Auf den Wellen reiten …

Ausblick vom Hotel auf die Bucht Auf Wellen reiten in Hawaii

Nach den Anstrengungen des vergangenen Tages genießen wir das üppige Frühstück im Sheraton Kaua’i Resort. Besonders interessant und gleichzeitig umweltbewusst: wer hier für einen Tag auf den Zimmerservice verzichtet, erhält am Folgetag das Frühstücksbüfett für eine Person kostenlos!

Danach geht es für mich in die Wellen. Vor einem guten Jahr habe ich auf Maui schon mal einen zweistündigen Surf-Kurs gemacht. Da ich seitdem aber nicht mehr mit dem Brett in die Wellen gekommen bin, buche ich im Hotel einen zweiten Einstiegskurs. In wenigen Minuten bekommt man das Wichtigste erklärt. Das ist nicht viel, und ein erster Erfolg in den Wellen ist nicht allzu schwer. Nur genügend Zeit sollte man sich lassen. Wir seien ja im Urlaub, und je mehr man sich anstrenge, desto schwieriger sei es. Slow down, hang loose and enjoy.

Wir sind zu viert, zwei Neulinge und eine Wiederholerin wie ich. Und tatsächlich stehen wir fast alle gleich unsere erste Welle. Der Surflehrer assistiert eine Stunde lang, danach sind wir auf uns allein gestellt. Das ist schon deutlich schwieriger, und vor allem das Paddeln schafft uns, sodass wir nach zwei Stunden alle auf eine Verlängerung verzichten.

In der Hängematte am Hotelpool des Sheraton erhole ich mich bei einem frischen Ananassaft im Halbschatten der Palmen. So lässt es sich leben. Oder zumindest urlauben.

Am Nachmittag machen wir noch einen kleinen Ausflug ins wenige Meilen entfernte Hanapepe. Die jährliche Orchideenschau (denkwürdigerweise in einer Kirche) fasziniert uns und anschließend lauschen wir noch den hawai’ianischen Klängen eines regional bekannten Musikers.

Auf dem Rückweg machen wir zwischen dem Blowing Hole (hier stößt der Druck der auflaufenden Wellen regelmäßig eine Wasserfontäne durch ein Loch in den Felsen meterhoch in die Luft) und Poipu Beach, an dem das Sheraton liegt, halt, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Wir sind nicht die einzigen und nicht nur weitere Touristen, sondern auch etliche Einheimische – mit Bier und Chips viel besser ausgestattet – bewundern dieses Spektakel der Natur. Künstlicher Unterhaltung bedarf es hier auf Hawai’i sicher nicht.

Zum Abschluss dieses tollen Tages genießen wir noch frischen Fisch (Ono und Opah) aus dem Pazifik im „Brennecke’s“, einem Restaurant direkt am Meer neben dem Kaua’i Mariott Resort gelegen. Nur einen Strandspaziergang von unserem Hotel entfernt …
 
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28.März 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Auf den Wellen reiten …”

  1. Tilo sagt:

    Jetzt reicht’s langsam mit diesen fiesen, mutigen, kitschigen Bildern und Berichten. Ist da nicht irgendwo ein Flughafen in der Nähe, wo die Maschine für den Rückflug wartet? Nein, ehrlich: Neid! Schöne Bilder und Geschichten, weiter so…

    Mahalo, Tilo

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