Chicago: Die abwechslungsreiche Windy City

Chicago-The Bean
Unsere Reise begann in Hamburg, von wo aus wir über Frankfurt hinüber nach Chicago flogen. Nach einem ruhigen neunstündigen Flug landeten wir in der Windy City, wie die Stadt im Volksmund auch genannt wird. Vom Terminal 3 aus haben wir die CTA – so heißt das dortige Verkehrsunternehmen – genommen, und waren eine Stunde später in der Innenstadt. Als Erstes steuerten wir unser Hotel für die nächsten drei Nächte an, das Essex Inn am Grant Park . Dieses Drei-Sterne-Hotel liegt sehr praktisch im South Loop und ist vom Preis- Leistungs-Verhältnis her nicht zu toppen. Direkt gegenüber liegt der Millennium Park und lädt zu Spaziergängen ein, und einen Block weiter befindet sich die Blueskneipe Chicagos: Buddy Guys’ Legends. Hier sollte man auf jeden Fall einen Abend verbringen und die Atmosphäre genießen. Nach der langen Reise gingen wir am frühen Abend gen Downtown, um uns die Beine zu vertreten. Wir liefen durch die Straßen des Stadtteils The Loop, und bei Macy’s konnten wir auch gleich unsere ersten Einkäufe erledigen … Dann gönnten wir uns noch ein leckeres Abendessen im Bennigan’s, einem typischen Pub, und fielen danach hundemüde ins Bett. Durch die sieben Stunden Zeitverschiebung waren wir schon früh wach und frühstückten im zwei Blocks entfernten Mei’s Kitchen, das für 12 Dollar ein tolles Buffet bietet. Unser Tipp: Beim Café Bongo Room (vier Blöcke vom Essex Inn entfernt) gibt es übrigens hervorragende Pancakes – yummy! Bei Sonnenschein schlenderten wir durch den Grant Park und staunten über die Buckingham Fountain. Danach ging es weiter entlang des Lake Michigan, wo wir die schöne Aussicht auf den Hafen und den Navy Pier genossen. Recht bald erreichten wir den berühmten Millennium Park, der direkt an den Grant Park anschließt. Dort befindet sich die Cloud Gate – oder wie die Chicagoer sagen: The Bean. In der Skulptur spiegelt sich die Umgebung wider, und wir sind so fasziniert, dass wir unzählige Fotos machen – Kunst, die Groß und Klein Spaß gleichermaßen macht! Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Crown Fountain, sie besteht aus zwei Glastürmen, die ständig mit Wasser überspült werden und mit LED-Screens ausgestattet sind. Dort werden ständig Porträts von rund tausend Bewohnern der Stadt gezeigt – einfach toll!

Chicago-Buckingham Fountain   Chicago-Navy Pier

Nach unserer Mittagspause nutzten wir das tolle Wetter für eine eineinhalbstündige Bootstour mit Wendella Sightseeing Boats. Es ging über den Chicago River, von wo wir viele architektonische Highlights sehen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben konnten. Wir fuhren auch hinaus auf den Lake Michigan – der Blick auf die Skyline ist von dort aus grandios. Der Anleger, von dem aus die Tour losgeht, befindet sich an der Michigan Avenue Bridge, einer der rund fünfzig Zugbrücken der Stadt. Fotomotive gibt es hier viele, zum Beispiel das Wrigley Building, das als Hauptsitz für die bekannte Kaugummi-Marke gebaut wurde, und gegenüber das schöne Gebäude der Stadtzeitung Chicago Tribune. Der Tribune Tower hat eine besondere Außenfassade: Korrespondenten haben von ihren Reisen kleine Artefakte mitgebracht, die hier befestigt wurden, darunter Reste der Berliner Mauer, Steine von Notre-Dame de Paris und Teile des Taj Mahal. Hier beginnt auch die bekannte Magnificent Mile, kurz auch Mag Mile genannt. Die 1,6 Kilometer lange Straße ist die Shoppingmeile von Chicago. Unsere Kreditkarte fing an zu glühen, und ehe wir uns versahen, war es schon Abend … Der dritte Tag unserer Reise begann mit prasselndem Regen, also mussten wir umplanen. Nach einem ausgiebigen Frühstück entschlossen wir, das nahe gelegene Field Museum of Natural History zu besuchen – und wurden nicht enttäuscht! Auf fünf Ebenen wird eine Vielzahl an Ausstellungstücken gezeigt, unter anderem präsentiert sich hier Sue, das größte und am besten erhaltene Skelett eines Tyrannosaurus Rex. Das Museum eignet sich sehr gut für Familien, da vieles interaktiv dargestellt wird. Am Abend genossen wir eine leckere Pizza und ein kühles Bier bei Lou Maltini’s Pizzeria, wo man die berühmte Chicagoer Deep Dish Pizza bekommt. Man streitet sich übrigens noch immer mit Giordano’s darum, wer den nun diese berühmte Pizza erfunden hat …

Chicago-Skelett im Field Museeum   Chicago-Skyline mit Willis Tower

Fazit: Chicago ist eine tolle, saubere Stadt mit unterschiedlichster Architektur und vielen Kunstwerken und hat für jeden Geschmack ein großes Angebot an Aktivitäten zu bieten. Da wir einige Highlights wie das John Hancock Center, den Willis Tower oder den Navy Pier nicht mehr geschafft haben und auch keine Radtour am Lake Michigan machen konnten, kommen wir bestimmt mal wieder hierher. Es lohnt sich auf jeden Fall!

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21.Mai 2014  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Chicago: Die abwechslungsreiche Windy City”

  1. Gerd Freund sagt:

    Infos zu Chicago, mfg Helga

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