Der Yellowstone National Park

Ost-Eingang vom Yellowstone National Park

Willkommen im Yellowstone National Park

Auf zum Yellowstone National Park

Nach einer erholsamen Nacht am Wapiti Campground erwachten wir ausgeruht früh am Morgen. Die Nacht war das erste Mal ein wenig kühler gewesen, nach der Hitze der ersten zehn Tage ganz angenehm. Es war zu spüren, dass wir langsam an Höhe gewannen. Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Yellowstone National Park.

Vom Wapiti Campground sind es zum Osteingang nur ca. 20 Minuten Fahrzeit. Man hatte mir gesagt, dass es sich lohnt, in der Hochsaison früh im Park zu sein. Ab dem Mittag sollte alles gnadenlos voll sein … Ganz so krass war es dann aber doch nicht. Für diesen Tag hatten wir uns den Northern Loop vorgenommen. Die Straßen im Park, die man fahren kann und fahren sollte, bilden grob betrachtet eine 8, sodass man die Etappen prima unterteilen kann. Vom Parkeingang fuhren wir mit diversen Stopps etwa eine Stunde bis zum Canyon Village. Hier checkten wir erst mal auf unserem Campground ein, dann ging es weiter Richtung Norden.

Wapiti Campground im Wyoming

Unser Stellplatz am Wapiti Campground

Wapiti Campground, Einfahrt, Shoshone Forest

Shoshone Forest am Wapiti Campground

Wanderung an den Tower Falls im Yellowstone National Park

Unser erstes Ziel waren die Tower Falls. Wir bekamen noch einen Parkplatz für unseren „Brummi“ und gingen auf Wanderschaft. Die Wolken hatten sich fast verzogen und so hatten wir von der Aussichtsplattform einen schönen Blick auf die Fälle. Erstaunlich, nach nur ca. 10 Minuten Wanderung waren wir fast alleine unterwegs. Der Weg war nicht besonders lang und schlängelte sich sanft auf und ab. Unterwegs wurden wir immer wieder mit schönen Ausblicken auf die Wasserfälle belohnt. Mittlerweile war es schon Mittag geworden und die Highlights des Tages lagen noch vor uns. Also machten wir uns wieder auf den Weg. Das Fahren wurde schon etwas anstrengender. Die Straße verlief fast immer direkt am Berg und somit auch am Abgrund entlang, ich musste mich mehr auf die Straße als auf die Landschaft konzentrieren. Aber unterwegs gab es genügend View Points, sodass wir immer wieder stoppen und die Aussicht genießen konnten.

Wanderung zu den Tower Falls im Yellowstone National Park

Wanderung an den Tower Falls

Mammoth Hot Springs

Kalksteinterrassen Mammoth Hot Springs

Mammoth Hot Springs

Am frühen Nachmittag kamen wir in Mammoth Hot Springs an und hier war es tatsächlich voller. Das lag auch daran, dass dort viele Tourbusse halten, um die unglaublich schönen Kalkterrassen von Mammoth Hot Springs besichtigen zu lassen. Wir fanden dann etwas abgelegen doch noch einen Parkplatz für unser Wohnmobil. Mit Kamera und Trinkwasser (Trinkwasser sollte man bei den Temperaturen und Wanderungen immer mitnehmen) ausgestattet machten wir uns auf den Weg, die Stege, Pfade und Ausblicke zu erkunden. Wir waren begeistert! An einigen Stellen leuchtet der Kalk so hell und weiß, dass er schier blendet. Es blubbert und brodelt überall … wir genossen die Ausblicke und den Sonnenschein. Weit über zwei Stunden hielten wir uns auf diversen Pfaden auf, es gab einfach so viel zu sehen. Da wir aber doch noch ein gutes Stück Fahrt vor uns hatten, mussten wir uns schweren Herzens dann doch von dieser faszinierenden Umgebung verabschieden. Müde aber glücklich fuhren wir weiter auf dem Loop. Zwischendurch begann es, kräftig zu regnen. Gut für die Natur, bis dato war alles staubtrocken. Wir beschlossen, zu unserem Campground zurückzufahren. Im Yellowstone Park bekommt man pro Übernachtung auf diversen Campgrounds zwei Mal Duschen kostenlos. Weitere muss man gegen geringes Entgelt bezahlen. Wir machten also erst mal davon Gebrauch. Wir genossen nach diesem Tag unsere Duschen – es war sauber, man hatte viel Platz und das Wasser war herrlich warm. Danach setzten wir uns entspannt in unser Wohnmobil und lauschen dem Regen, der auf unser Dach trommelte … Wir gingen früh schlafen und freuten uns auf den kommenden Tag. Wir wollten in Lamar Valley auf Tierbeobachtung gehen und mussten dafür noch früher aufstehen als im Custer State Park.

Schneeweißer Kalk in den Mammoth Hot Springs

Sieht aus wie Schnee ist aber Kalk

Mammoth Hot Springs Landsft

Ein versteinerter Baum in den Mammoth Hot Springs

Fishing Bridge

Etwas mühselig bekam ich die Mädchen wach. Frühstück schenkten wir uns – um 5.30h Uhr am Morgen hat niemand Lust, etwas zu essen. Mit dem ersten Licht fuhren wir los. Bis zur Abzweigung ins Lamar Valley mussten wir ca. eine halbe Stunde fahren. Erstaunlich, wie schnell es doch hell wurde. Glücklicherweise war noch nicht viel los, das änderte sich aber doch recht fix. Wir fuhren weiter und schauten nach rechts und links in der Hoffnung einen Bär, einen Elch oder Wolf zu Gesicht zu bekommen. Wir begegneten wieder vielen Bisons, die teilweise auch ganz nah ans Wohnmobil kamen, und auch ein paar Rehe trauen sich ran aber die restlichen Tiere versteckten sich vor uns. Gegen 9.30h waren wir wieder im Canyon Village und hatten den restlichen Tag für Entspannung zur Verfügung. Wir fuhren bis Fishing Bridge, wo unser heutiger vorreservierter Campground lag. Im Yellowstone Park waren absolut alle Campgrounds komplett ausgebucht. Ohne rechtzeitige Vorreservierung geht hier in der Saison gar nichts.

 

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9.Februar 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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