Auf nach Fort Myers!

Fort Myers Beach

Der wunderschöne feinsandige Strand von Fort Myers

Von St. Petersburg nach Fort Myers

Nach einem kurzen Frühstück in einem kleinen Café setzten wir unsere Tour in Richtung Fort Myers fort. Die Fahrt dauerte knapp drei Stunden und führte uns an geradezu endlosen weißen Stränden vorbei. In Fort Myers angekommen, suchten wir erstmal unser Hotel, das Sandpiper Golf Resort, auf. Es hat eine perfekte Strandlage und bietet Zimmer, die einen Schlaf- sowie einen Wohnraum mit Küche haben.

Als Begrüßungsgeschenk bekamen wir eine schöne Strandtasche und je eine Flasche Wasser. Handtücher konnten wir uns an der Rezeption abholen. Das Sandpiper hat keine Zimmerkarten, man bekommt stattdessen wasserdichte Armbänder, die einen Chip zum Öffnen der Tür enthalten – eine echt tolle und stylische Lösung. Wir schnappten uns gleich die Handtücher und sprangen in die Fluten. Nach der herrlichen Erfrischung konnten wir prima im Schatten der zahlreichen Palmen am Strand entspannen. Am Abend entdeckten wir den coolen Imbiss Lene Burger, der vor rund zwei Jahren von einem Deutschen eröffnet wurde. Hier kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten, denn man kann sich seinen Burger nach Herzenslust selbst zusammenstellen. Wir verbrachten einen sehr gemütlichen Abend mit netten Gesprächen.

Den nächsten Tag nutzten wir, um in das Darling National Wildlife Refuge (J. N. „Ding“) zu fahren. Besonders viele Tiere sind hier zwischen November und April zu sehen. Am Eingang des Naturschutzgebietes gibt es ein Besucherzentrum, das interessante Informationen bietet und immer von 9 bis 16 Uhr geöffnet ist. Hier kann man auch Kanus mieten, um rund zweistündige Touren durch die Mangroven zu unternehmen. Wir entschlossen uns, mit dem Auto in den Park zu fahren, (Kosten: 5 Dollar) und dort verschiedene Wanderwege zu erkunden. Am Nachmittag wollten wir natürlich auch noch mal ins Wasser springen und fuhren zum Pink Shell Beach Resort & Marina – die dazugehörigen Strände kann man ebenfalls nutzen, wenn man im Sandpiper untergebracht ist. Das Pink Shell bietet eine große Poollandschaft, die direkt am Strand liegt. Vor allem Familien können hier ihren Spaß finden. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang und gönnten uns zum Abschied eine leckere Pizza. Unser letzte Nacht in Fort Myers war angebrochen, also packten wir wieder schweren Herzens unsere Taschen.

Sandpiper Golf Resort, Fort Myers, Florida

Das Sandpiper Golf Resort

 Pink Shell Beach Resort an Marina, Poolbereich

Die Poollandschaft Pink Shell Beach Resort

Von Fort Myers über Naples nach Key Largo

Am Morgen weckte uns das Meeresrauschen – für mich kann es nichts Schöneres geben! Wir checkten schnell aus, verstauten unsere Sachen im Auto und machten uns auf den Weg. Auf jeden Fall wollten wir uns Naples anschauen und fuhren direkt in die Stadt. Naples hat einen überaus sympathischen Charme. Da wir noch nichts gefrühstückt hatten, hielten wir mal wieder bei unserer Lieblings-Café-Kette, um uns Bagels und Kaffee zu bestellen. Wir teilten uns unseren Tisch mit einem sehr freundlichen Ehepaar aus Naples, von dem wir zahlreiche Tipps bekamen. Sie erklärten uns, wo es etwas zu sehen gab, darunter natürlich auch Alligatoren. Na, da mussten wir hin! Wir bummelten aber noch über die 5th Avenue und landeten beim Pier. Dort kann man oft Delfine sehen, wir hatten leider kein Glück, aber genossen trotzdem den Blick in die Ferne und die tolle Atmosphäre.

Dann fuhren wir weiter auf dem Tamiami Trail in den Everglade National Park. Die Everglades sind die einzige Region der Welt, in der sowohl Alligatoren als auch Krokodile leben. Wir hielten in Ochopee, wo übrigens das kleinste Postamt der USA steht, das Ochopee Post Office. Es wird zwar nicht mehr genutzt, aber trotzdem fanden wir es kultig, das mal gesehen zu haben. Etwas später parkten wir und liefen auf einem Steg entlang – und da war er: der erster Alligator, den wir gesehen haben! Ein Stückchen weiter lagen auch noch welche in der Sonne, und eine kleine Schildkröte machte es sich auf einem im Wasser liegenden Baum bequem. Wir zückten die Handys und knipsten ein paar Bilder von dem nun langsam in unsere Richtung schwimmenden Alligator. Völlig entspannt glitt er durchs Wasser und hielt unter dem Steg, um sich ebenfalls in die Sonne zu legen. Dort hätten wir noch ewig bleiben können. Dieser Abstecher hatte sich mehr als gelohnt, und wir freuten uns, die Tiere in freier Natur gesehen zu haben.

 Everglade National Park in Florida

Zufahrt in den Everglade National Park

Alligator in den Everglades

Ein entspannter Alligator dümpelt im Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

Key Laro und der John Pennekamp Coral Reef State Park

In Key Largo angekommen, checkten wir ein und fuhren in den John Pennekamp Coral Reef State Park. Dort gibt es einen Campingplatz mit rund fünfzig Stellplätzen, Plätze zum Picknicken sowie eine Marina, also einen Jachthafen. Im Park gibt es auch zwei künstlich angelegte Strände. Am Cannon Beach kann man schnorcheln und dabei das nachgebaute Wrack einer spanischen Galeone erkunden. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen unter den Palmen und genossen unser gekauftes Obst sowie ein paar Chips. Es gibt dort auch die Möglichkeit, mit einem Glasbodenboot  zum Korallenriff zu fahren oder sich Kajaks oder Kanus auszuleihen. Kurz bevor wir zum Hotel zurückfuhren, liefen wir noch den Mangrove Loop ab, der durch die Mangrovensümpfe und zu einer Beobachtungsplattform führt. Frisch geduscht und mit großem Hunger machten wir uns etwas später auf die Suche und stießen auf das Skippers Dockside – ein wunderbares Restaurant in einem kleinen Jachthafen. Die im Freien stehenden Tische waren wirklich schön gestaltet und haben uns sehr gefallen. Wir fühlten uns unter dem Strohdach fast wie in der Karibik. Zudem spielte noch ein Country-Sänger, und die Stimmung war sehr ausgelassen. Wir fühlten uns pudelwohl und verbrachten gute drei Stunden mit leckerem Essen und feinen Cocktails. Nach all den besonderen Ereignissen fielen wir müde und glücklich in unsere Betten.

John Pennekamp Coral Reef State Park am Key Largo

John Pennekamp Coral Reef State Park

Mit dem Kajak durch die Mangroven in Florida

Kayak mieten und zwischen den Mangroven paddeln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

| VORHERIGE BEITRAG | ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE |


 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



25.August 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]