Banff und Yoho: faszinierende Nationalparks

Der wunderschöne Peyto Lake im Banff National Park

Der faszinierende Blick über den Peyto Lake

Die Wettervorhersage hatte recht behalten – der Tag begrüßte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Perfekt, um den Icefields Parkway zu erkunden! Wir starteten früh, um am Lake Louise noch einen Parkplatz ergattern zu können. Gegen 11 Uhr wird es dort immer sehr voll, sodass man dann mit Wartezeiten rechnen muss. Wir waren überrascht, wer auch gegen 9 Uhr schon alles am See war, um das perfekte Foto zu machen. Bisher sind wir nur in der Nebensaison dort gewesen, da ist es bedeutend ruhiger. Wir liefen ein Stück um den See und bewunderten den Victoria Glacier, der an der Westseite des Sees leuchtet. Diese Ikone der kanadischen Rockies muss man einfach mal gesehen haben! Wir wollten danach noch den bedeutend kleineren, aber umso malerischer gelegenen Moraine Lake ansehen, der etwa 11 Kilometer entfernt liegt. Dort war es aber trotz der frühen Stunde schon so voll, dass wir mit unserem Camper keinen Parkplatz bekamen. Wir fuhren daher weiter und freuten uns auf die Highlights entlang des Icefields Parkway. Man könnte Stunden dort verbringen, aber wir hatten uns entschieden, auf dieser Tour nur bis zum Bow Summit und zum Peyto Lake zu fahren.
Vom Parkplatz aus liefen wir ungefähr 10 Minuten bis zum Aussichtspunkt. Den Blick auf diesen tief türkisblauen See fanden wir einfach spektakulär – das war auf jeden Fall einer der Höhepunkte unserer Reise durch West-Kanada! Man sollte aber wirklich mehr Zeit einplanen, um zum Beispiel auch noch Wanderungen machen zu können. Danach legten wir einen Halt am Bow Lake ein, von wo aus der Bow Glacier und die Bow Falls in der Ferne zu erkennen sind und tolle Fotomotive bieten. Der See erstrahlt in einem anderen Blauton, und ein Wanderweg bietet sich für schöne Blicke an.

Der klare Moraine Lake im Banff National Park

Der idyllische Moraine Lake

Die Fahrt entlang des Icefields Parkways mit Blick auf die Berge

Unterwegs auf dem Icefields Parkway

Der ganz besondere Emerald Lake

Auf dem Rückweg stoppten wir noch kurz an der Num-Ti-Jah Lodge, in der man auch übernachten oder sich einfach mit Kaffee, Snacks und Souvenirs versorgen kann. Kurz vor Lake Louise bogen wir auf den Highway 1 ab, den Trans-Canada Highway in Richtung Field. Etwas später ging der Banff National Park in den Yoho National Park über. Nach etwa 20 Kilometern erreichten wir die Abzweigung zum Emerald Lake, wo auch die gleichnamige Lodge ist, unser nächster Stopp. Den Bergsee mit seinen tollen Spiegelungen muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben. Die Emerald Lake Lodge mit ihrem Restaurant Cilantro on the Lake bilden ein wirklich schönes Motiv in den Rockies. Hier sind immer viele Leute mit Kanus oder Kajaks unterwegs, und der fast 6 Kilometer lange Hiking Trail führt einmal um den See und lohnt sich auf jeden Fall! Direkt am See, ganz in der Nähe des Bootshauses, stehen ein paar Picknickbänke bereit. Mit Blick auf den See und die Berge legten wir eine späte Pause ein und genossen einen Lunch. Wir konnten unser Glück kaum fassen: An unserem letzten Tag hatten wir sooooo tolles Wetter! Doch wir mussten auch packen und das Wohnmobil säubern, denn das Fahrzeug sollte ja besenrein beim Vermieter abgegeben werden. Schweren Herzens fuhren wir zurück nach Banff zum Tunnel Mountain Campground. Für die letzte Nacht hatten wir schon von Deutschland aus einen Platz dort reserviert und konnten nun einen tollen Ausblick und eine Picknickbank direkt in der Sonne genießen. Wir verschoben das Packen und Saubermachen noch ein bisschen und machten es uns richtig bequem. Beim Abendessen ließen wir noch einmal unsere tolle und beeindruckende Reise Revue passieren. Es lässt sich kaum sagen, welcher Nationalpark am schönsten ist. Jeder hat für sich seine Besonderheiten und einzigartige Landschaften zu bieten. Das Reisen mit unserem Pick-up-Truck hat uns wieder super gefallen, und Fraserway RV hat wirklich rundherum an alles gedacht – von Wäscheklammern bis hin zur Taschenlampe war wirklich alles an Bord, was man brauchen könnte.

Der wunderschöne Emerald Lake umgeben von Bergen

Der Emerald Lake

Das herrliche Wetter genießen auf dem Tunnel Mountain Campground in Banff

Auf dem Tunnel Mountain Campground

Rückgabe in der Nähe von Calgary

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker ziemlich früh, und wir fuhren mit dem Camper erst mal zum Parkplatz, um dort zu duschen. Danach verstauten wir die letzten Sachen in unseren Koffern und fuhren nach dem sogenannten Dumpen – die Fahrzeug müssen immer mit leeren Abwassertanks abgegeben werden – zu Starbucks auf der Banff Avenue. Wir nahmen dort ein Frühstück „to go“, fuhren weiter, tankten nach 130 Kilometern noch auf und lieferten danach unseren Camper mit 4078 Kilometern mehr auf dem Tacho wieder bei Fraserway RV in Airdrie ab, ganz in der Nähe von Calgary. Schon kurze Zeit später wurden wir dann vom Shuttle-Bus am Flughafen abgesetzt. Schade – unsere tolle Reise war nun zu Ende. Mit vielen tollen Eindrücken und spannenden Ideen für den nächsten Urlaub in Nordamerika flogen wir gen Heimat.

 

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12.Mai 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


Ein Kommentar für “Banff und Yoho: faszinierende Nationalparks”

  1. Bernd sagt:

    Sehr schön, da kommt schon wieder die Reiselust hoch !

    wir sind fast die gleiche Tour gefahren, auch mit dem Truckcamper von Fraserway, den hatten wir bereits mehrmals. In 2014 hatten wir ausnahmsweise mal ein WoMo C 19, hatten aber bald „Sehnsucht“ nach „unserem“ Camper. Beim Grenzübertritt von Canada in die USA, wurden wir allerdings auch mal abgewiesen, wegen einem kleinen Rest Feuerholz ( ???!!! ).
    Unsere Touren machen wir lieber im September, in der Nachsaison ist es nicht mehr so voll, allerdings kann passieren, dass bereits viele Campgrounds geschlossen sind. Wir lassen uns auch immer viel Zeit, also 4 Wochen, das finden wir entspannter.

    Viel Spaß bei der nächsten Tour.

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