Everglades und die berühmten Keys entdecken

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Der Hotel-Shuttle brachte uns am Morgen zurück zum Flughafen in Miami, wo wir bei Alamo unseren Mietwagen übernahmen in Richtung Keys. Die Schlange vor dem Schalter war recht lang, und so dauerte es gut eine Stunde, bis wir „unser“ Auto in Empfang nehmen konnten. Wir hatten ein „Compact-Car“ gebucht, bekamen aber ein kostenfreies Upgrade auf ein Midsize-Fahrzeug. Aus einer ganzen Reihe von Autos suchten wir uns schließlich einen Ford Focus aus.

Damit fuhren wir dann zunächst zum Gator Park, der direkt am Tamiami Trail liegt. Die Strecke ist gut 23 Meilen lang und in etwa einer halben Stunde zu schaffen. Da zurzeit allerdings an einigen Stellen gebaut wird, dauerte es etwas länger. Als Erstes stand für uns eine Airboat-Tour auf dem Programm. Am Anfang ging es langsam durch die Landschaft, immer auf der Suche nach einem der zahlreichen Tiere – allen voran natürlich Alligatoren. Auf freier Strecke gab unser Guide dann Gas, und so brausten wir mit dem Airboat über die Graslandschaft. Viele Leute denken, die Everglades seien ein reines Sumpfgebiet; tatsächlich handelt es sich um einen Fluss, und zwar den am langsamsten fließenden der Welt. Unendlich viele Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause, von denen wir viele verschiedene Vogelarten und auch Schildkröten gesehen haben. Sogar ein kleiner Alligator kreuzte unseren Weg – die größeren sahen wir leider erst später im Park. Dort gibt es auch einige Pfauen, eine Schlange, Vogelspinnen und Echsen.

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Vom Gator Park aus fuhren wir rund anderthalb Stunden über die 997 entlang riesiger Felder voller Tomaten, Mangos und weiterer Früchte nach Key Largo. Dort bezogen wir unser Quartier im Bayside Inn. Das Hotel liegt direkt am berühmten Overseas Highway, ist aber dennoch ruhig, verfügt über einen Pool und einen eigenen kleinen Strand – und über das Restaurant beziehungsweise die Tiki-Bar Snook’s.

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Ein herrlicher Platz, um bei einem Drink und einem leckeren Essen den Sonnuntergang zu erwarten, während nebenbei Livemusik gespielt und, wenn die Sonne letztendlich im Meer versunken ist, regelrecht gefeiert wird.

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Weiter ging es heute morgen auf dem Overseas Highway. Das Wetter war nicht unbedingt das, was wir uns von Florida erhofft hatten: graue Wolken türmten sich auf. Auf dem Weg nach Marathon erwischte uns dann ein heftiger Regenschauer – aber wir saßen ja zum Glück im Trockenen!

In Marathon hielten wir am Turtle Hospital. Hier werden verschiedene Schildkrötenarten behandelt und wieder aufgepäppelt. Eine Führung sollte man auf jeden Fall im Voraus reservieren; wir hatten es leider versäumt und mussten bis zur übernächsten Tour warten. Die 15 Dollar Eintritt pro Person lohnen sich auf jeden Fall. Unser Guide Katelyn erzählte uns viel Spannendes über die Schildkröten und zeigte uns die Patienten der Einrichtung. Sämtliche Einnahmen werden dazu verwendet, die Schildkröten zu retten und zu behandeln.

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Danach fuhren wir weiter Richtung Key West. Auch wenn sich das Wetter noch immer nicht optimal gab, so war die Strecke einfach nur schön! Die Fahrt über all die Brücken, links und rechts das türkisfarbene Wasser, überall kleinere Inseln – allein für den Overseas Highway lohnt sich die Reise nach Key West!

Dort haben wir ein Zimmer im Doubletree Grand Key Resort gebucht. Das Hotel befindet sich zwar nicht in unmittelbarer Nähe zum Zentrum, bietet aber stündlich einen Shuttle an, der eine Haltestelle in der Nähe des Mallory Square und eine weitere in der Nähe des Southernmost Point anfährt. Bevor wir den Shuttle ausprobierten, drehten wir eine Runde mit dem Auto über die Insel. Das ist sicherlich nicht die beste Art, die Insel zu erkunden, aber da wir nur eine Nacht und einen kompletten Tag in Key West bleiben, war es ganz gut, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Für den nächsten Aufenthalt hier ist schon vermerkt: auf jeden Fall länger bleiben!

Am Abend fuhren wir dann mit dem Hotel-Shuttle pünktlich für das Spektakel zum Mallory Square. Dort waren schon Hunderte (oder Tausende?) Leute und ließen sich von den zahlreichen Künstlern vor Ort unterhalten, bis es dann so weit war: Wir erlebten den berühmten Sonnenuntergang von Key West!

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Als die Sonne dann endgültig im Meer versunken war, machten wir uns auf den Weg in die Duval Street. In den bunten Häusern sind unzählige Restaurants, Bars und Geschäfte untergebracht, aus jedem zweiten Laden kommt Livemusik, und die Atmosphäre ist einfach nur herrlich! Wir ließen den Abend bei einem Drink ausklingen und sind schon gespannt auf Key West zu Fuß und im Hellen!

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12.April 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


3 Kommentare für “Everglades und die berühmten Keys entdecken”

  1. Karl sagt:

    Uns hat es dort gefallen, wir waren mit den Touristenbähnchen durch den Ort gefahren.
    Lustig waren die Ibisse die aus dem Salzwasserpool tranken.

  2. AnnChristin sagt:

    Hallo Kurt,

    mittlerweile haben wir wieder mehr Glück mit dem Wetter! 😉
    Danke übrigens auch für die Tipps!

  3. Kurt sagt:

    vor drei Wochen hatten wir besseres Wetter…-))

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