Ein weiterer Entdeckungstag in New Orleans

New Orlans Straßenbahn

Mit einem Streetcar kann man New Orleans bei jedem Wetter super erkunden

Leckerer Jazz Brunch und der Garden District New Orleans

Für den nächsten Morgen hatten wir einen Tisch im Court of two Sisters für den Jazz Brunch reserviert. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen! Es stehen etwa 80 kalte und warme Speisen der heimischen Küche bereit und alles, was wir probiert haben, war sehr lecker. Abgerundet wurde das Ganze durch einen sehr guten Service begleitet vom Klang von Jazz Musik, für die drei Musiker sorgten.

Nach dem Brunch wollten wir eigentlich auf der Swamp & Bayou Tour die Sümpfe besuchen, die New Orleans umgeben. Leider wurde der Ausflug aufgrund des schlechten Wetters abgesagt. Wetter ist übrigens ein gutes Stichwort. Während unseres Aufenthalts in New Orleans wechselte das Wetter von Nieselregen zu starkem Regen bis zu sintflutartigen Regenfällen oder auch mal Gewitter. Ab und an hatten wir aber auch kurze trockene Momente bei etwa 18 Grad. Natürlich war dieses Wetter der Jahreszeit geschuldet und sollte auf keinen Fall vor einem Besuch dieser faszinierenden Stadt abschrecken. Wir ließen uns die Laune vom Wetter auf jeden Fall nicht verderben. Zunächst zogen wir noch einmal zu Fuß durch das French Quarter (es wird auch eine interessante geführte French Quarter Walking Tour angeboten), bevor unsere Erkundungstour im Streetcar (Straßenbahn) weiter ging. Eine Einzelfahrt im Streetcar kostet derzeit 1,25 Dollar, ein Tagesticket, der Jazzy Pass, 3 Dollar. Das Geld muss unbedingt passend in einen Automaten gesteckt werden, der sich vorne beim Fahrer befindet. Wir fuhren durch den Garden District, an prachtvollen Häusern vorbei, von denen bereits einige sehr weihnachtlich geschmückt waren.

rDas bunte Treiben im French Quarter

Spaziergang durch das French Quarter

Lafitte’s Blacksmith Shop Bar in New Orleans

Die urige Lafitte’s Blacksmith Shop Bar

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachtleben in New Orleans

Wir ließen den Abend im French Quarter ausklingen – bei weiteren Wegen wären wir zu nass geworden.
Hier ein paar Tipps für das French Quarter:

Wirklich empfehlenswert ist die Carousel Piano Bar & Lounge im Hotel Monteleone. Das Besondere an dieser Bar ist ein sich um die Bar drehender Tresen, der an ein nostalgisches Karussell erinnert. Sollten Sie diese Bar besuchen wollen, dann sollten Sie recht früh kommen. Wir bekamen leider keinen Platz mehr.
Der historische Lafitte’s Blacksmith Shop am Ende der Bourbon Street ist ebenfalls empfehlenswert. Es ist die älteste Bar der USA und wartet mit einem sehr guten Hurricane Cocktail auf!
Aber auch das Pat O’Briens bietet leckere Cocktails, die man im tollen Gartenbereich des Lokals genießen kann.
Ein weiterer Tipp ist die Geister-Tour durch das französische Viertel. Auf diesem Stadtrundgang besuchen Sie mehrere „von Gespenstern heimgesuchte“ Orte und hören spannende Geschichten.

Unser Fazit: Was für eine tolle Stadt, wir kommen garantiert wieder! Und dass sicherlich nicht nur, weil wir nicht alle Punkte unserer „To-do-Liste“ geschafft haben. Ein tolles Stadtbild, gemischt mit ein bisschen positiver Verrücktheit macht diese Stadt zu etwas ganz Besonderem!

