mai 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


2 Kommentare für “Familienautoreise: Atlanta – „The Big A“!”

  1. Pelle-hh sagt:

    Hi, bitte unbedingt weiterschreiben. Wir sind Ende September mit unserem 5 Jahre altem Sohn ab Atlanta unterwegs -allerdings im Wohnmobil- und freuen uns alle kindgerechte Ideen und Aktivitaeten in Georgia und noerdl. Florida !

  2. Claudia sagt:

    Bei so viel Abenteuer, Spass und Action kann man ja glatt neidisch werden!!!
    Also, ich würde SOFORT mit Euch tauschen 😀
    LG und genießt den restlichen Urlaub!
    Claudia

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