Endlich wieder Strand – Fort Lauderdale/Deerfield Beach

kennedy-space-center-explore-orlando

Bevor es zur letzten Station unserer Rundreise nach Fort Lauderdale ging, machten wir eine Zwischenstopp am Kennedy Space Center (45 Meilen, ca. eine Stunde Fahrzeit). Zunächst schlenderten wir durch die Ausstellungen und besuchten die neue Attraktion des Centers, die „Angry Birds Space Encounter“. Allerdings mussten wir feststellen, dass wir für diesen Spaß doch schon etwas zu alt sind … Also setzten wir uns in den Bus, um eine Fahrt über das Gelände zu machen. Der erste Stopp war am Apollo/Saturn Center; hier erlebt man die Geschichte und den Start der ersten amerikanischen Mondflüge. Sorry Universal – die Special Effects waren ja schon klasse, aber den Start der amerikanischen Raketen „mitzuerleben“, das war um Längen beeindruckender!

kennedy-space-center-rocket-garden-orlando kennedy-space-center-zentrale-orlando
Natürlich sieht man auch diverse Shuttle-Teile, Raumanzüge und, und, und … Den zweiten Stopp legten wir an einer Aussichtsplattform ein, von der aus man viele Abschussrampen sehen kann und einen tollen Blick über das Gelände hat. So ganz nebenbei: Das gesamte Gebiet rund um das Kennedy Space Center steht unter Naturschutz, und über 500 Tierarten leben dort. Wir sahen auf unserer Tour unter anderem Alligatoren und Schildkröten.

kennedy-space-center-rampe-orlando kennedy-space-center-astronaut-orlando

Nun ging es weiter gen Süden: Deerfield Beach war unser Ziel, eine Kleinstadt nördlich von Fort Lauderdale. Nach etwa 185 Meilen und drei Stunden Fahrzeit erreichten wir das Carriage House. Diese kleine und familiär geführte Anlage befindet sich nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt, liegt relativ ruhig und wirkt sehr entspannt.

carriage-house-aussen carriage-house-zimmer
Wir erkundeten abends noch die Promenade, den Strand hoben wir uns für den nächsten Tag auf. Doch das war nicht unser einziges Ziel. Natürlich wollten wir uns auch Fort Lauderdale anschauen – das Venedig der USA. Nach etwa 20 Minuten fuhren wir über die ersten Brücken – und was soll ich sagen?! Es gab kleine Boote, größere Jachten und riesige Jachten sowie ein paar Kreuzfahrtschiffe im großen Hafen. Auf jeden Fall eine sehr schöne Szenerie!

fort-lauderdale-kanal fort-lauderdale-las-olas
Wir schlenderten durch die baumbewachsenen Gassen im Stadtteil Las Olas und ließen uns einfach mal treiben; im Gegensatz zur sehr belebten Strandpromenade war es hier regelrecht ruhig. Zumindest bis ein Gewitter aufzog. Und auf der Rückfahrt zeigte sich dann: Regen in Florida ist wie Schnee in Hamburg – auf einmal vergessen alle, wie man vernünftig Auto fährt … Wenigstens war der Spuk nach etwa einer Stunde vorbei, sodass wir abends noch draußen sitzen konnten. Morgens sahen wir zwar noch Regenspuren der vergangenen Nacht, doch die Sonne schien und der Sand am Strand war trocken – also alles bestens! Zudem wehte eine leichte Brise, sodass die etwa 30 °C auch sehr gut auszuhalten waren. 😉

deerfield-beach-strand
Aber natürlich konnten wir uns eins nicht entgehen lassen, wenn wir schon mal in Fort Lauderdale in der Nähe der berühmten Mall waren: Sawgrass Mills. Bei über 300 Shops (auf einer Ebene) und einer Fläche von über 220.000 m² einfach nur eins: RIESENGROSS! Man sollte sich auf jeden Fall merken, wo man geparkt hat, sonst ist man verloren (bzw. das Auto). Wenn man sich das Shoppen für diese Mall aufgehoben hat, dann kann man hier sehr schnell mal einen kompletten Tag verbringen, sollte dabei aber das Fassungsvermögen seines Koffers (und die Freigepäckgrenze!) nicht aus den Augen verlieren … 😉

