Berühmtes Memphis und alte Herrenhäuser

Graceland, The Home of Elvis Presley, Memphis

Die nächste Station unserer Tour ist Memphis. Wir checken im Hotel Crowne Plaza ein, das nicht ganz im Stadtzentrum liegt. Das ist aber gar nicht schlimm, denn gleich nebenan befindet sich die Station des MATA Trolleys – MATA steht übrigens für Memphis Area Transit Authority –, und für einen Dollar kommt man mit der Straßenbahn ganz bequem überall hin.

Graceland, Memphis Graceland, Stern Elvis Presley, Memphis

Was man sich in Memphis natürlich auf keinen Fall entgehen lassen sollte: Graceland. Nicht nur für Fans von Elvis Presley ist das Anwesen des King of Rock ’n’ Roll ein Ort, den man gesehen haben muss – hier ist es einfach wunderschön, und das berühmte Anwesen ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Für die Besichtigung bekommt man einen MP3-Player mit Kopfhörer und kann sich damit frei bewegen und zu jedem Raum eine Geschichte anhören. Alle Zimmer sind unverändert und begehbar, sodass man einen authentischen Eindruck von Elvis’ Leben bekommt. Ein Highlight unserer Tour!

Am Abend nutzen wir die Trolley-Bahn und fahren zur berühmten Beale Street – wo „die Musik spielt“. Wir sind positiv von der Tatsache überrascht, dass wir auch mit dem Kind abends in die Bars hineingelassen werden. Schon vor der Reise habe ich mich ganz besonders auf den berühmten B.B. King’s Club gefreut. Für 3 Dollar Eintritt (für Kinder kostenlos) kommt man rein und kann sehr gutes Essen und natürlich die traumhaft schöne Musik genießen!

Trolley-Bahn, Memphis Nachtleben Memphis

Am nächsten Morgen verlassen wir Tennessee und fahren weiter in Richtung Vicksburg im Bundesstaat Mississippi. Hier haben wir uns einen besonderen Ort zum Übernachten ausgesucht: ein altes Herrenhaus, das Cedar Grove Mansion Inn. Ein kleines bisschen unheimlich kommt uns das schon vor, aber es ist auch spannend – und das macht auch den Reiz aus. Während wir dort wohnen, dürfen wir in alle gerade nicht belegten Räume gehen und uns umschauen. Wir bekommen auch ein kleines Heft, in dem wir mehr über die Geschichte dieses Gebäudes erfahren. Besonders erwähnenswert ist übrigens die Dachterrasse, von der aus man einen tollen Blick über den nahen Mississippi hat! Schön ist auch das Frühstück, das im Übernachtungspreis enthalten ist.

Cedar Grove Mansion Inn, Vicksburg Zimmer im Cedar Grove Mansion Inn, Vicksburg

Am folgenden Tag steht die Monmouth Plantation in Natchez auf dem Programm – was für eine Pracht! Da wir im Frühling hier sind, haben die Bäume leider noch nicht ihren ganzen grünen Glanz entfaltet; im Sommer wird das bestimmt noch beeindruckender aussehen. Aber auch so ist der riesige Garten schon glanzvoll, super gepflegt und einfach wunderschön! Außerdem gibt es hier das freundlichste Personal aller Zeiten! Wir übernachten in der Gartensuite im Carriage Cottage – mit Kamin. Auch hier ist alles blitzeblank, und der Parkplatz befindet sich direkt vor der Tür.

 Monmouth Plantation, Natchez Terrasse des Cedar Grove Mansion Inn, Vicksburg

Es gibt täglich um 10 Uhr eine sehenswerte Führung durch das Herrenhaus – für die Gäste ist das übrigens kostenfrei, andere Besucher zahlen dafür 12 Dollar pro Person. Während eines Aufenthalts in Natchez bietet es sich übrigens auch an, die anderen Plantagenhäuser zu besichtigen, und es gibt sehr viele davon, zum Beispiel die Cedar Plantation, die Brandon Hall sowie zahlreiche Herrenhäuser in der Stadt.

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3.Juli 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Berühmtes Memphis und alte Herrenhäuser”

  1. Barbara Müller sagt:

    Liebes Team,
    in Memphis kann ich als Elvis Fan auch unbedingt das Peabody Hotel empfehlen. Es hat die Entenparade 2mal täglich (die man auch als Nichthotelgast besuchen kann), eine hundertjährige Geschichte, das berühmte Geschäft Lansky Brothers, in dem Elvis Kunde war, abends Live Musik im Foyer, ein sehr gutes Restaurant und auch eine Führung durchs Haus mit dem Duck Master – ein Erlebnis. Für Hotelgäste frei, sonst 10$. Elvis hat im großen Saal seinen Prom gefeiert, unterm Dach war ein Radiosender…
    Es gibt noch viel mehr, was jeder selbst erkunden kann.

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