Der Badlands National Park

Badlands Nationalpark, South Dakota

Wanderung durch den Badlands Nationalpark

Die Angostura Recreation Area – direkt am See zum Schwimmen

Am nächsten Tag waren wir wieder sehr früh wach und genossen den Morgen. Im Wohnmobil hat man einfach immer alles dabei – was will man mehr? Nachdem wir gefrühstückt hatten, fuhren wir wieder los und hatten eine etwas längere Strecke auf dem Plan, schließlich wollten wir den Badlands National Park ansteuern, auch wenn es bis dahin noch ein wenig dauerte. Nach einer guten Stunde mussten wir erst mal tanken und nutzten die Zeit auch noch dafür, ein wenig Gymnastik zur Lockerung zu machen – auch wenn es wirklich sehr bequem war, in diesem Camper zu sitzen. Schon im Laufe des Vormittags erreichten wir das nächste Ziel, die Angostura Recreation Area.

Es war für uns ein wunderbarer Platz, um eine Pause zu machen, denn dort waren wir direkt an einem See inmitten des ansonsten ausgetrockneten Gebietes. Das Wasser fanden wir herrlich erfrischend, es war bei mittlerweile knapp 30 Grad Außentemperatur ein richtiger Genuss! Wir konnten uns gar nicht sattkriegen am blauen, klaren Wasser und plantschten und kreischten wie die kleinen Kinder. Danach holten wir unsere Campingstühle heraus, etwas zu essen sowie zu lesen und machten es uns am breiten Strand ganz bequem. Es waren nur wenige Leute da, dorthin verirren sich offenbar nicht so viele. Insgesamt gingen wir gleich dreimal schwimmen, bevor wir dann weiter zum Campingplatz für die nächste Nacht fuhren.

Schwimmgelegenheit in der Angostura Recreation Area

See an der Angostura Recreation Area

Sonne genießen am See

Mittagspause am Strand

Der KOA White River, war nur noch wenige Meilen entfernt. Dort konnten wir das erste Mal auch einen Wasseranschluss nutzen, obwohl wir bis dahin gar nicht viel verbraucht hatten. Ich konnte Nini und Kathi gerade noch bitten, Strom- und Wasserversorgungen anzuschließen, danach versanken die beiden im Online-Land, denn es gab für sie endlich wieder Wi-Fi! Die beiden waren erst mal nicht mehr ansprechbar, schließlich beschäftigten sie sich damit, bei WhatsApp und Snapchat zu posten, was das Zeug hielt. Ich ging dann lieber in den Pool, es war einfach richtig heiß draußen, die Temperaturen lagen bei mehr als 35 Grad. Selbst die gute Klimaanlage in unserem Wohnmobil kam kaum dagegen an. Sogar den Mädels wurde es an ihren Handys irgendwann zu warm, sie gingen dann auch lieber in den Pool. Das war wirklich ein Genuss! Am Abend kochten und brutzelten wir wieder ein leckeres Abendessen. Für ein Lagerfeuer auf dem Stellplatz war es uns aber noch immer zu warm. Nach dem Essen ging es für die Mädels im Internet weiter, während ich mich gemütlich hinsetzte und ein wenig las. Am nächsten Tag sollte es dann in den Badlands National Park gehen, wir freuten uns schon sehr darauf!

Den Badlands National Park erkunden

An diesem Tag hatten wir – rein theoretisch – nur rund zehn Meilen zu fahren, denn der nächste Campingplatz war für uns der Cedar Pass Campground im Badlands National Park. Aber erst mal fuhren wir daran vorbei, denn wir wollten ja diesen wunderschönen Park erkunden. Nach einem Halt am Visitor Center – wo wir wieder einen sehr informativen Film und eine anschauliche Ausstellung sehen konnten – fuhren wir auf der Badlands Loop Road. Die Strecke zieht sich durch den ganzen Park und hat schöne Aussichtspunkte sowie viele kleine Trails zum Wandern zu bieten. Wir hielten immer wieder an und konnten die Farben des Parks so richtig genießen, vor allem, weil die Sonne nun wunderbar schien. Die Landschaft fanden wir atemberaubend und konnten uns gar nicht sattsehen an den Farben und Lichtspielen, die die Canyons und tiefen Einschnitte immer wieder aufleuchten ließen. Wir trödelten herum und genossen die Landschaft.

Canyon im Badlands National Park

Atemberaubende Canyons und tolle Ausblicke

Die Landschaften des Badlands National Park

Der Badlands National Park

Trotzdem waren wir recht früh zurück auf dem Campingplatz, der traumhaft schön mit Blick auf den Park und die eindrucksvollen Berge lag. Am Nachmittag zog dann ein ungemütliches Wetter auf, der Wind fegte durch die Landschaft und das Wohnmobil wackelte. Die Mädels fanden es toll, weil es so gemütlich war. Nachdem es sich erst mal ziemlich verdunkelte und stark regnete, war nach einer Viertelstunde wieder alles vorbei und die Sonne kam raus. Sie leuchtete den im Hintergrund immer noch furchterregend dunklen Himmel an und hatte dann natürlich auch einen wunderschönen Regenbogen zu bieten. Am späteren Abend konnten wir auch noch einen spektakulären Sonnenuntergang erleben. Unser nächster Platz für die Nacht war dann der Cedar Pass Campground, der wirklich eine richtig tolle Aussicht zu bieten hatte – es handelte sich um einen der schönsten Plätze auf unserer Reise. Am Abend waren wir ganz müde und legten uns schon um kurz nach neun hin. Nini blieb aber noch wach und konnte etwas ganz Besonderes sehen: es war eine Nacht der Sternschnuppen! Auch wenn der Himmel immer wieder etwas bewölkt war, konnte sie ganz viel sehen. Auch die Milchstraße konnte man sich mit bloßen Augen sehr gut anschauen! Der Sternenhimmel ist hier immer so schön, weil es so gut wie kein künstliches Licht gibt, was dabei stören könnte.

Herannahendes Unwetter am Cedar Pass Campground

Kurzes Gewitter über dem Cedar Pass Campground

Umgeben von schönster natur: Cedar Pass Campground

… und kurz danach schönster Sonnenschein

 

 

 

 

 

 

 

 

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19.Januar 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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