Auf nach San Antonio in Texas

Houma House

Jetzt lassen wir New Orleans hinter uns und freuen uns auf das nächste Ziel: den kleinen Ort Darrow am Mississippi River. Man würde nur eine Stunde benötigen, um dorthin zu fahren – wenn man nicht noch viel, viel Zeit zum Shoppen genutzt hätte … Glücklich und mit etwas mehr Gepäck kommen wir dann in unserer Unterkunft an, dem Inn at Houmas House. Hier übernachtet man auf einer alten Südstaaten-Plantage mit viel Stil und einem tollen Gelände. Während wir hier sind, werden gerade neue Cottages gebaut, und wir dürfen in einer der Honeymoon Cottages übernachten, die sich inmitten des herrlichen Gartens befinden. Es gibt kein Telefon und keinen Fernseher im Zimmer, aber dafür ist die Einrichtung einfach super, von der Badewanne mit Whirlpool bis zur Küche mit tollem Geschirr. Die Cottages sollen in diesem Sommer fertig werden und dann als Bed & Breakfast buchbar sein. Es kommen auch viele Tagesbesucher, um sich die wunderschöne Gartenanlage anzuschauen und eine geführte Tour durch das Herrenhaus zu unternehmen. Der Eintritt beträgt 15 Dollar. Die bis zu 400 Jahre alten Bäume um das Haus sind wirklich beeindruckend. Die Gartenanlage ist einfach fabelhaft, hier kann man viel Ruhe genießen und die schöne Umgebung genießen. Es gibt auch ein nettes Restaurant und einen schönen Geschenkeladen.

Houma House in Darrow Innenansicht Houma House

Die Fahrt geht weiter in Richtung Texas, nach Galveston, einer schönen Stadt am Golf von Mexiko. Unser Hotel, das Four Points by Sheraton, hat eine traumhafte Lage. Der perfekte Ort für einen Strandurlaub! Man muss nur einmal über die Straße gehen, und man steht direkt am Wasser; noch ein paar Meter am Strand entlang, und schon ist man am Pleasure Pier angekommen, einer Seebrücke mit Vergnügungspark. Das Hotel selbst hat einen Außenpool und einen Fitnessraum, alles ist solide und ordentlich. Das Wetter ist zwar zum Schwimmen im Golf gerade etwas zu frisch, dafür aber optimal zum Joggen und Spazierengehen. Der Ort gefällt uns sehr gut, aber leider haben wir zu wenig Zeit, um ihn länger zu genießen, weil wir gleich am nächsten Tag weiterfahren wollen. Wenn wir mal wieder in der Gegend sind, werden wir hier auf jeden Fall ein paar entspannte Tage verbringen.

Unser nächstes Ziel ist die Hafenstadt Corpus Christi. Schön ist es hier zum Beispiel, wenn man abends den Ocean Drive entlangfährt, direkt an der Corpus Christi Bay. Sehr empfehlen können wir einen Besuch auf der vorgelagerten, ziemlich schmalen Insel Mustang Island (ein sehr guter Tipp meiner Kollegin Carola). Dort kann man sich die kleine Stadt Port Aransas anschauen oder durch den Mustang Island State Park spazieren. Man erreicht die Insel von Corpus Christi aus über eine weitere: Padre Island (wo es übrigens auch wunderschöne Strände gibt). Das Highlight für uns ist die Tatsache, dass man mit dem Auto direkt auf den Strand kommt und dort so unglaublich viele Pelikane herumfliegen – einfach unglaublich! Zum Übernachten haben wir uns für das La Quinta Inn Corpus Christi South entschieden, ein typisches Highway-Hotel mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern, einem sehr gepflegten Außenpool und gutem Frühstück.

Strand Port Aransas Vögel Port Aransas

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach San Antonio, einer sehr schönen Stadt, wo ich mir sofort gut vorstellen könnte, drei oder vier Nächte zu bleiben – oder länger. Wir übernachten im Menger Hotel – sehr prachtvoll und in bester Lage: neben dem berühmten Alamo und dem herrlichen San Antonio River Walk. Wir freuen uns, denn wir bekommen ein traumhaftes Zimmer mit einem kleinen Balkon sowie direktem Zugang zum Pool – perfekt!

Wenn man in San Antonio ist, sollte man sich auf jeden Fall das Alamo anschauen. Die alte Missionsstation wurde 1744 errichtet, dann zur Festung ausgebaut und ist vor allem durch die Schlacht von Alamo bekannt, die während des texanischen Unabhängigkeitskrieges 1835/36 stattfand. Hier hat man übrigens freien Eintritt; für 6 Dollar kann man sich einen Audioguide ausleihen. Wenn man das nicht möchte, kann man auch die vielen Infotafeln lesen, die sich hier an jeder Ecke befinden. Man muss sich nur ein bisschen Zeit nehmen. Hinter der Festung befindet sich eine kleine, aber sehr schöne Gartenanlage, wo es sich sehr gut ein bisschen ausruhen lässt.

Alamo, San Antonio River Walk, San Antonio

Das Leben spielt sich eindeutig direkt am San Antonio River ab, am River Walk, der sich unterhalb der Straßen direkt am Fluss befindet. Man läuft direkt am Wasser entlang, sieht keine Autos, dafür aber unzählige Restaurants und viele schöne Fußgängerbrücken. Das alles ist unbeschreiblich schön und angenehm weitläufig. Einige Ecken sind ziemlich voll und lebhaft, andere wiederum ruhiger. Hier kann man stundenlang schlendern, ohne dass es langweilig wird. Auf jeden Fall zu empfehlen ist eine Bootsrundfahrt mit Rio Cruises für 8,50 Dollar pro Person. Die Tour ist nicht nur sehr schön, sondern auch informativ, denn man erfährt dabei sehr viel über San Antonio.

Man sollte sich in San Antonio auch den Marquet Square anschauen. Hier ist es zwar ein wenig touristisch und es gibt viele Souvenirläden, aber es ist trotzdem sehr schön gemacht, und man kann viel entdecken. Unser Tipp: Je früher am Tag man hinfährt, desto leichter ist es, einen Parkplatz zu bekommen.

Marquet Square, San Antonio

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11.Juli 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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