Cannon Beach und Nehalem Bay State Park

Felsen Haystack Rock am Cannon Beach

Haystack Rock am Cannon Beach

An diesem Morgen war Karlotta schon wieder viel besser gelaunt und ohne Fieber – und wir Eltern waren happy! Wir wollten endlich einmal früher loskommen und machten uns ein Frühstück „to go“. Nun fuhren wir auf dem berühmten Highway 101 in Richtung Süden, und kurz vor dem Cannon Beach erreichten wir den auf einer Anhöhe liegenden Ecola State Park. Schon die kurvige Fahrt durch den Regenwald und hinauf in den State Park war toll. Oben angekommen, konnten wir den wohl schönsten Ausblick über die Küste und den Cannon Beach mit seinen vorgelagerten Felsen genießen.

Wir beschlossen, hier oben auch noch auf einen Trail zum benachbarten Indian Beach zu laufen und setzten Karlotta dafür in die Kraxe. Der Weg oberhalb der felsigen Küste führte uns durch den Regenwald, und er war nicht dafür geeignet, ihn mal eben schnell entlangzulaufen: Er war sehr steil, sehr matschig und ziemlich rutschig, teilweise auch eng am Abgrund, also sollte man hier schwindelfrei sein. Nach etwa einer Stunde kamen wir am breiten Strand von Indian Point an und schauten dort den Surfern in den Wellen zu. Karlotta spielte etwas im Sand und war sehr von den vielen freilaufenden Hunden fasziniert. Der Trail ging dann auf der gleichen Strecke wieder zurück. Da ja dies die zu überbrückende Nacht war (der Cannon Beach und alles drumherum war ja voll), fuhren wir zurück in den Ort Seaside (13 Kilometer entfernt). Es ist das älteste Seebad hier an der Küste und sehr zubetoniert, nicht überaus schön und sehr touristisch. Wir aßen dort ein leckeres Eis, schauten einmal an der Promenade vorbei und fuhren dann zum Circle Creek RV Camgground, außerhalb des Ortes gelegen. Auch der war eigentlich schon voll, aber man bot uns auf der Wiese nebenan einen Platz ohne Anschlüsse an, der trotzdem nicht ganz günstig war. Dafür waren aber die Duschen und Toiletten sehr sauber, und es gab es ein Wi-Fi, das wir kostenfrei nutzen konnten.

Cannon Beach Strand

Beeindruckende Felsen am Cannon Beach

Indian Beach Trail im Ecola State Park

Indian Beach Trail

Campingplatz am Cannon Beach

Am nächsten Morgen gab sich das Wetter immer noch sehr bewölkt, aber am Nachmittag sollte es, so sagte man, aufreißen. Bevor wir an diesem Tag zum Cannon Beach fuhren, stoppten wir kurz am kleine Seaside Factory Outlet Center, wo es allerdings für uns keine passenden Geschäfte gab. Wir haben uns sagen lassen, dass die richtig großen Outlet Malls in Lincoln City wie auch in Woodburn sind. Also hoben wir uns die Großeinkäufe für später auf und fuhren gleich weiter nach Cannon Beach. Dort gab es nur zwei Campingplätze: den Cannon Beach RV Campground und den Sea Ranch RV Park, wobei der letztere nicht zu empfehlen war. Der Cannon Beach RV Campground mit seinen rund hundert Stellplätzen entpuppte sich hingegen als gute Lösung. Wir fanden ihn zwar etwas außerhalb des Ortes, konnten ihn aber trotzdem zu Fuß erreichen. Dort gab es saubere Toiletten und Duschen, ein kostenfreies Wi-Fi sowie einen Pool und alle notwendigen Anschlüsse (Wasser, Elektrik und für das Ablassen von Schmutzwasser). Unser Platz war auch schon frei, obwohl wir dort etwas zu früh ankamen – prima!

Fahrradtour zum Strand – und Blick auf den Haystack Rock

Dann schnappten wir unsere Räder und den Hänger und radelten zum Cannon Beach. Witzigerweise trafen wir hier wieder Kays Arbeitskollegen mit Familie aus Seattle – wir hatten sie ja schon zu Beginn der Reise gesehen. Der Ort mit den kleinen Cafés, netten Restaurants und schönen Geschäften hat uns gleich sehr gefallen. In der Cannon Beach Bakery holten wir uns noch schnell leckere Pastries – eine Art Gebäck – und machten uns dann auf den Weg zum Strand. Die Wolken hatten sich verzogen, endlich gab es blauen Himmel und Sonnenschein. Und dann: Wow, was für ein Strand! Sooooo riesig und breit, klasse! Wir hatten einen schönen Platz mit Blick auf den vorgelagerten Felsen Haystack Rock, und Karlotta buddelte ganz glücklich im Sand. Natürlich wollten wir auch endlich mal in den Pazifik gehen, aber nur mit den Füßen – schließlich war es doch noch recht kühl … Was für ein schöner Nachmittag in der Sonne am Strand! Am Abend gab es dann ein leckeres Dinner mit frischen Pazifikkrabben, und wir saßen noch lange am Lagerfeuer.

Cannon Beach

Erste Schritte im frischen Wasser am Cannon Beach

Strand im Nehalem State Park

Nehalem State Park Beach

Erst ins Café, dann zum Nehalem Bay State Park

Am nächsten Morgen wurden wir dann leider mit Regen geweckt – wie gut, dass wir am Abend davor noch so lange draußen sitzen konnten. An diesem Tag wollten wir dann erst mal im Ort Cannon Beach frühstücken. Wir hatten einen Tipp für ein besonders nettes Café mit eigener Kaffeerösterei bekommen: Sleepy Monk Coffee Roasters, etwas am Ortsrand gelegen und sehr zu empfehlen! Es war genau nach unserem Geschmack, hatte kleine Kuschelecken und eine süßer kleine Terrasse mit schönen Adirondack Chairs. Der Regen wollte einfach nicht aufhören, also ließen wir uns viel Zeit für den wirklich sehr leckeren Kaffee und die selbst gemachten Pastries. In Cannon Beach hat es uns sehr gut gefallen, und wir wären auch gern noch eine weitere Nacht geblieben, aber der Campground war ja leider schon ausgebucht. Also fuhren wir weiter in Richtung Süden, immer die Küste entlang. Leider war das Wetter heute so, dass wir teilweise nur 50 Meter weit schauen konnten und somit weder Strand noch Ozean sahen. Das Wetter kann sich dort an der Küste wirklich sehr schnell ändern, daher sollte man immer auf alles gefasst sein und für alle Fälle warme wie auch dickere Klamotten dabei haben. Sehr schön soll der von dort 30 Kilometer entfernt liegende Nehalem Bay State Park sein, wo wir die nächste Nacht bleiben wollten. Den Campground fanden wir direkt hinter den Dünen. Da es sich leider total eingeregnet hatte, blieben wir nach dem Einchecken im Wohnmobil sitzen, machten später unseren Lunch und ließen Karlotta erst mal schlafen. Da der Regen gar nicht mehr aufhören wollte und auch noch starker Wind hinzukam, blieben wir im Wohnmobil. Somit wurde es ein laaanger Spielenachmittag mit Karlotta, was uns und vor allem der Kleinen viel Spaß machte! Kay nutzte später trotzdem unseren Kugelgrill, um im Regen etwas zu grillen – so gab es wieder ein leckeres BBQ!

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5.Februar 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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