Carousel Piano Bar & Lounge im Hotel Monteleone

Die Carousel Piano Bar & Lounge

New Orleans Nachtleben

Die Bourbon Street bei Nacht

Die Oak Alley Plantation

Am nächsten Tag führte uns unser erster Weg zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen entgegen nahmen. Gebucht hatten wir einen Wagen der Kategorie „Economy“, doch da aus dieser Gruppe „leider“ kein Wagen vor Ort war, konnten wir uns ein Auto aus der Compact-Klasse aussuchen. Warum wir den Mietwagen nicht gleich am ersten Tag übernommen haben? Weil wir ihn in New Orleans eh nicht benötigt hätten und so die Parkkosten sparen konnten – am Sheraton immerhin 48 Dollar pro Tag.
Zunächst fuhren wir knapp eine Stunde zur Oak Alley Plantation in der Nähe von Vacherie. Umgeben von 300 Jahre alten Eichen, bietet sich einem genau das Bild, was viele sich unter einem typischen Plantagenhaus vorstellen. Dem einen oder anderen könnte die Plantage irgendwie bekannt vorkommen – sie war nämlich der Drehort einiger bekannter Kinofilme. So wurden zum Beispiel viele Szenen aus „Interview mit einem Vampir“ auf der Oak Alley Plantation aufgenommen. Auf dem Außengelände befinden sich sechs nachgebaute Sklavenhäuser und zwei Ausstellungen sowie ein kleines Cottage, in dem man übernachten kann. Das Highlight aber war die geführte Tour durch das Herrenhaus, welche von unserem großartigen Guide Lacey sehr lebendig gestaltet wurde.

Weg zur Oak Alley Plantation

Die berühmte Oak Alley Plantation

Die nostalgischen Zimmer der Oak Alley Plantation

Hausführung durch die historischen Räume

Weiter nach Fort Walton Beach

Nach der Besichtigung der Oak Alley Plantation machten wir uns auf den Weg Richtung Fort Walton Beach. Knapp fünf Stunden verbrachten wir im Auto, hauptsächlich auf der I-10. Es gibt schönere Strecken und wer mehr Zeit hat und vor allem, im Gegensatz zu uns, im Hellen unterwegs ist, sollte lieber eine alternative Route am Wasser entlang wählen. Unser Ziel für diesen Tag lag dann aber direkt am Wasser: das Best Western Fort Walton Beach Beachfront. Jedes der Zimmer ist zum Meer gelegen und bietet einen Balkon mit einem großartigen Ausblick und vieles weitere mehr. Das Meer und den puderzuckerweißen Strand konnten wir allerdings erst am nächsten Morgen bewundern.

Da das Wetter nachmittags besser werden und wir dann tatsächlich endlich mal Sonne bekommen sollten, entschieden wir uns am Vormittag zunächst in die Silver Sands Outlet Mall in Destin zu fahren. Wir erreichten Destin und waren froh, dass wir es gleich wieder verlassen durften. Der Blick auf das Meer wird durch Hochhauskomplexe mit Hotels und Apartments versperrt, Freizeitparks und Souvenirshops säumen die Straßen. Die Silver Sands Outlet Mall ist mit 110 Geschäften recht groß, befindet sich etwas außerhalb von Destin und die Fahrt vom Hotel aus dauert ca. zwanzig Minuten. Wir tauschten vor Ort einen CANUSA-Voucher gegen eine VIP-Coupon-Heft und konnten so noch mehr sparen.

Nachmittags nutzen wir dann das tolle Wetter, um ein paar Stunden am Strand entlang zu spazieren. Hinter einem Hotel erschienen überraschend Flugzeugrotoren und einige Sekunden später tauchte plötzlich ein ganzes Militärflugzeug hinter dem Gebäude auf. Das Hotel war ganze sechs Stockwerke hoch, man kann sich also vorstellen, wie niedrig das Flugzeug geflogen sein muss …! Die Antwort auf diese Erscheinung bekammen wir wenig später. In einem Nachbarort von Fort Walton Beach befindet sich eine Basis der Air Force, sodass man des Öfteren Militärflugzeuge und Hubschrauber zu sehen bekommt. Wir fühlten uns dadurch aber in keinster Weise gestört, sondern fanden es eher ganz spannend, vom Balkon aus den Fliegern zuzuschauen. Im Zimmer selbst hört man von den Fluggeräuschen übrigens nichts.

Fort Walton Beach Strand

Endlich Sonne und Strand am Fort Walton Beach

 

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20.Dezember 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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