Cape Cod: viel Ruhe und einsame Strände

Cape Cod, Chatham Lighthouse

Nach den aufregenden Tagen in New York machten wir uns auf den Weg nach Cape Cod, der berühmten Halbinsel im Südosten von Massachusetts – eine Gegend, die viel Ruhe und Entspannung verspricht. Am Vormittag holten wir unseren Mietwagen in der Station von Alamo ab, und nachdem wir unseren Chevrolet Impala in Besitz genommen hatten, galt es, Manhattan hinter uns zu lassen. Mit dem Navi war es glücklicherweise ganz leicht, den richtigen Weg durch die riesige Stadt zu finden, sodass wir ganz schnell auf der direkten Route nach Cape Cod waren. Für eine gemütliche Autofahrt von Manhattan nach Cape Cod sollte man trotz der recht kurzen Strecke inklusive Pausen etwa 5 bis 6 Stunden einplanen. Ich kann übrigens die Navigon-App für Nordamerika sehr empfehlen. Damit haben wir auch zu den abgelegensten Ecken von Cape Cod gefunden.

Übernachtet haben wir im Red Jacket Blue Water Resort on the Ocean in South Yarmouth. Wir wurden dort herzlich empfangen, und das Personal war sehr zuvorkommend – und wir hatten Glück: Die Rezeptionistin meinte es gut mit uns und gab uns für unseren Voucher ein Upgrade, sodass wir ein Zimmer mit Meerblick bekamen. Unser Zimmer war angenehm groß, hatte ein King-Size-Bett, einen großen Flat-Screen-Fernseher, eine Badewanne sowie eine große Terrasse direkt am Strand. Außerdem verfügt das Hotel über einen Innen- sowie einen Außenpool, einen Whirlpool, eine Strandbar und ein Restaurant mit typisch amerikanischer Küche.

Cape Cod, Strand Herring Cove Cruise America in Massachusetts Cape Cod, Nauset Heigts in Massachusetts

Am ersten Tag auf Cape Cod hat es sich ausgezahlt, dass das Blue Water Resort direkt am rund 2 Kilometer langen Strand liegt – ideal für einen schönen Spaziergang am Vormittag. Hier kann man auch einige für Europäer recht unbekannten Meeresbewohner des Nordatlantiks kennenlernen. In der zweiten Tageshälfte wollten wir die Gegend erkunden und entschieden uns, an die Küste von Chatham zu fahren. Da sich die Route 6 und die Route 28 über ganz Cape Cod hinwegziehen und die Halbinsel nicht allzu groß ist, kann man auch an einem halben Tag einen größeren Ausflug machen. Vom Blue Water Resort sind es gerade einmal 26 Kilometer bis zur Küste von Chatham – eine gemütliche Tour, vor allem, weil die amerikanische Fahrweise recht gemächlich ist. In Chatham sollte man am besten zum Parkplatz an der Main Street fahren (Nummer 37), denn von dort aus kann man bequem den Strand erreichen und mit etwas Glück sogar Robben beobachten.

Es lohnt sich übrigens auch, einen Abstecher zu den Nauset Heights zu machen, wo man zum Abschluss auch noch den Sonnenuntergang in Provincetown genießen kann; beide Orte liegen auf einer Strecke. Die Nauset Heights sind ein langer Abschnitt der Ostküste von Cape Cod, an dem es nicht nur weiße Strände, sondern auch Sandklippen und hohe Dünen gibt – der perfekte Ort für lange Spaziergänge mit viel Ruhe. Auf andere Menschen trifft man hier nur selten. Da die Nauset Heights gut 40 Kilometer lang sind, gibt es mehrere Möglichkeiten, zu Spaziergängen aufzubrechen. Man fährt einfach die Route 6 Richtung Norden (Princetown) und macht bei Gelegenheit einen Abstecher in den Osten. Einen in der Nebensaison besonders einsamen und schönen Strand findet man beim Restaurant Beachcomber of Wellfleet. Der Weg dorthin ist leicht zu finden, und außerdem gibt es hier kostenfreie Parkplätze. Man fährt von der Route 6 rechts in die Long Pond Road, folgt dieser nach rechts auf den Ocean View Drive – schon ist man angekommen.

Cape Cod, Strand Herring Cove in Massachusetts Cape Cod, Chatham Strand Robben

Provincetown liegt ganz im Norden, an der Spitze von Cape Cod und bietet einen gut erreichbaren und schönen Strand, von dem aus man traumhafte Sonnenuntergänge genießen kann. Man folgt der Route 6, bis sie in die Route 6a übergeht. Dort biegt man rechts auf die Province Lands Road, biegt dann direkt links ab und kommt auf eine lange Straße, die direkt am Strand entlangführt und viele Parkplätze bietet. Es lohnt sich, ein gutes Stück zu fahren, damit man am Strand in Richtung Norden spazieren kann. Empfehlenswert ist es auch, schon am späten Nachmittag anzukommen, um vor dem Sonnenuntergang noch einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen. Geht man vom Parkplatz in Richtung Norden, ist man bald fernab der Zivilisation und kann die Dünen und die malerische Strandlandschaft bewundern. Abends versammeln sich am Strand sowohl Einheimische als auch Touristen, um den Sonnenuntergang zu bestaunen – und es lohnt sich wirklich!

Cape Cod, Strand Herring Cove Sonnenuntergang in Massachusetts

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29.Mai 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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