Auf nach Louisiana!

Blick vom Capitol State Bulding Baton Rouge

Endlich machten wir, Nicola und Jan, uns auf den Weg zu unserem Amerika-Abenteuer! Ein A380 der Lufthansa flog uns von Frankfurt direkt nach Houston, und weil unser Flieger bereits morgens um kurz vor 10 Uhr abheben sollte, machten wir uns schon am Vorabend mit dem Rail&Fly-Ticket auf den Weg und nahmen einen ICE von Hamburg nach Frankfurt.

Die Fahrkarte bekommt man ganz einfach bereits ein paar Tage vor der Zugfahrt mit einer Abholnummer an jedem Automaten der Deutschen Bahn und kann auch schon am Tag vor dem Abflug genutzt werden. Unseren Check-in haben wir schon am Tag zuvor online erledigt, sodass wir in Frankfurt nur noch unsere Koffer abgeben mussten. Dazu nutzten wir einen Automaten der Lufthansa, alles funktionierte ganz reibungslos. Sollte man aber Fragen haben, steht auch Personal zur Verfügung. Da wir rechtzeitig am Flughafen waren, begannen wir unseren Urlaub mit einem leckeren Frühstück hinter der Sicherheitskontrolle. Und dann ging es los. Glücklicherweise war unser Flug nicht ausgebucht, so hatten wir eine Dreierreihe für uns allein. Der Service an Bord ist super, auf unserer 10-stündigen Reise bekamen wir zwei warme Mahlzeiten, und die Zeit verging im wahrsten Sinne wie im Flug!

Nach unserer Ankunft in Houston verbrachten wir noch rund eineinhalb Stunden mit unseren Koffern in der Ankunftshalle und machten uns auf die Suche nach dem Schalter unserer Autovermietung Alamo. Ein Shuttle brachte uns anschließend in knapp zehn Minuten zur Parkgarage, in der wir nur den Schildern folgen mussten und schnell fündig wurden. Wir entschieden uns dafür, unseren Mietwagen lieber am Schalter und nicht am Automaten entgegenzunehmen. Und das war auch gut so, denn gebucht hatten wir die Kategorie Compact, verließen dann aber die Garage mit einem tollen Camero Convertible. Vom Flughafen brauchten wir rund 30 Minuten, um in die Innenstadt zu kommen und fanden dank unseres Navis das Hotel, das Crown Plaza Downtown Houston mit Außenpool und geräumigen Zimmern, problemlos. Das Wetter spielte an unserem ersten Urlaubstag leider nicht so richtig mit – Houston, wir haben ein Problem: es regnet … Trotzdem machten wir uns auf den Weg, um das abendliche Houston zu erleben. Wir schlenderten durch die Innenstadt und landeten am Bayou Place, wo es viele Kneipen und Restaurants gibt und im Sommer draußen getanzt werden kann. Zum Abendessen entschieden wir uns für ein Restaurant von Chipotle, einer meiner Lieblings-Fast-Food-Ketten. Wir nahmen mexikanische Burritos und dazu sogar eine Margarita – perfekt!

Guten Morgen, Houston! Der Jetlag hielt sich zwar in Grenzen, aber dennoch sind wir ziemlich früh aufgewacht. Also ging es erst mal los zum Frühstück. Im Hotel ist am Wochenende das Frühstücksbuffet inklusive und genauso, wie man es sich in den USA vorstellt: Es gibt Kaffee, Säfte, Rührei, Gebäck und auch etwas Obst. Gut gestärkt machten wir uns mit unserem „Super-Auto“ auf den Weg in Richtung Baton Rouge, der Hauptstadt von Louisiana. Die Fahrt dauerte zwar über vier Stunden, aber wir konnten dabei unser Auto genießen … Da das Wochenende vor der Tür stand und wir gern die Parkgebühr im Hotel sparen wollten, machten wir uns in Baton Rouge in den Seitenstraßen auf die Suche nach einem öffentlichen Parkplatz. Wie es der Zufall so wollte, fanden wir genau vor Poor Boy Lloyd’s Restaurant einen perfekten Platz, den wir bis Montagfrüh kostenlos benutzen konnten. Hier wollte ich sowieso essen. Gesagt, getan – zu einem späten Mittagessen gibt es die für Louisiana bekannten leckeren Sandwiches Po’ Boys.

3 Südstaatenspezialität Po Boys Poor Boy Lloyds in Baton Rouge

In dieser Nacht schliefen wir im Indigo Baton Rouge Downtown, einem modernen Hotel, in dem wir ein schönes Zimmer mit Dielenboden bezogen und mit etwas Fantasie sogar einen Blick auf den Mississippi hatten. Im Erdgeschoss des Hotels gibt es ein kleines Bistro für Frühstück und Abendessen, und in der Lobby stehen den Gästen kostenlose Fahrräder zur Verfügung. Nach dem Einchecken wollten wir uns die Hauptstadt angucken, ganz oben auf der Liste stand das Louisiana State Capitol. In der Sonne schlenderten wir am Ufer des Mississippi entlang zum Regierungsgebäude, mussten dann aber leider feststellen, dass die Uhren hier etwas langsamer ticken und das State Capitol schon geschlossen hatte. Die Umgebung ist aber sehr nett, und auf dem Rückweg in die Innenstadt sahen wir auf dem Fluss einen Schaufelraddampfer – spannend. Den wollten wir uns natürlich genauer anschauen, waren aber ziemlich überrascht, als wir plötzlich in einem verdunkelten Kasino standen. Zum Sonnenuntergang gingen wir direkt neben unserem Hotel in die Tsunami Sushi Bar, die sich im 6. Stock befindet und einen tollen Blick auf den Mississippi sowie eine geniale Atmosphäre bietet. Im Sommer wird hier auch Livemusik gespielt. Zum Abendessen entschieden wir uns für Pizza. Die Auswahl an Restaurants und Kneipen in der niedlichen Studentenstadt ist riesig. Den Campus konnten wir uns leider nicht mehr angucken, dafür reichte unsere Zeit nicht. Mike, the Tiger – ein echter Tiger, der das Maskottchen der Louisiana State University ist – soll aber einen Besuch wert sein.

1 Camero Cabriolet Blick vom Capitol State Bulding Baton Rouge

ÜBERSICHTSSEITENÄCHSTER BEITRAG

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



12.Juni 2015  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]