Auf zum Yellowstone National Park

Tolle Landschaft des Norris Geyser im Yellowstone National Park

Der Norris Geyser im Yellowstone National Park

Die hippe Stadt Bozeman und der Yellowstone National Park

Nach einem gemütlichen Frühstück wollten wir die hippe College-Stadt Bozeman erkunden, von wo aus es für viele in den Yellowstone National Park geht. Kleine Geschäfte und Cafés säumen die Main Street, und in jedem zweiten Geschäft gibt es Outdoor-Kleidung und Angelausrüstungen zu kaufen. Im Wild Bill’s Coffee Spot versorgten wir uns mit einem Caffè Latte und nutzten das kostenlose W-LAN. So völlig ohne Internet ist es zwar auch ganz schön, aber hin und wieder will man ja auch mal eine Nachricht nach Hause schicken. Wir verließen etwas später die Stadt und steuerten die Kleinstadt West Yellowstone an. Dort findet man viele Hotels, da der Ort ein guter Ausgangspunkt ist, um den Park zu erkunden – und größere Einkäufe lassen sich dort auch gut erledigen. Im Park gibt es zwar mehrere sogenannte General Stores, um das Nötigste zu besorgen, aber frische Ware sind dort eher nicht zu bekommen. Wir waren bereits versorgt und wollten nun endlich in den berühmten Yellowstone National Park.

Wild Bill’s Coffee in Bozeman in Montana

Wild Bill’s Coffee in Bozeman

Yellowstone National Park Zufahrt

Am Eingang zum Yellowstone National Park

Faszinierende Natur sowie ein Bison und ein Grizzlybär

Am Westeingang zeigten wir einfach unseren Pass für den Nationalpark vor und erhielten wie immer eine kostenlose Karte und die Nationalpark-Zeitung mit vielen wertvollen Tipps. Als Erstes wollten wir das Norris Geyser Basin erkunden – doch leider wurden wir enttäuscht. Weil der Parkplatz überfüllt war, hatte man die Zufahrtsstraße vorübergehend gesperrt. Wir entscheiden uns, zuerst zum Campground am Canyon Village zu fahren und dort einzuchecken. Dabei erhielten wir auch einen Voucher, um zweimal kostenlos duschen zu können, einlösbar im Hauptgebäude. Mittags sind diese geschlossen und morgens wie auch abends gibt es davor meistens Warteschlangen. Daher fuhren wir erst einmal zum berühmten Grand Canyon of the Yellowstone, der nicht weit von unserem Campground entfernt war.

Farbvielfalt des Grand Canyon of the Yellowstone

Die Schlucht am Grand Canyon of the Yellowstone

Auf dem North Rim Drive hatten wir gleich unsere erste Begegnung der schönen Art: Ein Bison graste seelenruhig am Straßenrand, versteckt hinter Büschen. Ganz schön riesig sind diese Tiere! Wir hatten Glück, denn der Parkplatz wurde gerade richtig leer. Auf einer kurzen Wanderung entlang des Uncle Tom’s Trail genossen wir die Ausblicke auf den Canyon und die Upper Falls. Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal bei „unserem“ Bison und machten Fotos aus nächster Nähe. Zum Glück war hinter uns niemand, denn man sollte mit solchen Aktionen auf keinen Fall den Verkehr aufhalten. Bevor wir die Abzweigung zum North Rim Drive erreichten, sahen wir plötzlich einige Autos und viele Menschen mit Fotoapparaten und Ferngläsern – dort musste es etwas Spannendes zu sehen geben. Wir bekamen einen guten Parkplatz am Wegrand und hatten so die Gelegenheit, den eindrucksvollen Grizzlybären zu beobachten, der gerade auf der Wiese entlangschlenderte. Grizzlybären sind deutlich größer als Schwarzbären und an dem Buckel auf dem Rücken zu erkennen. Viel zu schnell war der Bär wieder im Wald verschwunden, und wir bahnten uns einen Weg durch das entstandene Verkehrsaufkommen. Was für ein Glück, einen Grizzly aus nächster Nähe gesehen zu haben! Der North Rim Drive bot uns noch einmal andere Aussichten auf den Canyon und die Upper Falls.

Bisonsichtung im Yellowstone National Park in Wyoming

Ein Bison auf dem Weg zum Canyon

Grizzlybaer im Yellowstone National Park

Ein Grizzlybär auf dem Rückweg

Norris Geyser Basin türkisblauen Krater

Heiße Quelle des Norris Geyser Basin

Grand Canyon of the Yellowstone im Yellowstone National Park

Wanderpause am Grand Canyon of the Yellowstone

Die berühmten Geysire bewundern

Nach einigen Fotostopps fuhren wir erst einmal zurück zur Norris Junction auf der anderen Seite des Parks und hatten nun Glück, denn die Straße war wieder geöffnet. Wir stellten fest, dass unsere Planänderung gar nicht so schlecht war, denn mittlerweile machten sich viele Besucher wieder auf den Weg in ihr Hotel, sodass wir das Geysirbecken fast für uns allein hatten. Ein breiter Boardwalk führt durch das Gebiet, und über zwei Meilen verteilt gibt es dort immer wieder witzige und interessante Formationen sowie Geysire zu bewundern. Der größte und bekannteste davon ist der Steamboat Geyser. Seine Eruptionen sind schwer vorhersehbar, trotzdem wartete eine Gruppe geduldig auf den bereitgestellten Bänken. Wir gingen weiter, genossen die Ruhe zu dieser Tageszeit und stellten fest, dass man Sightseeing am besten morgens und abends machen kann, wenn noch nicht oder nicht mehr so viele Besucher dort unterwegs sind. Am Abend fing es dann leider an, heftig zu regnen, sodass es nichts damit wurde, ein Feuer zu machen oder zu grillen. Kurzerhand bereiteten wir unser Essen auf dem Herd zu: mit Senf-Ahorn-Sirup marinierter Lachs, dazu ein Fenchel-Pilz-Gemüse mit Rosmarin. Gut, dass wir gemütlich im Wohnmobil sitzen und den Abend im Trockenen genießen konnten!

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25.April 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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