Austin und Dallas – zum Schluss die Metropolen

Texas State Capitol, Austin

Heute steuern wir das nächste Ziel unserer Reise an: Austin, die Hauptstadt von Texas. Was wir bis hierhin festgestellt haben: Die texanischen Städte, die wir bislang gesehen haben, sind wirklich schön. Im Kontrast zu den lebhaften Orten fährt man dazwischen stundenlang durch weitläufige, unbewohnte Landschaften. Da die Straßenbeschilderung in Texas nicht immer perfekt ist, empfiehlt es sich übrigens, ein Navi mitzunehmen.

Auf dem Weg nach Austin machen wir einen Abstecher zu Baskins, einem großen Shop für Western-Klamotten und andere Artikel, der in Texas über mehrere Filialen verfügt. Ein spannender Laden, in dem man ziemlich lange stöbern kann – der Besuch lohnt sich!

Iron Cactus Mexican Grill, Austin Dallas

Aber nun wartet Austin auf uns. Zunächst steuern wir unser Hotel an, das Radisson Austin Downtown liegt sehr schön ruhig und direkt am Fluss, wo man baden, joggen und mit dem Kajak fahren kann. In der Garage parkt man für 16 Dollar, das Valetparken liegt bei 25 Dollar. Bis zum Capitol sind es zu Fuß nur knapp 15 Minuten, das kann man also sehr gut machen. Im Hotel gibt es einen Starbucks und ein Restaurant mit dem schönen Namen T. G. it’s Friday. Unser Zimmer ist sauber und gemütlich; das Hotel macht insgesamt einen ordentlichen Eindruck auf uns.

Austin ist übrigens die Stadt der Countrymusik und hat viele schöne Ecken zu bieten. Auch das Texas State Capitol ist auf jeden Fall sehenswert – als es 1888 eröffnet wurde, galt es als das siebtgrößte Gebäude der Welt und ist 94 Meter hoch. Der Eintritt ist übrigens kostenlos. Das Nachtleben von Austin pulsiert auf der Sixth Street, die abends für den Verkehr gesperrt wird, sodass die vielen Besucher Platz haben und man sich frei bewegen kann. Aus nahezu jeder Bar erklingt Livemusik, man hat also die Qual der Wahl. Wir steuern aber erst mal den Iron Cactus Mexican Grill an, um unser Abendessen einzunehmen. Sowohl das Essen als auch das Ambiente gefallen uns sehr gut, die Bedienung ist sehr freundlich und zuvorkommend, und auch die Preise sind für die zentrale Lage in der Innenstadt angemessen. Von der Terrasse, die sich oberhalb der Straße befindet, haben wir einen hervorragenden Blick auf das bunte Treiben der abendlichen Sixth Street. Den Iron Cactus gibt es übrigens auch in Dallas – dem letzten Ziel unserer Reise.

In Dallas übernachten wir im Indigo Hotel Downtown, das sehr zentral liegt und der perfekte Ausgangspunkt ist, um die Stadt zu erkunden. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit, und die Zimmer sind groß, sauber und verfügen über Kühlschrank, Fön, Kaffeeautomat und so weiter. Direkt gegenüber befindet sich eine kleine Wiese mit schönen Sitzgelegenheiten, auf der gelegentlich auch Festivals stattfinden. Unseren Wagen können wir im Parkhaus direkt gegenüber abstellen, der Tagespreis liegt bei 12 Dollar.

Fort Worth Stockyards Viehtrieb, Fort Worth Stockyards

Den nächsten Tag verbringen wir in der Nachbarstadt Fort Worth, die nur knapp 50 Kilometer westlich von Dallas liegt. Hier wollen wir uns vor allem das historische Viertel Fort Worth Stockyards anschauen, das denkmalgeschützt und sehr sehenswert ist. Die Gebäude, die einst Schlachthöfe und Ställe beherbergten, sind heute voller Restaurants, Bars und Souvenirläden. Alles wurde sehr liebevoll restauriert, und man hat heute tatsächlich das Gefühl, man befände sich in einem Wild-West-Film … Die Highlights des Tages sind inszenierte Viehtriebe durch die Straßen des Viertels, die man sich kostenlos anschauen kann. Auch dabei fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Das gilt auch für das Cowtown Coliseum, in dem regelmäßig Rodeos stattfinden – auch wenn wir gerade ein Ereignis genau um einen Tag verpasst haben. Ebenfalls zu empfehlen ist es, sich die Fort Worth Water Gardens anzuschauen. Der wirklich interessante Park liegt im südlichen Teil der Innenstadt und bietet viel Erholung. Man kann hier einiges entdecken und das Rauschen des Wassers genießen – ideal zum Abschalten und Spazierengehen!

Jetzt kommt leider auch schon der Augenblick, sich für diesen Urlaub von den USA zu verabschieden – aber wir nehmen viele, viele schöne Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause, die uns den Alltag noch für lange Zeit versüßen werden. Vom Flughafen Dallas/Fort Worth fliegen wir mit American Airlines nach London – ein angenehmer Flug mit gutem Service und vielen Unterhaltungsangeboten. Vor allem die Bestuhlung ist gut, denn der Sitzabstand ist nicht so eng wie auf manch anderen Flügen, die wir bisher gemacht haben. Von London geht es nach einem kurzen Aufenthalt nach Hause, nach Hannover. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für die Tipps für diese Reise, die wir von meinen Kolleginnen und Kollegen erhalten haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub in Nordamerika!

Cowgirl, Fort Worth Stockyards Cowboy-Feeling, Fort Worth Stockyards

VORHERIGER BEITRAG | ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE | ENDE DER SERIE

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



17.Juli 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]