Die Garteninsel – Johnny Depp und … Kolja

Küste von Kauai

Gut, Johnny Depp kommt erst im Sommer hierher, um den vierten Teil des Kinofilms „Pirates of the Caribbean“ zu drehen. Kolja ist schon da. Für mich ist es der zweite Aufenthalt auf dieser ältesten der hawai’ianischen Inseln. Sie wird die Garteninsel genannt und kaum fahre ich die ersten Kilometer vom Flughafen der Hauptstadt Lihue Richtung Westen, wird mir gleich klar, warum sie nur so bezeichnet werden konnte. Sie ist noch grüner als alle anderen Inseln und schon nach kürzester Zeit wird mir bewusst, dass laid back, also ein entspannter, gelassener Lebensstil, hier erfunden worden sein muss. Es ist Urlaub pur.

Der Weg führt uns vom Flughafen mit dem Mietwagen von Alamo direkt zum Sheraton Kauai Resort in Poipu. Poipu liegt im Südosten der Insel mit wunderschönen Badestränden und traumhaften Hotelanlagen. Der Gegensatz zu Waikiki auf Oahu ist unglaublich groß. Es begleiten einen nicht mehr die Touristenmengen aus Japan, die in Waikiki allgegenwärtig sind, sondern der ein oder andere freilaufende Hahn (eine Besonderheit dieser Insel) und relativ wenige Touristen aus aller Herren Länder. Das Sheraton ist traumhaft gelegen, erstreckt sich entlang der Küste und hat eine der schönsten Buchten des Südens von Kaua’i mit tollem Strand direkt am Pool.

Am Nachmittag besuchen wir die Old Town von Koloa, nur wenige Autominuten von Poipu entfernt. Eine für hawai’ische Verhältnisse historische, kleine Zeile mit Geschäften unterschiedlicher Art und ein kleiner Supermarkt, der uns mit erfrischenden Getränken versorgt. Denn hier ist es trotz des Windes richtig warm.

Den nächsten Tag beginnen wir mit einem gemeinsamen Frühstück mit dem Sales & Marketing Manager Alvin Wong, mit dem wir uns nicht nur über die Hotelanlage, sondern auch über die allgemeine touristische Situation in Hawai’i und Deutschland austauschen. Wir sind alle überzeugt, dass solch traumhafte Destinationen auch in Zukunft CANUSA-Kunden überzeugen werden, Hawai’i kennenlernen oder wiederholt besuchen zu wollen. Die Vielfalt hier zwischen alter Kultur, umwerfender Natur mit zahlreichen Möglichkeiten, diese aktiv zu erkunden und der Erholung an den unglaublichen Stränden ist einfach unschlagbar.

Am Vormittag besichtigen wir die Kilohana Plantation, auf der dem Besucher die Geschichte der landwirtschaftlichen Kultivierung der Insel nahegebracht wird. Zudem wird hier neuerdings Rum gebrannt. Bei dem seit fast zweihundert Jahren andauernden Anbau von Zuckerrohr eigentlich überfällig und dennoch erst seit einem Jahr praktiziert. Drei Sorten Rum können verkostet werden, einer überzeugt uns auch gleich zum Kauf. Reisefähige Verpackung inklusive.

Am Strand von Poipu Surfer in Poipu

Nach einem kurzen Snack zieht es uns an den Strand. Erst schnorcheln wir ein wenig und fühlen uns fast wie im Aquarium. Obwohl wir längst nicht allein sind, lassen uns die Fische bis auf wenige Zentimeter an sich heran. So bunt, groß und nah kannte ich sie bisher nur aus dem Film „Nemo“ … anschließend bewundern wir mindestens genauso die hawai’ianischen Teenie-Jungs, die am Strand ihre Künste mit dem Body-Bord zeigen. Vom Strand gegen die Welle und – zack – ein Salto! Und um das Bild abzurunden, liegt dazwischen seelenruhig ein geschützter Hawai’ian Monk Seal (Mönchsrobbe) …

Den Abend krönen wir mit einem Dinner in Roy’s Bar & Grill. Roy Yamaguchi hat 1988 in Honolulu sein erstes Restaurant eröffnet und die „Hawai’ian-Fusion-Cuisine“ begründet. Inzwischen gibt es seine Restaurants nicht nur auf den hawai’ischen Inseln, sondern auch auf dem amerikanischen Festland und der Abend bestätigt mir erneut – seine Mixtur aus hawai’ischen Zutaten mit dem Einfluss asiatischer Küche ist kaum zu überbieten!

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26.März 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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