California Sunshine … auch im Januar

Restaurant Hotel Argonaut

Was nur als kurzer Stopp zur Übernachtung auf dem Weg nach Hawaii gedacht war, hat sich als erstes Highlight unserer ersten Reise in diesem Jahr herausgestellt.

Auch wenn fast 8.000 Flugmeilen, also ca. 13.000 Kilometer vor uns liegen, die Vorfreude auf Hawaii ist mal wieder sehr groß. Im Januar den winterlichen Wetterkapriolen zu entfliehen – wer möchte das nicht! Auf unserer ersten Etappe fliegen wir in rund elf Stunden mit United Airlines nonstop von Frankfurt nach San Francisco in Kalifornien. Auch wenn wir als Familie schon mehrere Reisen nach Kanada und in die USA unternommen haben, so sind fast 17 Stunden Flug auch für unsere sechsjährige Tochter eine neue Herausforderung – die sie aber hervorragend meistert.

So verlassen wir Frankfurt super pünktlich um 14 Uhr und beginnen bereits nach weniger als elf Stunden schon den Landeanflug auf San Francisco. Ein grandioses Panorama unter uns. Die Golden Gate Bridge, die Bay und selbst Alcatraz sind aus dem Flugzeug zu sehen. Knapp 30 Minuten vor der geplanten Zeit landen wir auf dem San Francisco International Airport. Die Wettervorhersage ist selbst für Kalifornien im Januar sensationell. Blauer, wolkenloser Himmel, unglaubliche 18 °C am frühen Abend. Nach vier Wochen Schnee schaufeln in Hamburg können wir es kaum glauben.

Irgendwie scheint es unser Glückstag zu sein. Bei der Einreise (Immigration) gibt es nicht einmal ansatzweise eine Schlange. Es wird nur die Maschine aus Frankfurt abgefertigt. Nach weniger als 30 Minuten haben wir bereits den Airport verlassen und sitzen im Taxi zum Hotel an der Fisherman’s Wharf. Die Fahrt kostet rund $ 42 und dauert am Samstagnachmittag nicht einmal 20 Minuten.

California Lifestyle – wohin das Auge reicht. Palmen säumen die Uferstraße, Shorts und Sandalen sind zu sehen, Cabriolets und Harleys. Auch wenn man nur eine Nacht in San Francisco verbringt – die kurze Fahrt in die Stadt lohnt auf jeden Fall. Egal ob in der City am Union Square oder etwas weiter unten an der Fisherman’s Wharf.

Auf Empfehlung einer Kollegin haben wir uns für das Argonaut Hotel entschieden. Das von Kimpton gemanagte Vier-Sterne-Boutique-Hotel liegt am Ende der Fisherman’s Wharf, und damit im etwas ruhigeren Teil. Hier wird Kundendienst und Service noch GROSS geschrieben. Von der ersten Minute an haben wir uns hier wohlgefühlt, und es gibt im Moment in San Francisco nur wenige Hotels dieser Preisklasse.

Das Hotel befindet sich in einem historischen Backsteingebäude von 1908 mit gewaltigen Holzbalken. Das ursprünglich als Lagerhaus genutzte Gebäude steht seit 1975 unter Denkmalschutz. Maritimes Design zieht sich durch das gesamte Hotel. Egal ob es die Deckchairs in der Lobby vor dem Kamin sind, die Spiegel in Form von Bullaugen in den Zimmern, die Einfassungen der Waschbecken als Schiffsboden – es stimmt ALLES, ohne überladen zu wirken. Es sind die vielen kleinen Details und Aufmerksamkeiten, die den Aufenthalt so besonders machen. Egal ob es die tägliche (kostenlose) Wein Reception von 17 bis 18 Uhr in der Lobby mit offenem Kamin ist, ein kleines Begrüßungspräsent für Kinder schon beim Betreten des Hotels, die liebevolle Einrichtung oder die immer netten und präsenten Mitarbeiter. Dem Hotel angeschlossen sind eine Fahrradvermietung (zum Beispiel für Fahrten über die Golden Gate Bridge), ein Weinladen, in dem ausgewählte Weine aus zwölf kalifornischen Weingütern angeboten werden, ein Restaurant mit Bar, ein Starbucks Coffee Shop (auf der Rückseite) und ein Ben & Jerrys-Eisladen.

Noch ein weiteres Highlight: Direkt neben dem Hotel befindet sich das Visitor Center des San Francisco Maritime National Historical Parks. Wie alle Einrichtungen dieser Art in den USA ist es sehr informativ und anschaulich gestaltet.

http://www.nps.gov/safr/planyourvisit/the-visitor-center.htm

http://www.nps.gov/safr/index.htm

Der eigentliche Maritime Park fängt mehr oder weniger direkt gegenüber dem Hotel an und zeigt unter anderem eine große Auswahl historischer Schiffe.

Selbst die Regisseure aus Hollywood hätten es nicht dramatischer inszenieren können: In der Nacht zieht dicker Nebel auf, die Signalhörner der Schiffe draußen in der Bay tuten unablässig um die Wette und von der Bay Bridge sind morgens nur die unteren Meter der Stützpfeiler zu sehen.

Aber als wir dann um neun Uhr San Francisco in Richtung Hawaii verlassen, da strahlt der California Sunshine wieder.

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AB NACH HAWAII!

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17.Januar 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Hawaii  Autor:


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