Tja, und dann war es so weit: Abschied nehmen von Florida. Innerhalb von einer Stunde waren wir am Flughafen von Miami und gaben schnell und unkompliziert unseren Mietwagen bei Alamo ab. Mit dem MIA-Mover ging es dann ins Terminal zum Check-in. Dieses Mal ging alles sehr schnell: Einchecken, Sicherheitskontrollen – sogar der Flug. Denn dank Rückenwind erreichten wir Düsseldorf nach nur 8 Stunden und 15 Minuten. Der Weiterflug nach Hamburg verzögerte sich dann zwar ein wenig, aber nach einem etwas unruhigen Flug haben wir unser Ziel dann bei dem Wetter erreicht, das wir in Miami hinter uns gelassen hatten: graue Wolken. Mit einem gravierenden Unterschied: etwa 15 statt 30 °C …

Jetzt ist unsere Reise leider zu Ende, also Zeit für ein paar Fakten:

  • Reisedauer: 14 Nächte in sechs verschiedenen Hotels
  • Zurückgelegte Strecke: etwa 1200 Meilen (gut 1900 Kilometer) mit dem Auto, ca. 400 Meilen mit dem Key West Express, 5–10 Meilen mit dem Segway (schwer einschätzbar), unzählige Meilen zu Fuß
  • Zwei Paar Schuhe sind auf der Strecke geblieben – dafür benötigten wir dann auch etwa drei Pakete Blasenpflaster
  • Zwei Flaschen Sonnencreme
  • Unzählige Fotos und tolle Erinnerungen

 

Ich muss sagen, Florida hat mich positiv überrascht! Dieser Bundesstaat bietet wirklich für jede Alters- und Interessengruppe etwas – und nicht nur Strände und Freizeitparks! Würden wir’s noch mal machen? Definitiv ja! Hoffentlich konntet ihr ein wenig an unserem Spaß teilhaben und seid nun vielleicht auch neugierig?! Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an alle, die unsere Neugier geweckt und uns bei der Planung unterstützt haben!

VORHERIGER BEITRAG | ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE | ENDE DER REISE

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



25.April 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


3 Kommentare für “Endlich wieder Strand – Fort Lauderdale/Deerfield Beach”

  1. Benjamin Runge sagt:

    Hallo Insa,
    in den Sommermonaten ist es wirklich sehr warm in Florida. Durchschnittstemperaturen um die 30 Grad sind zu erwarten. Zu den hohen Temperaturen kommt auch noch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßige Abkühlungen und die Klimaanlage im Auto sind im Sommer in Florida wirklich ein Segen. Wie Sie bereits geschrieben haben, werden Sie in den Everglades besonders viele Mücken antreffen. Die Moskitos lieben das Warme und das Feuchte und damit die Everglades. Generell hält es sich in den Küstenregionen mit den Mücken in Grenzen, da hier auch im Sommer immer eine Meeresbrise weht. In Regionen wo sich Hitze und Feuchtigkeit stauen gibt es natürlich auch mehr Mücken, dazu zählt zum Beispiel auch Miami. In den USA haben sie aber auch sehr effektives Insektenschutzmittel.

    Viele Grüße
    Ihr CANUSA-Team

  2. Insa Kasper sagt:

    Hallo Ann Christin, im wesentlichen haben wir im nächsten Sommer vor die gleiche Route zu bereisen, nur das wir bis Tampa an der Westküste hochreisen wollen bevor es Richtung Orlando geht (ab dort Flug zurück oder ab Miami). Wir wollen uns 3 Wochen Zeit nehmen für die Tour und sind auf die Sommerferien angewiesen. Es wird auf die letze Juni Woche und die beiden ersten Juli Wochen hinauslaufen. Sie schreiben von 30 Grad, sind Sie im Sommer unterwegs gewesen? Wie lassen sich hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit aushalten? Mehr Bedenken habe ich auch noch was die Mücken angeht. Sind diese sowohl an der West- als auch Ostküste gleichermaßen vertreten? In den Everglades (haben wir nur für die Durchreise geplant) erwarte ich sie vermehrt gibt es sonst noch hotspots für die Mücken?
    Mir würde eine realistische ungeschönte Einschätzung / Schilderung helfen um notfalls auch nein zu Florida für den Moment sagen zu können u. dafür ja zu einer anderen Reiseregion der USA.

    Danke vorab für Ihre Antwort und herzliche Grüße, Insa Kasper

  3. Anna sagt:

    es war mir eine Freude eure Reise mitzuverfolgen! Schade, dass sie schon vorbei ist. Bis bald und LG, Anna

Kommentar schreiben

[huge_it_share]