Cape Hatteras im Süden der Outer Banks

Bootstrip durch den Roanoke Sound

Derfinausschau auf Charter-Jacht Miss Hattaras

„It’s all about fun!“ – das Cape Hatteras Lighthouse, Bootstour und mehr

In unserem Reiseplan stand das Motto des heutigen Tages: „It’s all about fun!“. Und so waren wir dann auch alle guter Dinge und erwartungsfroh, als wir uns beim Frühstück trafen. Danny war auch an diesem Tag wieder unser Fahrer und Guide. Diesmal war er ganz besonders enthusiastisch, denn es ging in seine Heimat, nach Hatteras Island, ganz im Süden der Outer Banks. Von dem Ort Hatteras aus ging es nur per Fähre weiter nach Süden, entweder nach Ocracoke Island oder zum Festland, welches hier jedoch schon 19 Meilen weiter westlich liegt. Unser erstes Ziel auf Hatteras Island war das Cape Hatteras Lighthouse.

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Das Cape Hatteras Lighthouse

Die Insel selbst ist rund 40 Meilen lang. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch kurz am Cape Hatteras KOA Campground, der einen sehr schönen Eindruck macht und Full Service bietet. Es gibt dort einen großen Außenpool, einen Spielplatz, einen Shop und mehr. Die Insel ist an dieser Stelle übrigens so schmal, dass man auf der Atlantikseite den Sonnenaufgang am Strand und auf der anderen Seite den Sonnenuntergang vom Campground aus sehen kann. Der Strand ist auch hier, wie überall auf der Insel, großartig. Wir fuhren noch ein Stückchen weiter und erreichen die wahrscheinlich größte Zuckerstange der Welt – das Cape Hatteras Lighthouse. Der 1870 gebaute Leuchtturm ist spiralförmig angemalt und mit seinen 59 Metern Höhe recht beeindruckend. Besonders dann, wenn man die 248 Eisenstufen emporklettert. Von hier hat man einen tollen Blick über die gesamte Insel und kann bei klarem Wetter sogar das Festland sehen. Wir hörten natürlich auch wieder viele Geschichten von Danny, in denen es um den Leuchtturm ging. Einige kamen uns wahr vor, andere eher weniger. Wahr ist aber, dass der ganze Turm aufgrund der Küstenerosion einige Hundert Meter ins Inselinnere verlegt werden musste. Wie genau das gemacht wurde, lässt sich im Visitor Center herausfinden. Nur ein kleines Stückchen die Straße zurück befindet sich der Cape Hatteras National Seashore, der von Dr. Beach letztes Jahr zum Top-6-Strand Nordamerikas gekürt wurde. Wir testeten die schöne Brandung und konnten das Urteil bestätigen. Wenn wir dann noch ein Surfbrett dabeigehabt hätten … Aber etwas Bodysurfing machte auch schon richtig gute Laune! Auf jeden Fall ist es eine schöne Kombination: einen Leuchtturm besichtigen und danach an den Strand gehen.

Cape Hatteras Lighthouse auf den Outer Banks

In luftiger Höhe auf dem Cape Hatteras Lighthouse

Hatteras National Seashore von Dr. Beach gekürt

Toller Strand: Cape Hatteras National Seashore

Mit dem Kajak den Roanoke Sound erkunden

Zunächst gingen wir noch ins Quarterdeck Restaurant. Auch dort waren wir wieder überrascht, weil es eine gute, kreative Küche gibt, auch wenn wir auf den ersten Blick vielleicht nur einen Burger und Fritten erwartet hätten. Die Empfehlung des Tages waren Crab Meat Burritos, die uns hervorragend schmeckten. Nach dieser Stärkung hatten wir eine Verabredung bei A. S. Austin’s, einem Ausrüster für Wassersport in Hatteras Village. Dort kann man neben Kajaks, Surfboards, Boards zum Stand up Paddling und Equipment zum Angeln auch entsprechende Kurse und Touren buchen. Wir hatten das Glück, mit Eddie eine Kajak-Tour auf dem Roanoke Sound zu machen. Das ist die dem Festland zugewandte Seite der Insel, die überall von Wasserwegen durchzogen ist. Das Wasser ist hier sehr ruhig und auch nur maximal einen Meter tief. Von der Wasserseite aus hat man Einblicke in das Leben der Menschen hier und ihre tollen Häuser direkt am oder eher auf dem Wasser. Nach knapp zwei Stunden kehrten wir zurück, sprangen kurz in Dannys Bus und fuhren zum Fishing Pier von Hatteras Island. Dort liegen zahlreiche Fischerboote, die man komplett chartern oder mit denen man auch an einer Angeltour teilnehmen kann. Neben Wassersport wie Surfen und Kiten ist Hatteras bekannt für seine hervorragenden Möglichkeiten zum Angeln. Eine der größeren Charter-Jachten ist die Miss Hatteras, bei der wir an Bord gingen, um nach Delfinen Ausschau zu halten, die am Morgen noch hier gesichtet wurden. Die Delfine machten sich zwar rar, aber mit dem Schiff gemächlich zu schippern, war trotzdem ein schönes Erlebnis.

Miss Hatteras Jacht auf den Outer Banks

Die elegante Miss Hatteras

Mit dem Kajak den Roanoke Sound erkunden

Seakajaking auf dem Roanoke Sound

Im Hafen den „Catch of the Day“ genießen

Als wir wieder im Hafen von Hatteras Village einliefen, kehrten auch gerade diverse andere Fischerboote von ihren Angelausflügen zurück. Direkt am Pier konnten wir zusehen, wie der Fang gesäubert und filetiert wurde. Zumindest den einen Mahi Mahi haben wir später als „Catch of the Day“ im angrenzenden Breakwater Restaurant lecker gegrillt zu uns genommen. Frischer geht es nicht! Hatteras Village liegt an der südlichen Spitze von Hatteras Island, sodass man von hier aus zum Beispiel am nächsten Morgen mit der Fähre weiter ans Festland gen Süden fahren könnte. Ausklingen ließen wir den Tag perfekt auf der Dachterrasse des Breakwater Restaurants, welches direkt neben dem Breakwater Inn liegt. Hier genossen wir mit einem leckeren Drink wieder einen perfekten Sonnenuntergang und anschließend den vorhin noch live bestaunten „Catch of the Day“. Danach fuhr uns Danny wieder zurück nach Kill Devil Hills.

Sonnenuntergang im Hatteras Village

Toller Sonnenuntergang im Hafen von Hatteras Village

Cocktail in Breakwater

Sundowner im Breakwater Restaurant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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14.Juli 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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