Erkundungen in Telluride

Telluride Skigebiet
Am nächsten Morgen macht sich die Zeitverschiebung bemerkbar, und wir sind schon sehr früh wach. Draußen ist es noch dunkel. Die Zeit, bis der Fitness-Bereich öffnet, überbrücken wir mit einer Partie Billard. Übrigens sind zwei kleine Wasserflaschen, die auch auf dem Zimmer jeden Tag nachgefüllt werden, ab heute unsere ständigen Begleiter. Als es langsam hell wird, betätigen wir uns auf Laufband und Fahrrad und genießen dabei die wunderbare Aussicht über die Hochebene und die dahinter aufragenden Berge. Wir sind vom sehr gut ausgestatteten Studio begeistert und beschließen, jeden Morgen hier den Tag zu beginnen. Dann geht es zum Frühstück, das nach dem Sport umso besser schmeckt. Der Service ist hier wirklich besonders herzlich!

Gestärkt machen wir uns auf den Weg zur Heritage Plaza, um unsere Skipässe und das Equipment abzuholen. Eigentlich wollen wir uns auch gleich Langlaufskier und Schuhe ausleihen, aber das gestaltet sich gar nicht so einfach. Als Erstes klappern wir einige Läden im Mountain Village ab, aber leider ohne Erfolg, also fahren wir mit der Gondel hinunter in den Ort. Wir nutzen die wunderbare Mittagssonne, um ein wenig die Hauptstraße entlangzubummeln, und fragen auch hier in den Sportläden nach Langlaufskiern. Leider erfolglos. Unser letzter Weg führt uns zum Telluride Nordic Center, wo wir erfahren, dass wir hier tatsächlich das begehrte Equipment leihen können und dass morgen der letzte Tag der Cross Country Skiing Saison ist. Also nehmen wir uns für morgen vor, die Langlaufloipen kennenzulernen!

Wir schlendern zurück zur Gondelstation und beobachten das rege Treiben. Anfänger, Kids und Cracks bilden hier eine bunt gemischte Schar. Dann fahren wir noch ein wenig mit der Gondel und genießen später die kräftige Sonne auf der riesigen Terrasse des Hotels. Telluride liegt auf 2667 Meter Höhe, und wenn die Sonne scheint, dann richtig! Trotz Sonnencreme fühle ich mich schon nach ein bis zwei Stunden wie ein Krebs, deshalb: lieber raus aus der Sonne und rein in den Spa-Bereich.

Viel Platz, ruhige Musik und ein angenehmer Duft empfangen uns. Badelatschen, Handtücher, diverse Kosmetikprodukte und erfrischendes Eiswasser mit Gurken und Limetten stehen in Hülle und Fülle bereit. Eigentlich braucht man in diesem Hotel gar kein eigenes Bad auf dem Zimmer … Es gibt getrennte Bereiche für Damen und Herren, die jeweils mit Sauna, Dampfbad und einem total schönen römischen Bad ausgestattet sind. Wir entspannen ein bisschen in der Sauna, baden im sprudelnden Becken und liegen ein wenig am Außenpool in der Sonne. Danach sind wir so sehr zur Ruhe gekommen, dass es uns tatsächlich zu anstrengend erscheint, mit der Gondel zum Essen hinunter ins Tal zu fahren.

Statue einer Skifahrerin in Telluride

Wir bleiben also oben im Dorf und laufen ein bisschen durch die Gegend, um zu schauen, was sich anbietet. Am Ende entscheiden wir uns für die Tomboy Tavern direkt an der Plaza. Da in Telluride unterschiedliche Biere gebraut werden und wir in einer Art Pub gelandet sind, trinke ich heute zum Essen nicht nur Wasser … Aber selbst von nur einem Bier ist mein Organismus schon überfordert! Bereits beim Essen fallen mir fast die Augen zu. Wer es also nicht gewohnt ist und auch nicht experimentieren möchte, sollte doch lieber bei alkoholfreien Getränken bleiben. Für mich gibt es sofort nach dem Essen nur noch den Weg ins Bett.

 

 

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23.Januar 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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