Auf dem Blue Ridge Parkway

Der Big Ridge Overlook auf dem Blue Ridge Parkway
Heute schauen wir etwas müde aus der Wäsche, aber es wartet wieder ein schönes Programm auf uns. Alex will mir noch ein paar Meilen des Blue Ridge Parkway zeigen, der von Cherokee im Great Smoky Mountains National Park bis hoch nach Charlottsville führt – 400 Meilen durch die Berge. Sofern das Wetter mitspielt, gibt es hier viele schöne Ausblicke. Uns begleiten heute jedoch Wolken und Nebel, und wir erleben die kurvige Straße in einer etwas unheimlichen Stimmung. Wenn ich mir das Ganze nun noch in der Dämmerung vorstelle, kommen mir so einige Folgen von Die drei ??? in den Sinn … und richtig kalt ist es hier oben auch, brrrrr! Wir fahren bis zu den Graveyard Fields und laufen den Trail bis zu den unteren Wasserfällen. Schön ruhig ist es hier. Auf dem Weg zurück nach Asheville knurren unsere Mägen, und wir besorgen uns im Mountain Shop einen kleinen Müsliriegel sowie Kaffee.

Landschaft an der Blue Ridge Parkway Der Graveyards Fields Trail
Zurück in der Stadt, führt uns der erste Weg zu dem Gürtelschnallenladen, den ich natürlich nicht vergessen habe, und da kann ich richtig stöbern! Die neue Errungenschaft kommt dann selbstverständlich auch gleich an den Gürtel! Jetzt ist im Grunde alles erledigt, aber wir brauchen doch noch ein „richtiges“ Frühstück. Daher beschließen wir, einen Kunstgaleriebesuch mit einem Sandwichfrühstück zu verbinden. Ich bin ja sonst nicht besonders Kunstinteressiert, aber hier in Asheville macht das richtig Spaß! Bilder, Schmuck, Möbel, Geschirr, Kleidung und so einiges mehr von vielen verschiedenen Künstlern sind hübsch dekoriert in einem riesigen Raum ausgestellt. Beim Schauen und Begutachten vergisst man ganz schnell die Zeit, und meistens ist auch eine Art Café angeschlossen. Unser Frühstück mit Kunst ist auf jeden Fall richtig gut!

Mountain House Haus besichtigen
Leider ist das Wetter umgeschlagen – es regnet Bindfäden. Wir laufen schnell zum Auto und könnten eigentlich nach Hause fahren, aber ein Freund von Alex schaut sich gerade in der Nähe ein Mountain House an (er sucht ein zweites Zuhause), und so beschließen wir, dazuzustoßen. Es ist ein tolles Haus, mitten im Wald gelegen, am Hang gebaut, mit drei Schlafzimmern, offener Küche und Wohnbereich mit hohen, schrägen Decken und einem riesigen Balkon aus Holz, der eher einem Außendeck gleicht. Wirklich schön! Dann geht es aber doch zurück nach Charlotte, und auf der Fahrt stellen wir Dank Smartphone fest, dass meine Flüge für morgen zurück nach Deutschland gestrichen wurden. Na großartig! Dahinter steckt Hurrikan Sandy.
Ich klemme mich ans Telefon, um weitere Infos zu bekommen. Während Alex noch etwas zu essen einkauft, erfahre ich, dass ich noch zwei Tage bleiben werde und dann auf meiner geplanten Route nach Hause fliegen kann.

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21.November 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Auf dem Blue Ridge Parkway”

  1. Thomas sagt:

    Hallo Kathrin,

    super, dass du deine Erfahrungen hier teilst! Wir waren vor zwei Jahren auch an der Ostküste unterwegs! Wir sind damals in Florida gestartet und dann über den Blue Ridge Parkway bis nach Washington. Die Reise war super, wobei wir den Blue Ridge Parkway auf Dauer etwas eintönig fanden. Er ist zwar superschön aber nach etlichen hundert Meilen ist die Landschaft doch immer sehr ähnlich. Wir empfanden Florida am Anfang deshalb als gute Abwechslung. Wenn es dich interessiert: Unsere Blue Ridge Parkway Route haben wir hier beschrieben: http://www.einfachrausgehen.de/florida-smokey-mountains-blue-ridge-parkway-und-washington-d-c/

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