Das erste Ziel: Der Jackson Lake State Park

Wohnmobil 23-26 von Road Bear

Unser Wohnmobil von Road Bear auf dem Weg zum Jackson Lake State Park

Die Wohnmobilübernahme

Wir waren wieder ziemlich früh wach, denn der Jetlag hatte uns noch immer im Griff, und auch aufgeregt, weil wir uns sehr auf unsere „Home away from Home“-Aktion für die nächsten drei Wochen freuten. Nini und Kathi, die beiden Mädchen, kannten sich schon mit Wohnmobilen aus und wussten, was vor ihnen lag – die Vorfreude war riesig! Das erste Ziel unserer heutigen Etappe sollte der Jackson Lake State Park sein.

Nachdem wir wieder im selben Lokal in Denver wie am Vortag gefrühstückt haben, nahmen wir ein Taxi und machten uns auf den Weg zu Road Bear RV. Die Fahrt dorthin dauerte weniger als zwanzig Minuten. Nachdem wir angekommen waren, füllten wir erst mal die Papiere aus. Es gab aber nicht mehr so viel zu tun, weil wir vorher schon online einchecken konnten. Da gerade ziemlich viel los war, dauerte es noch etwas, um das Wohnmobil zu bekommen. Aber es störte uns nicht besonders, schließlich lagen ja drei schöne Wochen Urlaub vor uns! Wir wurden dann sehr ausführlich und auf Deutsch über den Camper informiert. Und auch wenn gerade so viel los war, nahmen sich die Mitarbeiter von Road Bear RV viel Zeit, um alles genau zu erklären. Die Leute dort wollten sicherstellen, dass man sich unterwegs richtig gut fühlt – wir fanden den Service sehr gut!

Inneneinrichtung vom Motorhome 23-26 von Road Bear

Praktische Einrichtung in unserem fahrbaren Zuhause

Abgetrenntes Schalfzimmer im Road Bear Wohnmobil

… mit kuscheligem Schlafzimmer und viel Komfort

Der Jackson Lake State Park

Zunächst fuhren wir dann zum Einkaufen, um die wichtigsten Sachen für die nächsten drei Wochen zu holen. Der richtig große Einkaufswagen lief fast über, so viel besorgten wir für unsere Fahrt. Wir luden all die Sachen in das Wohnmobil, sortierten alles in Ruhe ein und fuhren dann los! Wie immer, so hatte ich auch dieses Mal wieder Respekt am Anfang der Fahrt, aber schon nach zehn Minuten waren wir auf dem Highway und ich konnte mich ganz schnell wieder entspannen. Das Wohnmobil ließ sich wirklich ganz leicht fahren! Wir drehten die Musik auf, schalteten die Klimaanlage an – es war ja ziemlich heiß draußen – und genossen den Beginn der Tour. Am späteren Nachmittag erreichten wir den Jackson Lake State Park, wo sich der erste Campground unserer Reise befand. Wir bekamen einen Platz direkt am See und konnten einen tollen Ausblick genießen. Was wir als Erstes gemacht haben? Wir zogen uns die Badesachen an und sprangen gleich ins Wasser! Es war genau das Richtige nach der Übernahme, dem Einkaufen und der Fahrt. Wir waren uns einig: Am nächsten Morgen wollten wir gleich noch mal dort schwimmen. Nach einem leckeren Abendessen mit Salat und Nudeln ließen wir uns von der herrlichen Stille, die nur von ein paar Zikaden unterbrochen wurde, in den Schlaf bringen …

Voller Einkaufwagen im Walmart

Großeinkauf mit viel Spaß im Walmart

Jackson Lake State Park Sonnanaufgang

Sonnenaufgang am Jackson Lake

Zum Campingplatz am Lake Minatare State Recreation Area

Die Nacht war angenehm kühl, nach der Hitze des Tages tat es uns richtig gut. Wir konnten sogar problemlos auf die Klimaanlage im Wohnmobil verzichten. Nachdem wir gemütlich gefrühstückt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren zum Scotts Bluff National Monument. Es handelt sich um einen sehr bedeutsamen Punkt auf dem Weg der frühen Siedler, die sich von Missouri aus nach Oregon begaben – sie mussten damals 2000 Meilen zu Fuß hinter sich bringen. In dem dortigen Visitor Center konnten wir uns viel anschauen, um mehr über die Strapazen, Herausforderungen, Probleme, aber auch über die Errungenschaften der damals nach Westen ziehenden Siedler zu erfahren. Es gab auch viele Informationen über den berühmten Old Oregon Trail.
Vom Shuttle-Bus ließen wir uns nach oben auf die Klippen fahren. Mit dem Wohnmobil wäre das nicht möglich gewesen, weil die Tunnel zu niedrig sind. Oben spazierten wir dann auf den kurzen Wanderwegen, genossen die absolut traumhaften Ausblicke und machten ganz viele tolle Fotos. Nach einer Stunde holte uns der Shuttle-Bus von dort oben wieder ab, genau so, wie wir es vereinbart hatten. Als wir dann wieder unten angekommen waren, machten wir noch ein kleines Picknick direkt am Wohnmobil und fuhren anschließend weiter zu unserem nächsten Campingplatz. Wir steuerten den Lake Minatare an, der sich in der gleichnamigen State Recreation Area befindet. Dort konnten wir wieder baden, duschen und einfach das Campingleben genießen. Wir hatten einen Platz direkt unter den Bäumen, weshalb es angenehm schattig war.

Sonnenaufgang am Jackson Lake

Traumhafter Bilck vom Stellplatz auf den See

 

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13.Januar 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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