Tilos Bahamas-Blog: Donnerstag, 28. Januar 2010

Auf Cat Island vor dem Flug nach Andros Blick aus der Luft auf dem Flug nach Andros
Die neue Unterkunft am Strand auf Andros Vollmond auf Andros, Bahamas

Flug- und Reisetag Cat Island nach Andros, aber wenn man glaubt, dass dieser verläuft, wie jeder andere, dann achte man auf die Details.
Michael und ich werden auf dem Weg zum Flughafen ohne irgendeine Zivilisation in der Nähe von einer älteren Bahamanerin gestoppt. Sie hatte gerade von einem ihrer Felder Tomaten geerntet und freut sich nun neben mir auf dem Vordersitz zu ihrem Haus gefahren zu werden.

Die Rückgabe des Autos (und Zahlung, ist ja nicht ganz unwichtig) verläuft auch ungewöhnlich. Mein Freund sitzt nicht in seinem Hafen-Office, aber am Flughafen weiß man schon bei Customs, dass ich komme und erledigt alles the easy bahamian way.

Auf dem ruhigen einstündigen Flug tolle Aussicht aus bis zu knapp 6.000 Ft.

In Andros werde ich von einem netten Bahamaner mit seinem Auto (es fährt noch!) voller Werkzeug und Ersatzräder zum Emerald Palms Hotel gefahren. „Was bekommst du?“ „Egal, was immer es dir wert ist…“

Das absolute Kontrastprogramm zu Greenwood: Wir beziehen hochklassige Häuser mit Marmor-Böden und unglaublichen Bädern. Riesig groß, jedes einzelne und direkt am Strand.

Heute Abend fahren wir mit Rädern des Hotels zu einem Local Grill. Der Platz sieht aus wie eine Billard-Stube, die Vorhänge von einem Nebenraum werden gesenkt , dort wird illegal gepokert. Jeder Spieler mit einem dicken Geldbündel in der Hand. Vor dem Haus eine offene Bar, menschenleer. Eine Bahamanerin erörtert die Tageskarte, während wir noch auf den Rädern sitzen.

Heute Lobster und Conch in allen Variationen. Auf die Frage, wann es denn so mit der Kocherei losgeht, kommt die klare Ansage: Wenn ihr wollt, fangen wir dann gleich mal an.

Der bahamaische Holz-Feuer-Ofen wird angeschmissen und aus allen Ecken kommt jemand aus dem Casino und schneidet Zwiebeln, Gemüse oder knackt den Lobster, bzw. schlägt den frischen Conch zarter. Und wir alle immer mittendrin, hinter dem Tresen. Das bringt die überhaupt nicht aus der Ruhe, ganz im Gegenteil, auch auf der Seite köstliche Unterhaltung.

Unsere Anwesenheit zieht auch den einen oder anderen Dorfbewohner an, mehr oder weniger stoned und jeder gibt seine Story zum Besten. Immer gut drauf, immer mit einem Lächeln.
Man freut sich, dass wir nicht nur das Essen voller Bewunderung vertilgen, sondern, dass wir uns gleich für morgen Abend wieder in der Mudda Sic Bar anmelden. Heute leitet uns der Vollmond den Weg zum Hotel auf Rädern ohne Lichtanlage.

VORHERIGER BEITRAG | ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE | NÄCHSTER BEITRAG


 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



28.Januar 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Bahamas  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]