Auf nach Cape Breton Island

Die Reisegruppe in ihrem Leihwagen

Roadtrip durch Nova Scotia mit unserem schicken SUV

Das Train Station Inn und weiter nach Cape Breton Island

Nach dem Frühstück im Hotel in Shediac, in dem wir unsere Pancakes mithilfe eines Automaten selbst backen konnten, und einem kurzen Tankstopp ging es entlang der atemberaubenden Küstenstraße in Richtung Pictou. Das Wetter war mit über 25 Grad Celsius und Sonnenschein zum Glück auf unserer Seite – hier in Atlantik-Kanada ein typischer Tag im August.

Auf dem Weg dorthin machten wir in dem Örtchen Tatamagouche einen Halt, um uns eine einzigartige Unterkunft anzuschauen: das Train Station Inn. Der Besitzer Jim ist seiner Leidenschaft für Eisenbahnen nachgegangen und hat nach dem Kauf des jahrhundertealten Bahnhofs von Tatamagouche sowohl das alte Hauptgebäude als auch die Züge und Wagons zu Gästezimmern gemacht. „Es fühlt sich an, als schliefe man in einem Museum“, erzählte uns Jim, der noch heute täglich seine Eisenbahnuniform trägt und damit die Authentizität perfekt verkörpert. Sogar der Klingelton seines Handys ist das Geräusch einer Dampflock.

Trainstation Inn in Tatmagouche

Das einzigartige Trainstation Inn in Tatmagouche

Sehr authentisch: Das Train Station Inn

Mit viel Liebe zum Detail gestaltet

 

 

 

 

 

 

 

Das Hotel wurde mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, dass man hier sogar noch Kohle auf den Gleisen und die Ausschilderung für Gleis 9 ¾ findet, da Jim ein bekennender Fan Harry Potters ist. Das Train Station Inn eignet sich perfekt für Familien mit Kindern und ist für jeden Liebhaber der Eisenbahn ein absolutes Muss. Das Abendessen im anliegenden Railway Dining Car Restaurant genießt einen sehr guten Ruf. Wer nur auf der Durchreise ist, kann sich hier einen Platz reservieren, um die nostalgische Atmosphäre zu spüren.

Unterbringung im Zugwaggon des Train Station Inn

So gemütlich wohn es sich in einem Zugabteil

Bekanntes Railway Dining Car

Railway Dining Car Restaurant am Train Station Inn

Unterwegs auf dem Ceilidh Trail

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Pictou, von wo aus die Fähre nach Prince Edward Island abfährt. Da wir aber noch einige überaus sehenswerte Ziele in Nova Scotia vor uns hatten, war der nächste Halt das wunderschöne Pictou Lodge Beach Resort. Der Blick aufs Meer, welches sich an einer Seite des Resorts entlangzieht, war gigantisch. Besonders alle, die Aktivreisen mögen, sollten sich hier heimisch fühlen, da man sich Kajaks, Tretboote oder Bretter zum Stand Up Paddling leihen kann, um damit eine Runde auf dem idyllischen Wasser zu drehen. Die Wälder ganz in der Nähe laden dazu ein, ausgiebige Spaziergängen zu unternehmen.

Nach einem kurzen Lunch bei Tim Hortons ging es an Antigonish vorbei und weiter auf die Insel Cape Breton Island, erreichbar über den sogenannten Canso Causeway, einen aufgeschütteten Damm. In dem Visitor Centre direkt dahinter haben wir viele nützliche Informationen über die Insel erhalten. Cape Breton Island ist außergewöhnlich in seiner Art. Hier ist die Tradition der keltischen Einwanderer noch heute sehr präsent: Auf den Schildern findet man jede Bezeichnung nicht nur auf Englisch, sondern auch noch einmal auf Gälisch, welches in einem Community College heute noch gelehrt wird. Auf dem malerischen Ceilidh Trail ging es teilweise entlang der Küste, die großartige Ausblicke bietet, weiter in Richtung Mabou. Um noch etwas zu entspannen, bevor es zu unserer nächsten Übernachtung ging, machten wir es uns am Strand von Port Hood gemütlich. Einige von uns verschafften sich an diesem warmen Sommertag eine Abkühlung und schwammen eine Runde im kühlen Meer, der Rest genoss die Sonne bei einem kleinen Spaziergang oder entspannte sich auf dem Handtuch. Hier am Strand konnten wir wunderbar nach einer langen Fahrt die Seele baumeln lassen.

Pictou Lodge Beach Resort in Pictou

Das malerische Pictou Lodge Beach Resort

Strand von Port Hood auf Cape Breton Island

Erinnerungsfotos am Strand von Port Hood

Das richtige Ziel für Whiskey-Fans

Das letzte Ziel unserer heutigen Etappe war die Glenora Inn & Distillery auf Cape Breton Island, unsere Unterkunft für die Nacht. Whiskey-Fans und die, die es noch werden wollen, können bei einer Tour den interessanten Entstehungsprozess des ersten „Single Malt“ in Nordamerika näher kennenlernen und selbstverständlich am Ende auch eine kleine Kostprobe nehmen. Das familiäre Ambiente wird durch die allabendliche Livemusik abgerundet. Das Beste: Die Brennerei bietet auch noch Zimmer im Hauptgebäude und in idyllisch auf dem Berg liegenden Chalets.

Einen entspannten Abschluss nahm unser Tag bei einem Abendessen im gemütlichen Red Shoe Pub in Mabou. Hier wird ebenfalls täglich lebendige Livemusik schottischer Art gespielt, die wir an einem großen Tisch draußen bei einem hausgemachten Bier genießen konnten. Wie in fast jedem Restaurant in Nova Scotia gab es hier auch wieder frische Köstlichkeiten aus dem Meer. Aber auch für alle, die Fisch oder Meeresfrüchte nicht mögen, hat der Pub etwas zu bieten. Unser Tipp: Man sollte unbedingt vorher reservieren, denn der Pub erfreut sich unter den Einheimischen sehr großer Beliebtheit. Nachdem wir alle dank des leckeren Essens gesättigt waren, ließen wir den Tag mit der letzten Runde im Glenora Inn & Distillery und der fidelen Livemusik ausklingen, bevor der nächste spannende Tag auf uns wartete …

Glenora Inn & Distillery, Unterkunft und Distillery

Glenora Inn & Distillery auf Cape Breton Island

Glenora Inn Distillery in Glenville

Die Chalets der Glenora Inn Distillery

 

 

 

 

 

 

 

 

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24.November 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


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