Der wunderschöne Glacier National Park

Zufahrt zum traumhaften Glacier National Park, Montana

Willkommen im traumhaften Glacier National Park

Unser zweiter Tag im Glacier National Park

Nach dem Frühstück packten wir wieder unsere sieben Sachen, denn wir wollten unsere zweite Nacht auf dem Rising Sun Campground im Glacier National Park verbringen. Bevor wir in den Park fuhren, kauften wir in dem kleinen Supermarkt in St. Mary alle Zutaten für den geplanten Grillabend. Der Rising Sun Campground ist ein idyllischer Platz. Besonders hervorzuheben sind die sauberen Sanitäranlagen. Es gibt auf dem Platz Duschen, die gegen eine Gebühr genutzt werden können. Die einzelnen Stellplätze sind sehr ruhig gelegen und bieten je eine Feuerstelle sowie Tische und Bänke. Ein Full Hook-Up wird nicht angeboten. Dafür hat man die Möglichkeit, am Eingang des Campgrounds seinen Wassertank aufzufüllen.

Der Glacier National Park in Montana

Die Weiten des Glacier National Parks

Rising Sun Campground, Montana

Lagerfeuer auf dem Rising Sun Campground

Nachdem wir uns unsere Stellplätze ausgesucht hatten, ging es auf der Going-to-the-Sun Road zum Logan Pass Visitor Center des Glacier National Parks. Achtung: Diese Strecke darf nur mit Fahrzeugen bis 20 Fuß (6,10m) befahren werden! Im Park gibt es einen kostenlosen Shuttlebus für alle, die nicht mit dem Camper bis zum Visitor Center fahren dürfen. Dieser fährt alle 30 Minuten, hält an verschiedenen Campgrounds im Park und steuert unterwegs die wichtigsten Aussichtspunkte an.

Die Going-to-the-Sun Road

Die Fahrt über die Going-to-the-Sun Road im Glacier National Park bot uns atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge, Gletscher, Schluchten und Seen. Im Visitor Center gibt es zahlreiche Informationen über den Nationalpark. Es waren zwei Ranger vor Ort, die alle Fragen beantworteten, nützliche Tipps und Informationen über die Tiere gaben, die es hier zu sehen gibt. Kurz bevor wir ankamen, hielten sich einige Bären auf dem Wanderweg auf. Wir hörten, wie einige Besucher begeistert von diesem Erlebnis erzählten. Wir entschieden uns, den Hidden-Lake-Lookout Trail zu wandern. Wir folgten dem Wanderweg ca. 1,4 Meilen bis zum Aussichtspunkt. Der Weg führte uns über Holztreppen und danach über befestigte Schotterwege. Uns erwartete eine atemberaubende Aussicht, die man kaum in einem Bild festhalten kann. Wer noch weiter wandern möchte, folgt dem Trail auf ca. 3 Meilen bis zum Hidden Lake. Wieder zurück am Visitor Center nutzten wir den Shuttlebus zurück zum Campground.

Hidden Lake im Glacier National Park

Blick auf den Hidden Lake

Der ruhige Hidden Lake in Glacier National Park

Am Ufer des wunderschönen Hidden Lake

Der Hidden Lake Trail im Glacier National Park

Unterwegs auf dem Hidden Lake Trail

Aussicht Hidden Lake, Montana

Ein atemberaubender Blick über dem Hidden Lake

Am Abend war der Hunger nach der Wanderung groß! Wir bereiteten über dem Feuer leckere Burger zu und genossen zum Nachtisch S’mores, ein beliebtes amerikanisches BBQ-Dessert. Unser Rezepttipp: Graham Cracker, Marshmallows und Schokolade. Einfach den Marshmallow an einem Stock/Stab über dem Feuer rösten. Sobald dieser fertig ist, 2 Kekse, Schokolade und Marshmallow zu einem Sandwich stapeln und ab in den Mund. Guten Appetit!

Abschied vom Glacier National Park und der Koocanusa

Am Morgen schreckten wir durch ein lautes Klopfen an unserer Campertür auf. Tilo weckte uns aus gutem Grund. Knapp drei Meter von unserem Camper entfernt lief ein Schwarzbär über den Campingplatz. Völlig unbeeindruckt von unserer Anwesenheit führte er seinen Weg fort. Allerdings kam ziemlich schnell der Ranger und vertrieb den Bären durch laute Geräusche. Wir erfuhren, dass es sich um eine 3-jährige Bärendame handelte und sie sich öfters auf dem Campground aufhalten würde. Ein toller Tagesbeginn!

Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Whitefish Lake State Park. Wir umfuhren den Glacier National Park, da wir ja mit unseren Wohnmobilen nicht über die Going-to-the-Sun Road fahren durften. Um einen Eindruck von der Westseite zu bekommen, fuhren wir kurz ein Stück in den Park. Für ein paar Fotos hielten wir an einem Aussichtspunkt und machten tolle Bilder. In Whitefish angekommen steuerten wir als Erstes den Supermarkt an, um für die nächsten Tage einzukaufen. Whitefish ist ein kleines, verträumtes Örtchen, in dem man sich gerne aufhält. Da es schon den ganzen Tag leicht regnete und nicht nach Besserung aussah, beschlossen wir weiter nach Norden zu fahren. Auf der Karte hatten wir den Lake Koocanusa entdeckt und wollten zu dem dort anliegenden Rexford Bench Campground fahren.

Schwarzbär auf dem Bench Campground

Ein Schwarzbär spaziert über den Campground

Rexford Bench Campground am Koocanusa Lake

Idyllische Stellplätze am Rexford Bench Campground

Lake Koocanusa

Der Campground ist ein einsamer Platz, der einem die Natur noch ein Stück näher bringt. Am Eingang trafen wir direkt auf de Campgroundwart, der uns freundlicherweise Holz für unser Lagerfeuer überließ. Wir sollten so viel nehmen, wie wir brauchten. Perfekt, denn die Temperaturen wurden immer frischer. Vom Campingplatz aus starten kleine Wanderwege, die durch Schilder gekennzeichnet sind. Nach der langen Fahrt wanderten einige von uns zum nahe gelegenen See, dem schönen Lake Koocanusa. Wir freuten uns sehr über „unseren“ See. 😉

Wegweiser zum Lake Koocanusa

Auf zu „unserem“ See 🙂

Lake Koocanusa in Montana

Der schöne Lake Koocanusa

Im Anschluss bereiteten wir das Abendessen zu. Es gab Spaghetti Bolognese. Nach dem leckeren Essen versammelten wir uns um das Lagerfeuer und ließen uns unseren Nachtisch, leckere S’mores, schmecken. Mitten im Wald, umgeben von totaler Ruhe und in völliger Dunkelheit fielen uns die gruseligsten Geschichten ein, die jeder zum Besten gab. Campgroundfeeling pur!

 

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28.Juni 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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