Wir erkunden den Banff National Park

Moraine Lake im Banff National Park

Ausflug zum Moraine Lake

Zurück nach Kanada in den Banff National Park

Am nächsten Tag frühstückten wir wie jeden Morgen draußen. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit, bevor es weitergehen sollte, und nutzen diese für einen kurzen Spaziergang zum See. Es gab einen ausgeschilderten Trail, mit zahlreichen interessanten Hinweisschildern zur hiesigen Tier- und Pflanzenwelt. Nach der Rückkehr ging es dann auch direkt los, denn wir hatten eine längere Fahrt bis zum Banff National Park vor uns. Vorher mussten wir allerdings noch zur Dumpingstation. Hier überraschte uns eine grasende Herde von amerikanischen Rehen. Bereits nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir die kanadische Grenze. Die Einreise nach Kanada dauerte nicht einmal 10 Minuten. Wir wurden dort vom sonnigen kanadischen Wetter begrüßt. Vorbei an tollen Berg-und Seenlandschaften ging es für uns nach Fort Steele. Im Fort Steele Freilichtmuseum fühlt man sich direkt in das 19. Jahrhundert zurückversetzt. Wir bummelten durch die Straßen und kamen uns tatsächlich wie die Goldsucher aus dem vorletzten Jahrhundert vor.

Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter Richtung Norden, wo wir bald den Columbia Lake erreichten – ein wunderbarer Fotostopp für tolle Panoramafotos. Weiter ging es auf dem Highway 95 bis nach Radium Hot Springs. Die heißen Quellen liegen etwas oberhalb vom Ort. Nach nur 5 Minuten Fußweg erreichten wir die heißen Quellen. Leider hatten wir nicht mehr ausreichend Zeit um eine entspanntes Bad zu nehmen. So blieb uns nur der Blick hinunter in den Pool mit dem Gedanken an entspannte Minuten in wunderbar warmen Quellwasser …

Columbia Lake, British Columbia

Der riesige Columbia Lake

Fort Steele Museum im Banff National Park

Das historische Fort Steele Freilichtmuseum

Der Kootenay National Park

Wir verließen den Highway 95 und fuhren in nordöstlicher Richtung weiter durch den spektakulären Kootenay National Park. Hier sollte man sich sicher mindestens zwei Tage Zeit nehmen, da viele Wanderstrecken und einmalig gelegene Campingplätze angeboten werden. Natur pur in einem der schönsten kanadischen Nationalparks. Über den Trans Canada Highway und den Icefields Highway erreichen wir unser nächstes Ziel, den Mosquito Creek Campground im Banff National Park. Dieser Campingplatz liegt ca. 24 Kilometer nördlich von Lake Louise und ist ein perfekter Ausgangspunkt um die südlichen Rocky Mountains zu erkunden. Auch an diesem Abend durfte ein Lagerfeuer natürlich nicht fehlen. Während Tilo und Andreas das Feuer schürten, bereite der Rest der Truppe das Abendessen vor. Bei einem leckeren Teller Spaghetti und einem Glas Rotwein ließen wir den Tag gemütlich am Feuer ausklingen.

Wohnmobilkolonne auf einem highway in British Colombia

Unterwegs auf dem Icefields Highway

Mosquito Creek Campground im Banff National Park

Am malerischen Mosquito Creek Campground

Herrliche Seen

Der nächste Morgen startete nicht ganz planmäßig. Der Slide-out eines unserer Fahrzeuge lies sich nicht mehr bewegen. Eine super Gelegenheit, den Service von CanaDream zu testen. Wir erreichten direkt telefonisch einen kompetenten Mechaniker und nach kurzer Analyse war der Fehler schnell behoben. Ein Kabel hatte sich gelöst und damit den Slide-out bewegungsunfähig gemacht. Nach erfolgreicher Reparatur ging es weiter zum nördlich gelegenen Peyto Lake. In der Nacht fiel der erste Schnee in den Rockies, sodass die Bergspitzen alle weiß waren. Zum Peyto Lake wandert man über einen Waldweg. In der klaren kalten Morgenluft duftete es nach Tannen, eine tolle Stimmung, fast ein wenig weihnachtlich. Kurz vor 9 Uhr sind nur wenige Besucher am See unterwegs und man hat die Natur fast für sich allein. Mit Glück trifft man hier auf Murmeltiere.

Vom Peyto Lake ging es über den Icefields Parkway nach Lake Louise. Die Strecke bietet atemberaubende Ausblicke. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center waren wir gespannt auf die beiden weiteren spektakulären Seen, den Lake Louise und den Moraine Lake. Der Moraine Lake war unser nächstes Ziel. Je früher man diesen Besichtigungspunkt ansteuert, desto weniger Besucher trifft man. Als kleine Stärkung gab es Kaffee und leckere Muffins in der Moraine Lake Lodge im Banff National Park. An dem eisblauen Bergsee kann man sich einfach nicht sattsehen. Einen super Panoramablick auf den gesamten See inmitten der Berge bietet ein kleiner Aussichtspunkt, zu dem man kurz wandert. Wunderbar! Hier wollen wir am liebsten den ganzen Tag bleiben. Ein zwanzigminütiger Weg führte uns danach zum dritten Bergsee des Tages, dem vielleicht Bekanntesten der drei Seen, den Lake Louise. Auf einem großzügigen Parkplatz für Wohnmobile ist für reichlich Platz für die Besucher gesorgt.

Peyto Lake in Alberta

Blick auf den Peyto Lake vom Bow Summit

Moraine Lake in Alberta

Der kristallklare Moraine Lake

Nach einer kurzen Besichtigung des Fairmont Hotels Chateau Lake Louise, welche malerisch direkt am Ufer des Sees liegt, fuhren wir weiter zum bekannten Skigebiet Lake Louise. Hier findet jedes Jahr ein alpiner Skiweltcup statt. Wir konnten uns die Talstation im Stil eines riesigen Blockhauses ansehen – in ein paar Monaten würde hier die Piste für den Weltcup verlaufen …

Dinner in Banff

Mit ausreichend Zeit sind wir danach über den alternativen Highway 1 nach Banff gefahren. Eine kleine Panoramaroute, die an vielen kleinen Lodges, Campingplätzen und Ausgangspunkten für Wanderwege vorbei führt. Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir Banff und unseren nächsten Campingplatz, den Tunnel Mountain Campground. Dieser Campground liegt etwas außerhalb und oberhalb von Banff und bietet alles, was man für die letzte oder aber erste Nacht im Camper benötigt. Es gibt Full-Hook-Up-Stellplätze und einen tollen Blick auf die umliegenden Berge.

Lake Louise in Alberta

Der schöne Lake Louise

Tunnel Mountain Trailer Court, Alberta

Tunnel Mountain Campground

Vor einem Abendessen bei sehr guten Freunden von CANUSA nutzen wir die Gelegenheit durch Banff zu fahren und auch das historische Banff Springs Hotel und die Upper Hot Springs anzusehen. Von beiden hat man eine wunderbare Aussicht auf den Ort. Für einen weiteren Höhepunkt hat die Zeit leider nicht mehr gereicht: Mit der Banff Gondola auf den Sulphur Mountain fahren, um einen fantastischen Rundumblick über die Rocky Mountains im Banff National Park zu ergattern. Wir nahmen es uns fest für den nächsten Besuch vor. Nach einem schönen Abend schliefen wir mit etwas Wehmut bei dem Gedanken an unsere letzte Nacht in „unserem“ Camper ein.

 

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4.Juli 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


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