Cat Island – 4 Nächte im Paradies

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Das Greenwood Beach Resort liegt im Südosten von Cat Island – sonst liegt hier nicht viel. Und das finden wir gut so! Waldemar und Anne, die das Resort 1992 übernommen haben, sowie Jule, die derzeitige Praktikantin, empfangen uns herzlich. Die Anlage sieht einfach toll aus.

Klein, bunt und liebevoll verziert mit zahllosen Conch-Muscheln, Treibgut vom Strand und den von Anne gemalten karibischen Bildern. Wir beziehen die Zimmer: Es ist alles sauber, aber sehr einfach ausgestattet. Doch uns stört das keineswegs, denn alles andere hier verdient deutlich mehr als zwei Sterne, vor allem die Gastfreundlichkeit, die uns jetzt schon begegnet.

Dem zehn Kilometer langen Sandstrand, der bei bestimmtem Lichteinfall manchmal von den feinsten Bruchstücken der Conchs und anderer Muscheln rosa schimmert, können wir nicht widerstehen. Kaum sind wir eingerichtet und haben uns im Resort orientiert, brechen wir auch schon zu einem ersten Strandspaziergang auf. Wir gehen in Richtung Osten. Und so lange wir auch im klaren, türkisblauen Wasser dahinschlendern – es begegnen uns weder Menschen noch sehen wir Häuser oder sonstige Zeichen der Zivilisation, wundervoll!

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Zum Abend trifft man sich hier an der Bar, ab 19 Uhr werden kleine Appetizer gereicht. Dazu trinken wir ein original bahamaisches Kalik-Bier – und das schmeckt sogar! Es ist Selbstbedienung angesagt, die Bar steht jedem Gast den ganzen Tag über zur Verfügung. Wir können uns am Bier, Wein und an den Softdrinks bedienen und tragen einfach auf einem Zettel ein, was wir genommen haben. Abgerechnet wird dann beim Check-out. Und zur Krönung gibt es alle Zutaten für tropische Cocktails, die wir uns ebenfalls selbst mixen können. Diverse Cocktail-Rezeptbücher stehen zur Wahl und wir begeistern uns ganz typisch für einen Bahama Mama!

Und dann gibt es etwas zu essen. Das Dinner wird als Buffet angeboten. Fast jeden Tag gibt es etwas Frisches aus dem Meer: die berühmten und in den verschiedensten Zubereitungsarten leckeren Conch-Muscheln sowie Fisch jeder Couleur. Auf der Terrasse klingt unser erster Bahamas-Abend mit diesem wunderbaren Abendmahl und zwei, drei Kalik aus: Erholung pur!

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Um 6:30 Uhr stehe ich normalerweise höchst ungern auf. Hier gelingt mir das gleich zweimal. Am einsamen Strand geht über dem Meer am Horizont die Sonne auf und taucht den Himmel und die Landschaft in die schönsten Farben. Ganz schnell wird es auch sehr warm, sodass wir uns beim Morgenspaziergang schon die Füße in der lauen Brandung kühlen. Zum Frühstück gibt es ein kleines Buffet und dazu auf Wunsch auch French Toast, Omelette, Pancakes und mehr. Und das auf der Terrasse mit Blick auf den Atlantik, toll, toll, toll! Hier und am Strand genießen wir den Tag und das Nichtstun. Am Nachmittag kehren die Fischer mit ihrem kleinen Schaukelboot vom Fischen zurück. Gefischt wird hier übrigens nicht mit Angel oder Netz, sondern mit Tauchausrüstung und kleinen Harpunen. Die Fische (hauptsächlich unterschiedliche Sorten Grouper) sind entsprechend groß und einige schillern in den buntesten Farben. Und schmecken tun sie natürlich auch.

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Am Nachmittag des dritten Tages fährt uns Waldemar mit seinem Pick-up zum Healing Pond. Dieser See liegt etwa zehn Minuten vom Greenwood Beach Resort entfernt, mitten im grünen Dickicht. Nur zwei Häuser sind von hier aus weit entfernt auf der anderen Seite des Sees über dem Ufer zu sehen. Kein Mensch weit und breit. Waldemar überlässt uns ein Handy, denn normale Netze lassen sich hier nicht empfangen (wie schön!). Damit können wir Bescheid geben, wenn wir abgeholt werden möchten. Und nun der spannende Teil: Der Salzgehalt in diesem See ist unglaublich hoch. Nicht so hoch wie im Toten Meer, der Effekt ist dennoch erstaunlich. Wir tapsen vorsichtig durch den lehmigen Untergrund (ihm werden heilende Kräfte zugeschrieben, wenn man sich damit einreibt) ins Wasser und können nicht anders, als uns kaputtzulachen. Schwimmen ist hier kaum möglich, alle Körperteile schweben an der Wasseroberfläche. Aber dümpeln kann man hervorragend. Ein super Erlebnis – danke an Waldemar für diesen echten Geheimtipp!

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17.Juni 2011  Rubrik: Aktuellster Beitrag, Bahamas-Reisen  Autor:


Ein Kommentar für “Cat Island – 4 Nächte im Paradies”

  1. tilo sagt:

    Und wieder ein toller Bericht zum Paradies!

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